DE95090C - - Google Patents

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DE95090C
DE95090C DENDAT95090D DE95090DA DE95090C DE 95090 C DE95090 C DE 95090C DE NDAT95090 D DENDAT95090 D DE NDAT95090D DE 95090D A DE95090D A DE 95090DA DE 95090 C DE95090 C DE 95090C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/02Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
    • E01B9/04Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
    • E01B9/06Railways spikes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
. _^gC-,;?%.. Λζφ KLASSE 19: Eisenbahn-, Strassen- und Brückenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1896 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein spiralförmig gewundener Schienennagel, der in sich die Eigenschaften der Schraube und des Nagels in der Art vereint, dafs er, wie ein einfacher Nagel in das Holz eingeschlagen, in demselben schraubenähnlich haftet. Damit sich nun ein solcher Nagel bequem wieder aus dem Holze entfernen lä'fst, ist sein den Schienenfufs festhaltender Kopf mit dem Nagelschafte nicht fest, sondern in einer eigenartigen Weise abnehmbar verbunden.
Auf beiliegender Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform des neuen Schienennagels in zwei Ansichten, wobei der abnehmbare Schienenkopf geschnitten ist, Fig. 3 zeigt die obere Ansicht der Fufsplatte mit eingesetztem Schienennagel.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, hat der Schienenschaft a* eine spiralartig gewundene Gestalt, während der Kopf α die Matrize zu dem Schafte bildet und so ausgebildet ist, dafs er mit der einen Seite über den Fufs der auf die Fufsplatte B gelegten Schiene übergreift.
Ist nun die Schiene in die Fufsplatte B gelegt, so wird die den Nagelkopf α bildende Matrize über das Loch bl der Fufsplatte -B gelegt und nun der Nagelschaft d1 durch die Matrize α hiridurchgeschlagen. Der Nagelschaft findet hierbei seine Führung in dem Loche bl der Fufsplatte B und dringt in die Schwelle ein.
Ist die Windung des Nagelschaftes richtig ausgeführt, so ist hierdurch die Schiene auf der Schwelle gehörig befestigt, doch kann man, wenn gewünscht, eine Sicherung gegen Lockerung der Schienenbefestigung noch dadurch bewirken, dafs man entweder die Fufsplatte an der der Schiene parallel laufenden Seite mit einer Rippe versieht, gegen welche sich die eine Seite des Nagelkopfes so dicht anlegt, dafs eine Drehung desselben ausgeschlossen ist, oder man kann zwei Nägel neben einander einschlagen und über die Köpfe derselben ein für jeden Nagelkopf besonders ausgeschnittenes Blech befestigen. Da dann die neben einander liegenden Schienenköpfe in den Ausschnitten dieses Bleches ruhen und sich also, da sie verschiedene Drehachsen haben, ohne Zerreifsen des Bleches nicht drehen können, so ist eine Lockerung so gut wie ausgeschlossen.
Bei Auswechselung der Schienen setzt man auf die Stirnfläche des Nagelschaftes a? einen Dorn, wie solcher in Fig. 2 punktirt angedeutet ist, der dem inneren Kern des Nagelschaftes entspricht, und treibt nun letzteren einfach durch die Schwelle ganz oder so weit hindurch, bis der Kopf α frei ist und fortgenommen werden kann, wodurch auch die Schiene frei wird.
Aufser der leichten Lösbarkeit bietet der Nagel noch den Vortheil, dafs die Schwelle stets wieder an derselben Stelle genagelt werden kann.
Ist nämlich die neue Schiene eingelegt, so wird die alte oder auch eine neue Fufsplatte B wieder auf dieselbe Stelle wie vorher festgenagelt. Der neue Nagelschaft a2 mit dem neuen Matrizenkopf α wird wie vorher in das
Loch der Fufsplatte B eingeschlagen. Er trifft hierbei auf den alten Nagelschaft, und während er diesen durch die Schwelle nach unten hindurchtreibt, nimmt er seine Stelle ein. Da die neuen Schienennagel selbst vermittelst Durchtreibens durch eine Matrize hergestellt werden, ein Nagel also dem anderen genau entspricht und infolge der eigenartigen Form des Nagelschaftes sich in dem Holze ein der Nagelwindung entsprechender Gang bildet, so sitzt auch der neue Nagel in dem alten Loche fest und das die Schwelle so bald zerstörende Versetzen der Nagelung kann vermieden werden.

Claims (1)

  1. Pa te nt-Anspruch.■
    Ein Schienennagel mit gewundenem Schaft, dadurch gekennzeichnet, dafs derselbe einen abnehmbaren, die Matrize für den Schaft bildenden Kopf (a) besitzt, durch welchen der Schaft beim Einschlagen getrieben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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