DE954340C - Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen - Google Patents
Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer TraegerfrequenzanlagenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/62—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for providing a predistortion of the signal in the transmitter and corresponding correction in the receiver, e.g. for improving the signal/noise ratio
- H04B1/64—Volume compression or expansion arrangements
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Description
- Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsübertrager, insbesondere für Trägerfrequenzanlagen . Amplitudenbegren@zer werden zur Vermeidung der Übersteuerung von Vers,tärkerröhren usw. benutzt und vorzugsweise als Zweipole ausgebildet, die parallel zur Leitung, d. h. bei Trägerfrequenzsystemen z. B. parallel zu den Eingängen der-Kanalumsetzer, gelegt werden. Sie dürfen bei kleinen Amplituden (Durchlaßbereich) nur eine geringe Dämpfung haben und müssen bei Überschreitung der zulässigen Ampli.tudenwerte eine starke und rasch einsetzende ' Dämpfung hervorrufen (Sperrbereich) ; im DurchlaBbereich müssen sie also einen hohen Eigenwiderstand aufweisen, der im Sperrbereich auf einen möglichst kleinen Wert herabgesetzt wird. Man verwendet zu` diesem Zweck üblicherweise vorgespannte Begrenzergleichrichter in Verbindung mit einem Anpassungsübertrager. Die Vorspannung für die Begrenzergleichrichter kann von der stabilisierten Anodenspannung abgeleitet werden, .die zur Speisung ,des oder der Verstärker dient;. zur Herabsetzung der Anodenspannung dienen Vorschaltwiderstände, die bei Trägerfrequenzsystemen gleichzeitig zur Entkopplung der parallel geschalteten Amplitudenbegrenzer verwendet werden.
- Wie aus Fig. i, die das Prinzipschaltbilid eines Amplitu.denbegrenzers in Einwegschaltung zeigt, ersichtlich, ergibt sich der Widerstand eines Amplitudenbegrenzers (unter Vernachlässigung des Innenwiderstandes der zur Erzeugung der Vorspannung .dienenden Gleichstromquelle) zu wobei
Diese Gleichung läßt erkennen, daß durch den zur Erzeugung der Vorspannung erforderlichen Widerstand r,, der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers vergrößert wird.r"; = Kupferwiderstand der Primärwicklung rwz = Kupferwiderstand der des Anpassungs- Sekundärwicklung Übertragers ü = Übersetzungs- verhältnis ra = Widerstand der Diode(n) Gr y, = Widerstand zur Erzeugung der Vorspannung. rw" rwz und r2, sind dabei reine Gleichstromwider- stände. ' - Dieser Nachteil läßt sich nun erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß die Sekundärwicklung ,des Anpassungsübertragers selbst zur Erzeugung der Vorspannung herangezogen wird,. d. h. .daß die für die Begrenzerdiode(n) erforderliche Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung(en) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, ,daß die gegensinnig hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen des. Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der _ Begrenzerdioden dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen. Durch diese Maßnahme erübrigt sich der Widerständ r" zur Erzeugung der Vorspannung, bzw. es kann (wenn der Widerstand der Sekundärwicklung r" 2 zur Erzeugung nicht ausreicht) die in der Klammer stehende Widerstandssumme auf (rd -I- r") herabgesetzt werden, da der Widerstand, r" dann nur noch rvt ° (r, - r, 2) betragen muß.
- An Hand der Fig. 2 und 3 wird die Erfindung im nachstehenden im einzelnen noch näher beschrieben und erläutert.
- Fig.2 zeigt das Schaltbild eines bekannten Amplitudenbegrenzers in Doppelwegschaltung, Fig. 3 ,das Schaltbild eines Amplitudenbegrenzers gemäß der Erfindung in Doppe@lwegschaltung.
- Bei der bekannten Anordnung nach Fig. 2 wird die Vorspannung für die Dioden Gri und Gr. als Spannungsabfall an den Widerständen r,, i _ und r,, 2 aus der Anodenspannung gewonnen; die Widerstände r"1 und r" liegen bei dieser Schaltung in den Begrenzerstromkreisen w21, Gri und w22, Gr2, so daß der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers gegenüber dem Widerstand der reinen Begrenzerelemente um diesen Wert vergrößert wird. Die Sekundärwicklungen w21 und w22 des Anpassungsübertragers werden bei dieser Schaltung nur von der zu begrenzenden Wechselspannung durchflossen.
- Bei der erfindungsgemäßen Anordnung nach Fig. 3 wird die Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklungen w21 und w22 des Anpassungsübertragers gewonnen; da dabei die Sekundärwicklungen von dem zur Erzeugung der Vorspannung dienenden Gleichstrom durchflossen werden, müssen sie zur Vermeidung einer V ormagnetisierung des Anpassungsübertragers gegensinnig hintereinandergeschaltet sein, während die beiden Begrenzerdioden Gri und Gr2 gleichsinnig hintereinandergeschaltet in Sperrichtung parallel zu den 'Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
- Um einen genauen Abgleich der . Gleichstromwiderstände der Übertragerwicklungen und der Dioden zu ermöglichen, ist zwischen diesen je ein kleiner einstellbarer Widerstand r1, r2 vorgesehen. In diese Widerstände können erforderlichenfalls auch die im vorstehenden erwähnten zusätzlichen Vorspannungswiderstände r" mit einbezogen werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: -i. Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsübertrager, insbesondere für Trägerfrequenzsysteme, dadurch gekennzeichnet, äaß die für die Begrenzerdiode(n) erforderliche Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung (en) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, daß die gegensinnig hintereinandergeschalteten Sekundärwicklungen (w21 und w22) des Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der Begrenzerdioden (Gri und Gr2) dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
- 2. Amplitudenbegrenzer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Begrenzerdioden (Gri bzw. Gr2) un4 den Sekundärwicklungen (w21 und w22) des Anpassungsübertragers je ein einstellbarer Abgleichwiderstand (r, bzw. r2) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF18207A DE954340C (de) | 1955-08-18 | 1955-08-18 | Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF18207A DE954340C (de) | 1955-08-18 | 1955-08-18 | Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE954340C true DE954340C (de) | 1956-12-13 |
Family
ID=7088859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF18207A Expired DE954340C (de) | 1955-08-18 | 1955-08-18 | Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsuebertrager, insbesondere fuer Traegerfrequenzanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE954340C (de) |
-
1955
- 1955-08-18 DE DEF18207A patent/DE954340C/de not_active Expired
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