DEF0018207MA - - Google Patents

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DEF0018207MA
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limiter
resistance
matching transformer
voltage
secondary windings
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. August 1955 Bekanntgeniacht am 14. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Amplitudenbegrenzer werden zur Vermeidung der Übersteuerung von Verstärkerröhren usw. benutzt und vorzugsweise als Zweipole ausgebildet, die parallel zur Leitung, d. h. bei Trägerfrequenzsystemen ζ. B. parallel zu den Eingängen der Kanalumsetzer, gelegt werden. Sie dürfen, bei kleinen Amplituden (Durchlaßbereich) nur eine geringe Dämpfung haben und müssen bei Überschreitung der zulässigen Amplitudenwerte eine ίο starke und rasch einsetzende Dämpfung hervorrufen (Sperrbereich.); im Durchlaßbereich müssen sie also einen hohen Eigenwiderstand aufweisen, der im Sperrbereich auf einen möglichst kleinen Wert herabgesetzt wird. Man verwendet zu diesem Zweck üblicherweise vorgespannte Begrenzergleichrichter in Verbindung mit einem Anpassungsübertrager. Die Vorspannung für die Begrenzergleichrichter kann von der stabilisierten Anodenspannung abgeleitet werden, die zuir Speisung des oder: der Verstärker dient; zur Herabsetzung der Anoden-Spannung dienen Vorschaltwiderstände, die bei Trägerfrequenzsystemen gleichzeitig zur Entkopplung der parallel geschalteten Amplitudenbegrenzer verwendet werden.
Wie aus Fig. 1, die das Prinzipschaltbild eines Amplitudenbegrenzers in Einwegschaltung zeigt, ersichtlich, ergibt" sich der Widerstand eines Amplitudenbegrenzers (unter Vernachlässigung des
609 530/334
F 18207 VIII a 121 a*
Innenwiderstandes der zur Erzeugung der Vorspannung dienenden Gleichstromquelle) zu
R =
wobei
rWi = Kupferwiderstand der
Primärwicklung .
rW2 = Kupferwiderstand der
des Anpassungsübertragers
Sekundärwicklung
ü = Übersetzungsverhältnis
rä = Widerstand der Diode (n) Gr rv = Widerstand zur Erzeugung der Vorspannung. rwv rw2 und rv sm(i dabei reine Gleichstromwiderstände.
Diese Gleichung läßt erkennen, daß durch den zur Erzeugung der Vorspannung erforderlichen Widerstand rv der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers vergrößert wird.
Dieser Nachteil läßt sich nun erfindungsgemäß dadurch vermeiden, daß die Sekundärwicklung des Anpassungsübertragers selbst zur Erzeugung der Vorspannung herangezogen wird, d. h. daß die für die Begrenzerdiode(n) erforderliche Vorspannungals Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklung(en) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, daß die gegensinnig hintereinandergeschialteten Sekundärwicklungen des· Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der Begrenzerdioden dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen. Durch diese Maßnahme erübrigt sich der Widerstand rv zur Erzeugung der Vorspannung, bzw. es kann (wenn der Widerstand der Sekundärwicklung rw2 zur Erzeugung nicht ausreicht), die in der Klammer stehende Widerstandssumme auf (rd + rv') herabgesetzt werden, da der Widerstand rv dann nur noch fv/ = (rv — rw2) betragen muß.
An Hand der Fig. 2 und 3 wird die Erfindung im nachstehenden im einzelnen noch näher beschrieben und erläutert.
Fig. 2 zeigt das Schaltbild eines bekannten Amplitudenbegrenzers in Doppelwegschaltung,
Fig. 3 das Schaltbild eines Amplitudenbegrenzers gemäß der Erfindung in Doppelwegschaltung.
Bei der bekannten Anordnung nach Fig. 2 wird die Vorspannung für die Dioden Gr1 und Gr2 als Spannungsabfall an den Widerständen rv x und rv2 aus der Anodenspannung gewonnen; die Widerstände rvl und rV2 liegen bei dieser Schaltung in den Begrenzerstromkreisen W21, Gr1 und W22, Gr2, so daß der Eigenwiderstand des Amplitudenbegrenzers gegenüber dem Widerstand der reinen Begrenzerelemente um diesen Wert vergrößert wird. Die Sekundärwicklungen W21 und W22 des Anpassungsübertragers werden bei dieser Schaltung nur von der zu begrenzenden Wechselspannung durchflossen.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung nach Fig. 3 wird die Vorspannung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklungen W21 und W22 des Anpassungsübertragers gewonnen; da dabei die Sekundärwicklungen von dem zur Erzeugung der Vorspannung . dienenden Gleichstrom durchflossen werden, müssen sie zur Vermeidung einer Vormagnetisierung des Anpassungsübertragers gegensinnig hintereinandergeschaltet sein, während die beiden Begrenzerdioden Gr1 und Gr2 gleichsinnig hintereinandergeschaltet in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
Um einen genauen Abgleich der Gleichstromwiderstände der Übertragerwicklungen und der Dioden zu ermöglichen, ist zwischen diesen je ein kleiner einstellbarer Widerstand rv r2 vorgesehen. In diese Widerstände können erforderlichenfalls auch die im vorstehenden erwähnten zusätzlichen Vorspannungswiderstände rv' mit einbezogen werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Amplitudenbegrenzer mit Anpassungsübertrager, insbesondere für Trägerfrequenzsysteme, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Begrenzerdiode^) erforderliche Vorspan- go nung als Spannungsabfall am Gleichstromwiderstand der Sekundärwicklungen) des Anpassungsübertragers aus der Anodenspannung in der Weise abgeleitet wird, daß die gegensinnig hinteremandengeschalteten Sekundärwicklungen (w21 und W22) des Anpassungsübertragers von dem zur Erzeugung der Vorspannung der Begrenzerdioden (Gr1 und Gr2) dienenden Gleichstrom durchflossen werden und die Begrenzerdioden in Sperrichtung parallel zu den Sekundärwicklungen an der Gleichspannung liegen.
2. Amplitudenbegrenzer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Begrenzerdioden (Gr1 bzw. Gr2) und den Sekundärwicklungen (w21 und W22) des Anpassungsübertragers je ein einstellbarer Abgleichwiderstand (rt bzw. r2) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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