DE95487C - - Google Patents

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DE95487C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Kettenfäden werden bis jetzt ganz allgemein in Lochnadeln geführt, wie Fig. 3 zeigt. Diese Art und Weise der Führung verursacht einmal Zeitverlust beim Einziehen . der Fäden in die Oehre b, das andere Mal das Zerreifsen der Fäden durch die Reibung und endlich ein Einschneiden in die Nadeln, welche bei b einen Schlitz oder eine Rinne erhalten, so dafs sie bisweilen schon nach drei Jahren durch neue ersetzt werden müssen.
Nach der vorliegenden Erfindung werden deshalb die Fäden α (Fig. 1 und 4) zwischen je zwei Nadeln c an der flachen oder dünnen Stelle derselben auf die Schiene k und unter den Draht d, welcher durch die Löcher der Nadeln geht, gelegt. Die Schiene k ist entweder die Deckschiene der Nadelbleie e (Fig. 1) oder eine vor dieser Deckschiene k besonders auf die Nadelreihe gelegte Schiene A1 (Fig. 2), welche an beiden Enden durch Klammern / gehalten wird. Weiter unten liegen die Fäden nochmals in den Lücken eines Kammesz oder i\ welcher entweder an der Kettenmaschine/ selbst befestigt ist, wie i, und mit dieser bei der Legung sich verschiebt, oder von den Tragarmen h der Maschine gehalten wird, wie Z1.
Die Nadeln c sind wie die bisherigen Lochnadeln vorn flach und reichen bis nahe an den Draht d (Fig. 1) in die Reihe der Stuhlnadeln hinein. Beim Heben und Senken der Maschine f werden die Fäden ganz sicher zwischen der Schiene k und dem Drahtet gehalten; in seitlicher Richtung hat jeder Faden in der Lücke zwischen zwei Nadeln etwas Spielraum, welcher etwa eine, halbe Nadeltheilung betragen und auf diese Gröfse eingerichtet werden kann. Jeder Faden liegt also (Fig. 4 bei 1, 2) beim Verschieben der Maschine nach rechts an der linksseitigen Nadel an, wie 1, und beim Verschieben nach links liegt er rechts an, wie 2, die Maschine rückt folglich bei jeder Umkehr leer auf die Länge 1, 2 fort und sie mufs deshalb von ihrem Getriebe um diese Strecke 1—2, d. i. um eine halbe Theilung weitergeschoben werden, als die Legung es erfordert. In manchen Fällen ist es auch nützlich, den Rechen i mit zu verschieben, welcher zu diesem Zwecke eine Verbindung mit dem Getriebe erhält und bei jeder Umkehr um eine halbe Nadeltheilung versetzt wird.
Diese Art der Fadenführung ist, wie die Erfahrung gezeigt hat, ganz sicher für das Legen, sie erleichtert das Anordnen der Fäden und schont die letzteren und die Maschine, vermeidet also die Fadenbrüche und das Erneuern der Lochnadeln.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kettenmaschine für Ketten-Wirkstühle, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fäden (α) nicht in Oehren, sondern zwischen den Lochnadeln (c) auf einer Fadenschiene (kkx) und unter einem durch die Nadelöhre gezogenen Draht (d) oder dergl., sowie unterhalb der Maschine nochmals in den Lücken eines Kammes (i I1) lose geführt sind, während die Maschine für jede Umkehr um eine halbe Nadeltheilung, eventuell unter Verrückung des unteren Kammes (i I1) weiter geschoben wird, als die Legung es erfordert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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