DE95446C - - Google Patents

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DE95446C
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/02Still-picture cameras
    • G03B19/12Reflex cameras with single objective and a movable reflector or a partly-transmitting mirror

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine photographische Spiegel-Camera, welche behufs Massenfabrikation so eingerichtet ist, dafs sie für alle im Handel vorkommenden Objective eines bestimmten Plattenformates ohne Weiteres verwendbar ist.
Eine derartige Einrichtung ist nöthig, da die Brennweiten der verschiedenen Objectivsysteme für dieselbe Plattengröfse in weiten Grenzen von einander verschieden sind. So giebt es z. B. für Platten von 9 χ 12 cm Objective von 12 bis zu 18 cm Brennweite, und bei der jetzt üblichen Bauart der Spiegel-Cameras ist es nicht möglich, dieselbe Camera sowohl für ein Objectiv mit langer, als auch für ein solches mit kurzer Brennweite zu verwenden. Wenn die Camera für ein Objectiv mit kurzer Brennweite eingerichtet ist, kann ein Objectiv mit längerer Brennweite nur mit 'erheblichem Lichtverlust sowohl für die Platte wie auch für die Visirscheibe benutzt werden. Ist die Camera dagegen so gebaut, dafs Objective mit längerer Brennweite ohne Lichtverlust verwendet werden können, dann können Objective mit kürzerer Brennweite überhaupt nicht angebracht werden.
Bei Spiegel-Cameras ist nämlich der Abstand der hinteren Seite des Objectivbrettes von der Platte mafsgebend für die zulässige Spiegellange, so dafs bei Objectiven mit kurzer Brennweite auch nur ein kurzer Spiegel vorgesehen werden kann. Wird nun diese Camera mit einem Objectiv von langer Brennweite versehen, so wird die durch das Hochdrehen des Spiegels freigegebene Oeffnung nicht grofs genug sein, um den Lichtkegel des Objective ungehindert hindurchgehen zu lassen, ein beträchtlicher Theil der Strahlen wird vielmehr von dem unteren Theil der dem Spiegel als Auflager dienenden Scheidewand aufgefangen und so für die Platte unwirksam gemacht. Ebenso ist auch das von dem Spiegel auf die Visirscheibe refiectirte Bild lichtschwächer, als es sein sollte. -
Um diese Uebelstände zu vermeiden, wird nach der vorliegenden Erfindung der Spiegel aus zwei Theilen hergestellt, von denen der eine nach oben, der andere nach unten gedreht wird, so dafs eine Oeffnung freigegeben -wird, welche grofs genug ist, um auch den Lichtkegel eines Objectivs mit langer Brennweite ungehindert hindurchgehen zu lassen. Durch diese Anordnung wird aufserdem noch der Vortheil erzielt, dafs die beiden Theile so angeordnet werden können, dafs sie sich das Gleichgewicht halten, so dafs zum Heben des Spiegels nur ein minimaler Druck erforderlich ist.
Eine derartige Camera ist auf der beiliegenden Zeichnung in der Figur im verticalen Längsschnitt dargestellt.
Der Spiegel besteht aus den beiden Theilenii und G, die entsprechend um U und O drehbar sind. An dem oberen Theil H ist ein Arm K befestigt, der durch eine Schubstange L mit dem unteren Theil G des Spiegels so verbunden ist, dafs, wenn der obere Theil des Spiegels nach oben gedreht wird, der untere sich entsprechend nach unten dreht, wie dies in punktirten Linien angedeutet ist. Die Bethätigung des Spiegels erfolgt durch den Druckknopf N mittelst des Hebels M, der hinter
den Arm / des oberen Spiegeltheiles H greift, so dafs dieser beim Niederdrücken des Druckknopfes N gehoben wird und den Lichtschacht T von unten abschliefst.
Das mit dem Laufbrett B fest verbundene Objectivbrett A wird mittelst eines Zahnrades D verschoben, welches in die auf dem Laufbrett angebrachten Zahnstangen C eingreift.
In der Figur ist das Objectivbrett mit vollen Linien in der Stellung für ein Objectiv mit kurzer Brennweite dargestellt, während die Stellung für ein Objectiv von längerer Brennweite punktirt dargestellt ist.
Um zu zeigen, welch wesentlichen Einflufs der untere bewegliche Theil G des Spiegels auf die Belichtung der Platte hat, sind mit
··· ··· Linien die in Betracht
kommenden Strahlen des Objectivs bezeichnet. Bei der dargestellten Objectivstellung würden, wenn der Theil G feststünde, von dem unteren Rande Z der Platte die Strecke bis zu P bezw. P1 die Platte ganz unbelichtet bleiben, während von P und P1 bis zu Q. und Q1 das Licht nur theilweise auf die Platte einwirken könnte.
Wenn das Objectiv behufs Einstellung auf nähere Gegenstände weiter nach vorn geschoben wird, werden die unbelichteten bezw. nur theilweise belichteten Theile der Platten entsprechend gröfser.. Für die zu Portraitaufnahmen bestimmten Objective mit längster Brennweite, welche für die auf der Zeichnung dargestellte Camera benutzt werden können, bezeichnen R und .R1 die Grenzen dieser Theile. In dem letzten Fall würde also etwa Y5 der Platte völlig unbelichtet bleiben, und nur etwa 2/3 der Platte würde volles Licht erhalten. Bei dieser Anordnung des Spiegels werden alle Strahlen des von dem Objectiv nach hinten geworfenen Lichtkegels auf die Visirscheibe S geworfen, so dafs das Bild auf derselben in voller Lichtstärke erscheint. Gewünschtenfalls kann man von dem unteren Theil G des Spiegels auch den Spiegelbeläg fortlassen, so dafs von diesem Theil keine Strahlen auf die Visirscheibe 5 reflectirt werden. Das auf derselben erscheinende Bild erscheint dann etwas lichtschwächer, während die lichtempfindliche Platte den vollen Strahlenkegel empfängt, da für die Belichtung der untere Theil G gesenkt wird.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Photographische Spiegel - Camera , deren Spiegel bezw. den Spiegel tragende Scheidewand aus zwei Theilen (H G) besteht, von denen der eine nach oben, der andere nach unten gedreht wird, zum Zweck, die Camera sowohl für Objective mit kurzer, als auch für solche mit langer Brennweite benutzen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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