DE95156C - - Google Patents

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DE95156C
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friction
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friction wheels
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DENDAT95156D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M11/00Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine kettenlose Antriebvorrichtung für Fahrräder, welche sich durch grofse Einfachheit und leichten Gang auszeichnet.
Diese Antriebvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei Reibungsrädern, von denen das eine centrisch, das andere excentrisch zu seiner Drehachse ausgeführt ist. Das eine dieser Räder sitzt auf der Achse des Treibrades, während das andere am Ende eines ungleicharmigen Hebels gelagert ist. Der längere Arm dieses Hebels ist als Trethebel ausgebildet; durch Abwärtsdrücken desselben werden die Reibungsräder gegen einander geprefst und rollen sich hierbei infolge der excentrischen Lagerung des einen derselben auf einander ab, hierbei das Treibrad in Umdrehung versetzend.
In Fig. ι bis 7 der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der neuen, auf dem angegebenen Princip beruhenden Antrieb vorrichtung dargestellt, deren erste (Fig. ι bis 4) folgende Beschaffenheit aufweist.
Der Antrieb des Fahrrades geschieht durch Trethebel α und O1, deren fester Drehpunkt b sich am Gestell d in der Nähe der Achse C1 des Treibrades c befindet. Die Trethebel sind als ungleicharmige Doppelhebel ausgebildet, deren kürzerer Arm e mit dem . längeren a einen spitzen Winkel bildet. Am Ende f des Armes e ist excentrisch das Reibungsrad g gelagert; es wird daher mit seinem Umfang beim Niederdrücken des Trethebels α gegen das kleinere Reibungsrad h geprefst, welches centrisch. auf der Achse C1 des Treibrades c befestigt ist. Wie aus dem in Fig. 2 gezeichneten Schema hervorgeht, zerlegt sich hierbei der auf das Reibungsrad h ausgeübte Druck α β, welcher vom Drehpunkt f des Treibrades g nach dem Berührungspunkt α gerichtet sein mufs, in zwei Componenten. Die erste derselben α. γ, welche nach dem Drehpunkt C1 des kleinen Reibungsrades gerichtet ist, wird durch einen gleich grofsen Gegendruck des letzteren ausgeglichen und verhindert. durch die hierbei zwischen beiden Flächen auftretende Pressung ein Gleiten der Reibräder gegen einander. Die letzteren rollen sich daher unter der Einwirkung der anderen, tangential zum Umfang gerichteten Componente ad auf einander ab, so dafs die Achse C1 des Treibrades c in Umdrehung versetzt wird.
Der Trethebel α kann hierbei so weit nach abwärts gedrückt werden, bis die Punkte f a C1 und der Mittelpunkt i der Scheibe g in einer Geraden liegen (in Fig. 2 punktirt eingezeichnet), denn in dieser Stellung hat der Leitstrahl /α, d. h. die Entfernung des Drehpunktes f der Scheibe g vom Berührungspunkte α mit der Scheibe /z, seinen kleinsten Werth erreicht. Bei weiterer (durch die lebendige Kraft des ganzen Fahrrades bewirkter) Drehung des Treibrades c wird umgekehrt das Reibrad g, welches durch das Eigengewicht des Hebels a in steter Berührung mit der Scheibe h bleibt, von letzterer in Umdrehung versetzt. Hierbei nehmen die Leitstrahlen f α allmälig wieder gröfsere Werthe an, d.h. der Endpunkt/ des Hebels e entfernt sich wieder vom Reibrade h, so dafs der Trethebel α gehoben wird. Unterdessen hat der auf der anderen Seite des Fahrrades liegende Trethebel ^1 seine höchste
Stellung erreicht und ist seinerseits in Wirksamkeit getreten, indem durch Niederdrücken desselben zwei andere, auf der hinteren Seite des Treibrades liegende Reibungsräder gx und hx gegen einander geprefst werden, auf einander abrollen und dadurch das Treibrad c in gleicher Weise in Umdrehung versetzen.
Die Uebersetzung, welche von dem Gröfsenverhältnifs der Reibungsräder abhängig ist, kann bei der neuen Vorrichtung nach Belieben gewählt werden, während der Ausschlag der Trethebel durch die Gröfse der Excentricität des einen Rades bedingt ist.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform der neuen Antriebvorrichtung sind die excentrischen Reibräder g und gx auf der Achse c1 des Treibrades c befestigt, die Räder h und Jix jedoch bei f und Jx centrisch an den als einarmige Winkelhebel ausgeführten Trethebeln α und ax gelagert.
Bei der in Fig. 6 und 7 veranschaulichten Ausführungsform sind die Trethebel α und ax zwangläufig mit einander verbunden, so dafs beim Abwärtsdrücken des einen Trethebels der andere schon infolge dieser Verbindung und nicht erst durch den zwischen den Reibungsrädern auftretenden Druck in die Höhe gehoben wird. Die Verbindung ist in der Weise hergestellt, dafs in der hohlen Achse C1 des Treibrades c eine Welle w gelagert ist, an deren Enden die Hebel Z und I1 befestigt sind. Diese Hebel sind mittelst der Stangen k und kx in den Punkten/und/j an die Trethebel α und ax angelenkt. Wird daher der Trethebel α nach abwärts gedrückt, so schiebt die Stange k den Hebel Z nach rechts und bringt dadurch eine Drehung der Achse w hervor, derzufolge der Hebel I1 nach links gedreht wird und mittels der Stange k1 den Trethebel O1 nach aufwärts drückt.
Um bei den beschriebenen Ausführungsformen ein Gleiten der Reibräder gegen einander unter allen Umständen zu verhindern, kann das eine derselben auf seiner Reibfläche in kurzen Abständen mit Vorsprüngen versehen werden, welche in entsprechende Vertiefungen der Reibfläche des anderen Rades eingreifen und dadurch jede von einander unabhängige Drehung der beiden Reibräder verhindern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Antriebvorrichtung für Fahrräder, gekennzeichnet durch je zwei zu beiden Seiten des Fahrrades angeordnete Reibräder (g h bezw. gx hj, von denen das eine centrisch , das andere excentrisch zu seiner Drehachse gestaltet und eines auf der Achse (cx) des Treibrades (c), das andere derart an einem Trethebel (a bezw. ax) gelagert ist, dafs durch den beim Niederdrücken des letzteren an der Berührungsstelle der Reibräder erzeugten excentrischen Druck eine Rollung der Reibräder auf einander hervorgebracht wird.
2. Eine Ausführungsform der Antriebvorrichtung nach Anspruch 1 derart, dafs zur Verhinderung eines Gleitens der Reibräder gegen einander das eine der letzteren auf der Reibfläche stellenweise mit Vorsprüngen versehen ist, welche in entsprechende Vertiefungen der Reibfläche des anderen Rades eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT95156D Expired DE95156C (de)

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DE95156C true DE95156C (de) 1900-01-01

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Country Status (1)

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DE (1) DE95156C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11577326B2 (en) 2019-06-25 2023-02-14 Kennametal Inc. Sealing piston for a hydraulic expansion chucking device and expansion chucking device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11577326B2 (en) 2019-06-25 2023-02-14 Kennametal Inc. Sealing piston for a hydraulic expansion chucking device and expansion chucking device

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