DE954340C - Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen - Google Patents

Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen

Info

Publication number
DE954340C
DE954340C DEF18207A DEF0018207A DE954340C DE 954340 C DE954340 C DE 954340C DE F18207 A DEF18207 A DE F18207A DE F0018207 A DEF0018207 A DE F0018207A DE 954340 C DE954340 C DE 954340C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
limiter
resistance
matching transformer
voltage
amplitude limiter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF18207A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Gleissner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Original Assignee
Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH filed Critical Felten and Guilleaume Fernmeldeanlagen GmbH
Priority to DEF18207A priority Critical patent/DE954340C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954340C publication Critical patent/DE954340C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04B—TRANSMISSION
    • H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/62—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for providing a predistortion of the signal in the transmitter and corresponding correction in the receiver, e.g. for improving the signal/noise ratio
    • H04B1/64—Volume compression or expansion arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsübertrager, insbesondere für Trägerfrequenzanlagen . Amplitudenbegren@zer werden zur Vermeidung der Übersteuerung von Vers,tärkerröhren usw. benutzt und vorzugsweise als Zweipole ausgebildet, die parallel zur Leitung, d. h. bei Trägerfrequenzsystemen z. B. parallel zu den Eingängen der-Kanalumsetzer, gelegt werden. Sie dürfen bei kleinen Amplituden (Durchlaßbereich) nur eine geringe Dämpfung haben und müssen bei Überschreitung der zulässigen Ampli.tudenwerte eine starke und rasch einsetzende ' Dämpfung hervorrufen (Sperrbereich) ; im DurchlaBbereich müssen sie also einen hohen Eigenwiderstand aufweisen, der im Sperrbereich auf einen möglichst kleinen Wert herabgesetzt wird. Man verwendet zu` diesem Zweck üblicherweise vorgespannte Begrenzergleichrichter in Verbindung mit einem Anpassungsübertrager. Die Vorspannung für die Begrenzergleichrichter kann von der stabilisierten Anodenspannung abgeleitet werden, .die zur Speisung ,des oder der Verstärker dient;. zur Herabsetzung der Anodenspannung dienen Vorschaltwiderstände, die bei Trägerfrequenzsystemen gleichzeitig zur Entkopplung der parallel geschalteten Amplitudenbegrenzer verwendet werden.
  • Wie aus Fig. i, die das Prinzipschaltbilid eines Amplitu.denbegrenzers in Einwegschaltung zeigt, ersichtlich, ergibt sich der Widerstand eines Amplitudenbegrenzers (unter Vernachlässigung des Innenwiderstandes der zur Erzeugung der Vorspannung .dienenden Gleichstromquelle) zu wobei
    r"; = Kupferwiderstand der
    Primärwicklung
    rwz = Kupferwiderstand der des Anpassungs-
    Sekundärwicklung Übertragers
    ü = Übersetzungs-
    verhältnis
    ra = Widerstand der Diode(n) Gr
    y, = Widerstand zur Erzeugung der Vorspannung.
    rw" rwz und r2, sind dabei reine Gleichstromwider-
    stände. '
    Diese Gleichung läßt erkennen, daß durch den zur Erzeugung der Vorspannung erforderlichen Widerstand r,, der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers vergrößert wird.
  • Dieser Nachteil läßt sich nun erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß die Sekundärwicklung ,des Anpassungsübertragers selbst zur Erzeugung der Vorspannung herangezogen wird,. d. h. .daß die für die Begrenzerdiode(n) erforderliche Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung(en) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, ,daß die gegensinnig hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen des. Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der _ Begrenzerdioden dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen. Durch diese Maßnahme erübrigt sich der Widerständ r" zur Erzeugung der Vorspannung, bzw. es kann (wenn der Widerstand der Sekundärwicklung r" 2 zur Erzeugung nicht ausreicht) die in der Klammer stehende Widerstandssumme auf (rd -I- r") herabgesetzt werden, da der Widerstand, r" dann nur noch rvt ° (r, - r, 2) betragen muß.
  • An Hand der Fig. 2 und 3 wird die Erfindung im nachstehenden im einzelnen noch näher beschrieben und erläutert.
  • Fig.2 zeigt das Schaltbild eines bekannten Amplitudenbegrenzers in Doppelwegschaltung, Fig. 3 ,das Schaltbild eines Amplitudenbegrenzers gemäß der Erfindung in Doppe@lwegschaltung.
  • Bei der bekannten Anordnung nach Fig. 2 wird die Vorspannung für die Dioden Gri und Gr. als Spannungsabfall an den Widerständen r,, i _ und r,, 2 aus der Anodenspannung gewonnen; die Widerstände r"1 und r" liegen bei dieser Schaltung in den Begrenzerstromkreisen w21, Gri und w22, Gr2, so daß der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers gegenüber dem Widerstand der reinen Begrenzerelemente um diesen Wert vergrößert wird. Die Sekundärwicklungen w21 und w22 des Anpassungsübertragers werden bei dieser Schaltung nur von der zu begrenzenden Wechselspannung durchflossen.
  • Bei der erfindungsgemäßen Anordnung nach Fig. 3 wird die Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklungen w21 und w22 des Anpassungsübertragers gewonnen; da dabei die Sekundärwicklungen von dem zur Erzeugung der Vorspannung dienenden Gleichstrom durchflossen werden, müssen sie zur Vermeidung einer V ormagnetisierung des Anpassungsübertragers gegensinnig hintereinandergeschaltet sein, während die beiden Begrenzerdioden Gri und Gr2 gleichsinnig hintereinandergeschaltet in Sperrichtung parallel zu den 'Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
  • Um einen genauen Abgleich der . Gleichstromwiderstände der Übertragerwicklungen und der Dioden zu ermöglichen, ist zwischen diesen je ein kleiner einstellbarer Widerstand r1, r2 vorgesehen. In diese Widerstände können erforderlichenfalls auch die im vorstehenden erwähnten zusätzlichen Vorspannungswiderstände r" mit einbezogen werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: -i. Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsübertrager, insbesondere für Trägerfrequenzsysteme, dadurch gekennzeichnet, äaß die für die Begrenzerdiode(n) erforderliche Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung (en) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, daß die gegensinnig hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen (w21 und w22) des Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der Begrenzerdioden (Gri und Gr2) dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
  2. 2. Amplitudenbegrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Begrenzerdioden (Gri bzw. Gr2) un4 den Sekundärwicklungen (w21 und w22) des Anpassungsübertragers je ein einstellbarer Abgleichwiderstand (r, bzw. r2) angeordnet ist.
DEF18207A 1955-08-18 1955-08-18 Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen Expired DE954340C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF18207A DE954340C (de) 1955-08-18 1955-08-18 Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF18207A DE954340C (de) 1955-08-18 1955-08-18 Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954340C true DE954340C (de) 1956-12-13

Family

ID=7088859

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF18207A Expired DE954340C (de) 1955-08-18 1955-08-18 Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE954340C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2455159A1 (de) Gleichrichterkreis
DE745228C (de) Elektrischer Signalempfaenger
DE672795C (de) Signaluebertragungsanlage mit zwei UEbertragungswegen, in die von den Signalstroemen gesteuerte Sperrvorrichtungen eingeschaltet sind
DE915459C (de) Schaltungsanordnung zur Einstellung der Leuchtfleck-Ruhelage auf dem Schirm einer Kathodenstrahlroehre
DE697073C (de) masses
DE874023C (de) Elektrischer Signalempfaenger
DE856164C (de) Elektrischer Signalempfaenger
DEF0018207MA (de)
DE857402C (de) Verstaerkerschaltung, deren Verstaerkungsgrad durch Beeinflussung der Rueckkopplung gesteuert wird
AT202202B (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer von der Phasenlage zweier zu vergleichender Spannungen abhängigen Regelspannung
DE875545C (de) Schaltungsanordnung zur Effektivwertanzeige von Wechselspannungen mit Gleichrichtern
DE2061588B1 (de) Schaltung zur Entzerrung und/oder Konstanthaltung des Tastverhältnisses
DE862919C (de) Modulatoranordnung
DE1192247C2 (de) Schaltungsanordnung zur umwandlung eines zeitlich begrenzten wechselstromsignals in ein rechtecksignal etwa gleicher dauer
DE729856C (de) Schaltungsanordnung zum Impulsempfang bzw. zur Impulsuebertragung
AT214977B (de) Anordnung zur Steuerung des Reaktanzwertes einer Selbstinduktion
DE872568C (de) Schaltung zur Linearisierung von Doppelgegentakt- Modulatorschaltungen
DE1303795C2 (de) Messumformer fuer kleine gleichspannungen
DE1763759C (de) Differenzkomparator fur Wechsel Spannungen
DE871374C (de) Verfahren zur Verkuerzung der Einschwingzeit von elektrisch im Rhythmus der Lautstaerke gesteuerten Schwingelementen
DE1249951B (de)
DE967258C (de) Selbsttaetiger elektrischer Stromgleichhalter
DE1816050C3 (de) Sägezahnformer
DE1947700C3 (de) Vorrichtung mit einer Vergleichsstufe in Form einer bistabilen Kippschaltung
DE1170013B (de) Verfahren und Schaltung zur Einstellung von Orthogonal-Entzerrern fuer Vielkanal-Traegerfrequenz-UEbertragungssysteme