DE950531C - Fadenabschneideeinrichtung - Google Patents
FadenabschneideeinrichtungInfo
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- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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Description
AUSGEGEBEN AM 11. OKTOBER 1956
P 13x76 VII /52 a
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Abschneiden
des Fadens bei Nähmaschinen. Die Vorrichtung zum Abschneiden des Nadelfadens ist dabei
im Drückerfuß, diejenige zum Abschneiden des Unteirfadens unterhalb der Stichplatte angeordnet.
Man kennt Fadenabschrjeideinrichtungen dieser
Art, die in einer parallel zur Sohle eines Presserfußes befindlichen Aussparung ein drehbewegliches
und als Fadenklemme wirkendes Schneidmesser aufweisen, dos an einer senkrechten Achse befestigt
ist, die mit einem nach hinten verlaufenden Arm versehen ist und mit diesem in einen am Presserfuß
drehbeweglich angeordneten Arm eines doppelarmigen Hebels eingreift. Der zweite Hebelarm ist
an eine mit der Nähmaschine verbundene Gestängeanordnung angelenkt, durch die die Nadelfaden-
und Unterfadenäbschneidvorriichtungen betätigt
werden.
Die Vorrichtung d'er beschriebenen Art benötigt zur Betätigung ein eigenes mechanisches Gestänge so
und läßt sich daher nicht ohne weiteres nachträglich an 'einer Nahmaschine anbauen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Fadenabschneideinirichtung zu schaffen, die sich in
verhältnismäßig einfacher Weise unter Vermeidung as
eines komplizierten Bedienungsgestänges· an einer
Nähmaschine anbringen läßt und die es ermöglicht, die Fäden festzuklemmen, sie möglichst nahe ober-
und unterhalb des Werkstückes abzuschneiden und sie beam Nähbegkm selbsttätig wieder freizugeben.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dm wesentlichen durch eine in der Vorschuibriohtung bewegliche, mit
einem Schneidmesser zusammenwirkende, feststellbare Klemmvorrichtung für den Nadelfaden, deren
Auslösung durch die Nadelstange erfolgt, ίο Die Übertragung der Schaltbewegungen von
einem im Drückerfuß gelagerten Betätigungshebel auf die Nadelklemmvorrichtung und Feststellvorrichtung
erfolgt durch einen in einer Aussparung des Drückerfußes gelagerten Kipphebel, der einerends
mit einer Ku'rvenbahn an einer von dem Betätigungshebel
getragenen losen Rolle anliegt und anderends mit Hilfe von Anschlagelementen auf die
beiden Vorrichtungen einwirkt.
Die Klemmvorrichtung für den Nadelfaden besteht aus einem als Fadenfänger ausgebildeten, mit
einer Klemmbacke versehenen Gleitstück und einer auf diesem verschiebbaren Gegenbacke. Beide sind
unter Federwirkung stehend im Drückerfuß geführt, wobei die Unterkante der Klemmbacke die
Gegenschneide eines feststehenden Schneidmessers bildet.
Eine mit einer Nase versehene Klinke ist in einem Schlitz des Schaftes gemeinsam mit dem Betätigungshebel
um einen Stift drehbeweglich gelagert und mit einem Anschlagteil ausgestattet, das
in die Bahn der Nadelstange hineinragen kann. Eine Rastplatte ist. in dem Schlitz des Schaftes'
unterhalb des Drehpunktes der Klinke schwenkbar befestigt und umfaßt die Klinke mit einem Ausschnitt.
Die Rastplatte ist oberhalb des Ausschnittes mit einer senkrecht zu diesem verlaufenden Raste
versehen, in die die Nase der Klinke einrasten kann.
Nach eimern weiteren Vorschlag der Erfindung sind Klinke und Rastplatte unter der Wirkung von
Federn um ihre Lagerungen gegeneinander verschwenkbar. Das Einschwenken der Rastplatte erfolgt
durch Druckstifte, die im Schaft fliegend angeordnet sind und in die Bewegungsbahnen der
Lappen am Kipphebel ragen.
Die Betätigung1 der Nadelfadenabechneidvorrichtung
und die der am sich bekannten Umterfadenabschneidvoirrichtung
erfolgt gemeinsam über Bowdenzüge, die am einem Fußpedal angeschlossen
sind. Die Betätigung der Bowdenzüge kann auch durch einen Elektromagneten erfolgen.
Im der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform
der Erfindung· dargestellt. Es zeigt Fig. ι die Teilansicht einer Nähmaschine mit eingebauter
Fadenabschneideinrichtung,
Fig. 2 die Unteraosicht der Stichplatte mit der
Abschneidvorrichtung für den Unterfaden,
Fig. 3 die Einzelteile dier Nadelfaden abschnei dvorrichitung'
auseinandergezogen in schaiubildlicher Darstellung,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Stichplatte nach der Linie IV-IV der Fig. 2 mit abgeschnittenem
und festgeklemmtem Unterfaden, • Fig. S einen senkrechten! Schnitt durch die Nadelfadenabschneidvoirrichtung·
im Fadenfangstellung in vergrößertem Maßstab,
Fig·. 6 einen teilweisen Schnitt durch den.
Drückerfuß nach der Linie VI-VI der Fig. 5,
■Fig. 7 die Nadelfadenabschneidvorrichtung1 bei ■Nähibeginn mit abgeschnittenem und festgeklemmtem
Faden,
Fig. 8 einen teilweisen Schnitt durch den Drückerfuß nach der Linie VIII-VIII der Fig. 7,
Fig. 9 die Nadelfadenabschneidvorrichtung im der Nähstellung,
Fig. 10 einen teilweisen Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 9.
Die im den Zeichnungen .teilweise dargestellte
Nähmaschine besitzt eine Stofftragplatte 1, einen:
Maschinenarm 2 und einem Maschinenkopf 3 (Fig. 1). In dem. Kopf 3 sind die Nadelstange 4
und die Stoffdrückerstange 5 gelagert. Die Stoffdrückerstange
5 betätigt bei ihrem Anheben eine Fadenspannung 6 und einem Fadenleitbügel 7. Im
der Stafftragplatte 1 ist eine Stichplatte 8 eingelassem
und ein Grundplattenschieber 9 geführt.
Der die Nadelfadenabechnieidvarrichtung aufnehmende
Drückerfuß 10 ist mit einem Schaft 11
durch eine Schraube 12 mit dem unteren Ende der
Drückerstange 5 abnehmbar verbunden. Eine Sohle X3 (Fig. 3) ist zwischen seitlich angeordneten und
nach oben stehenden, Augen 14 an dem Drückerfuß ro schwenkbar mittels Schrauben 15 angebracht.
Die Sohle 13 ist in bekannter Weise mit einem Fadenschlitz 16 und einem Stichloch 17 versehen.
Im der Umterfläche des Drückerfuß es 10 ist eine Führungsbahn 18 ausgebildet, in der ein Gleitstück
19 verschiebbar geführt ist. Das· Gleitstück 19 besitzt
eine Klemmbacke 20, deren innere Klemmkante 21 parallel mit in einem, bis zur Mitte des
Gleitstückes. 19 schräg angeordnetem Schlitz 22 verläuft (s. auch Fig. 6) und ein Querhaupt 23, das
mit zwei Sacklöchern 24 und einer Nut 25 versehen ist. Ein Amschlagstift 26 ist zur Bewegungsbegrenzung
des Fadenfängers an der Klemmbacke 20 angeordnet.
Eine Platte 27 ist an ihrem vorderen Ende als federndes Schneidmesser 28 ausgebildet
und mittels Schrauben! 27O an der Unterfläche des
Drücker fußes 10 befestigt. Im Drücker fuß 10 (Fig· 7) s'ind>
gleichachsig mit den Sacklöchern 24 im Ouerhaupt 23, Sacklöcher 29 vorgesehen, die
zur Aufnahme von Druckfedern 30 dienen. Eine Gegenbaoke 31, die das Gegenstück zur Klemmbacke
20 bildet, gleitet mit der Unterseite auf dem Gleitstück 19 und ist in eimer in der Nahtrichtung
verlaufenden Bohrung in dem Drückerfuß 10 mittels eines Bolzens 32 verschiebbar gelagert. In eine
am Ende des Bolzens 32 angeordnete Nut 33 (Fig· 3) der Gegenbacke 31 greift eine gabelförmig
ausgebildete Blattfeder 34 ein, die mit einer Schraube 35 an dem Schaft 11 befestigt ist.
In einer Aussparung 36 (Fig. 9) des Schaftes 11
ist um einen Stift 37 ein Kipphebel 38 drehbeweglich gelagert, der an seinem unteren Arm einen, Anschlag139
aufweist, -mit dem dieser in die Nut 25 des Fadenfängers eingreift. Der andere Arm des
Kipphebels 38 ist als Kurvenbahn 40 ausgebildet, mit der er sich unter der Wirkung der Federn 30
gegen eine in einer Aussparung 41 eines Betätigungshebels 42 angeordnete lose Rolle 43 anlegt.
Der einarmige Betätigungshebel 42 ist in einem Schlitz 44 des Schaftes 11 um einen Stift 45 drehbar
angeordnet. Das andere Ende des Betätigungshebels 42 ist mit einem Haken 46 versehen, in den
- ein mit einer öse 47 ausgebildetes' Zugseil 48 eines
Bowdenzuges 49 eingehängt ist. Der Bowdenzug 49 wird von einer an dem rückwärtigen oberen Teil
des Schaftes n senkrecht befestigten Hülseso ge-'
halten, die in dem unteren Teil ihres Innendurchmessers mit einem Bund 51 versehen ist, auf dem
sich der Mantel des Bowdenzuges 49 abstützt.
Eine Rastplatte 52 ragt mit Armen 53 in den
Schlitz 44 des Schaftes 11 und ist in diesem unterhalb
des Drehpunktes des Betätigungshebels 42 um einen Stift 54 schwenkbar eingesetzt. Die Rastplatte
ao 5'2 ist mit einem Ausschnitt 55 und mit einer oberhalb
des Ausschnittes quer zu diesem eingearbeiteten Raste 56 versehen. Der untere Teil der Rastplatte
52 hat seitlich angeordnete Auflageflächen 57 (Fig. 3), an die sich in Bohrungen 58 im Schaft 11
aufgenommene Druckstifte 59 anlegen, die in die Bewegungsbahn des Kipphebels 38 .ragen, der mit
seitlich angeordneten Lappen 60 versehen ist. Ein weiterer Druckstift 61, der zwischen den Druckstiften
59 und unterhalb derselben in einer Bohrung
30- 62 geführt ist, überträgt die Bewegungen der Rastplatte
52 auf die Blattfeder 34 und somit letztlich auf die Gegenbacke 31.
Eine Druckfeder 63, die in einer Ausnehmung 64 des Schaftes 11 eingelassen ist, drückt die Rastplatte
52 um ihre Lagerung derart, daß sie sich an den unteren Teil des Schaftes 11 anlegt. Eine
Klinke 65 ragt durch den Ausschnitt 55 der Rastplatte
52 und ist in der Aussparung 41 des Betätigungshebels
42 mittels eines Hebelarmes 66 um den Stift 45 drehbeweglich gelagert. Eine · Nase 67 der
Klinke 65 arbeitet mit der Raste 56 der Rastplatte
52 zusammen. Der nach unten abgebogene Teil der Klinke 65 ist mit einem sich gegen die Nadelstange
4 erstreckenden Anschlagteil 68 versehen.
Eine Feder 69 umschließt zwischen den Armen
53 der Rastplatte 52 den Stift 54 und liegt mit
ihrem einen gestreckten Ende 70 an der unteren Kante 71 des Schlitzes 44 an, während das andere
Ende 72 gegen die Klinke 65 wirkt.
Auf der Unterseite der Stichplatte 8 (Fig. 2) befindet sich eine an sich bekannte Einrichtung für
das Abschneiden des Unterfadens. Diese wird im wesentlichen gebildet aus einer keilförmigen quer
zur Nahtbildungslinie in der Stichplatte 8 angeordneten Führungsnut 72, in welcher ein Messer 73
(Fig. 4) mittels einer Senkschraube 74 mit der Stichplatte 8 verschraubt ist. Auf dem Messer 73
ist ein mit einem Klemmhaken 75 versehener Schieber 76 gleitend in der Führungsnut 72 angeordnet,
der durch eine Feder yj gegen das Messer 73 gedrückt
wird.
Ein an dem Schieber 76 befindlicher Stift 78 greift in einen Schlitz 79 eines unterhalb der Stichplatte
8 drehbeweglich gelagert«', doppelarmigen Hebels 80 ein, dessen anderer Arm mit. einem
Bowdenzug 81 und einer Zugfeder 87 verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Fadenabschneideinrichtung ist folgende: Das Werkstück 85 ist mit einer
Naht 86. versehen worden, der Nadelfaden 83 und der Unterfaden 84 sollen abgeschnitten werden.
Hierzu wird zunächst die Nadelstange 4 mit der Nadel 82 in die annähernd höchste Stellung gebracht.
Durch Niedertreten des nicht dargestellten Fußpedals zieht das Zugseil 48 des Bowdenzuges
49 den Betätigungshebel 42 in seine höchste Stellung
(Fig. S).
Durch die lose Rolle 43 des Betätigungshebels 42 wird der Kipphebel 38 über seine Kurvenbahn
40 um den Stift 37 gedreht und schiebt mittels des Anschlages 39 das Gleitstück 19 mit der Klemmbaeke
20 nach vorn zum angezogenen Nadelfaden 83. Der gespannte Nadelfaden 83 legt sich beim
Vorschieben der Klemmbacken 20 an deren nach hinten zu abfallenden und gewölbten Vorderkante
an und rutscht an dieser ab, wodurch er in den Schlitz 22 des Gleitstückes 19 gelangt (Fig. 6).
Bei der Drehbewegung des Kipphebels 38 (Fig. 5) werden mit der Verschiebebewegung des
Gleitstückes 19 die an seine Lappen 60 sich anlegenden Druckstifte 59 nach vorn geschoben, die
ein Verdrehen der Rastplatte 52 um den Drehpunkt 54 und eine Spannung der Druckfeder 63 bewirken.
Während der Drehbewegung der Rastplatte 52 rastet die in der Nähsfellung an der oberen Kante
des Ausschnittes 55. der Rastplatte 52 anliegende
Nase 67 der Klinke 65 (Fig. 9) unter der Wirkung der Feder 69 in die zurückweichende Raste 56-ein,
wodurch das Anschlagteil 68 der Klinke 65 in den Bereich der Nadelstangenbahn zu liegen kommt
und arretiert wird. Gleichzeitig wurde die Blattfeder 34 durch den mit der Rastplatte 52 nach vorn
weichenden Druckstift 61 entlastet, wodurch die Gegenbacke 31 über den Bolzen 32 ebenfalls, in ihre
vorderste Stellung gebracht wurde.
Nach Loslassen des Fußpedals geht der Betäti- i°5
gungshebel 42 nach unten (Fig. 7), wodurch der Kipphebel 38 durch das Querhaupt 23 des Gleitstückes
19 unter der Wirkung der Druckfedern 30 in seine Ausgangslage zurückgedrückt wird.
Der in dem Schlitz 22 (Fig. 6) befindliche Nadel- im
faden 83 wird beim Zurückgehen der Klemmbacke 20 zunächst gegen die unter der Wirkung der Blattfeder
34 stehende Gegenbacke 31 gedrückt. Beide Backen gehen nunmehr gemeinsam mit dem geklemmten
Nadelfaden 83 noch ein Stück zurück, und zwar so weit, bis die Klemmbacke 20 durch
den Anschlagstift 26 am Schaft 11 des Drückerfußes 10 eine Begrenzung findet (Fig. 7, 8). Während
dieses Vorganges, wird der eingeklemmte Nadelfaden auf der Unterseite des Gleitstückes 19
durch das Schneidmesser 28 abgeschnitten. Die Klinke 65 bleibt nach dem Herumschwenken des
Kipphebels 38 in der eingerasteten Stellung stehen, in welcher ihr Anschlag 68 in der Bewegungsbahn
der Nadelstange 4 liegt.
Mit der Nadelfadenabschneidvorrichtung wird
bei der Betätigung des Fußpedals über einen Bowdenzug 8i und den doppelarmigen Hebel 8o in
bekannter Weise der Klemmhaken 75 (Fig. 2, 4) des Schiebers 76 bis vor das Stichloch der Stichplatte
8 geschoben, der Unterfaden 84 von dem Klemmhaken 75 ergriffen und bei dessen durch die
Zugfeder 87 bewirkten Rückbewegung von dem Messer 73 abgeschnitten. Das Unterfadenende 84
wird zwischen der Feder yj und der Unterseite des
Schiebers 76 eingeklemmt.
Zur Entnahme des Werkstückes 85 wird der Drückerfuß 10 in üblicher Weise angehoben. Die
Näharbeit kann nun an einer beliebigen Stelle des Werkstückes nach dem Herunterlassen des Drückerfußes
oder an einem anderen Werkstück ohne weiteres wieder aufgenommen werden.
Beim Einfahren der Nadel-82 in das 'Werkstück
85 (Fig. 7) bleibt der Nadelfaden 83 so lange zwischen den Klemmbacken 20 und 31 eingeklemmt,
bis die Nadelstange 4 das in die Nadelstangenbahn hineinragende Anschlagteil 68 der Klinke 65 berührt
und seitlich wegdrückt. Die Nase 67 der Klinke 65 springt dann aus der Raste 56 der Rastplatte
52 und nimmt die in der Fig. 9 gezeichnete Stellung ein. Gleichzeitig hat sich die Rastplatte 52
durch den Druck der Feder 63 um ihren Drehpunkt 54 gedreht, wodurch der Druckstift 61 die Blattfeder
34 spannt und diese die Gegenbacke 31 noch etwas weiter nach hinten zieht (Fig. 9, 10). Hierdurch
wird der eingeklemmte Nadelfaden 83 freigegeben, der von der Nadel 82 nahezu bis zu seinem
Ende ins Werkstück 85 gezogen wird und nach dem Erfassen des Unterfadens eine neue Nahtbildung
ermöglicht.
Die Erfindung ist in ihrer Anwendung nicht auf . eine bestimmte Art von Nähmaschinen beschränkt.
Claims (10)
1. Fadenabschneideinrichtung an Nähmaschinen mit einer im Drückerfuß aufgenommenen
Nadelfadenabschneidvorrichtung und einer unterhalb der Stichplatte angeordneten Unterfadenabschneidvorrichrung, gekennzeichnet
durch eine in der Vorschubrichtung bewegliehe, mit einem Schneidmesser zusammenwirkende,
feststellbare Nadelfadenklemmvorrichtung, deren Auslösung durch die Nadelstange erfolgt.
2. Fadenabschneideinrichtung nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung
der Schaltbewegungen von einem im Drückerfuß (10) gelagerten Betätigungshebel
(42) auf die Nadelfadenklemmvorrichtung (19, 32) und die Feststellvorrichtung (52, 65) in
einer Aussparung (36) des Drückerfußes (10) ein Kipphebel (38) gelagert ist, der einerends
mit einer Kurvenbahn (40) an einer von dem Betätigungshebel (42) getragenen -losen Rolle
(43) anliegt und anderends mittels. Anschlagelementen (39, 60) auf die beiden Vorrichtungen
einwirkt.
3. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Nadelfadenklemmvorrichtung aus einem als Fadenfänger ausgebildeten, mit einer Klemmbacke
(20) versehenen Gleitstück (19) und einer auf diesem verschiebbaren Gegenbacke (31) besteht,
die beide unter Federwirkung stehend im Drückerfuß (10) geführt sind, wobei die Unterkante
der Klemmbacke (20) die Gegenschneide eines feststehenden Schneidmessers (28) bildet.
4. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch ι bis 3, gekennzeichnet durch eine mit
einer Nase (67) versehene Klinke (65), die in einem Schlitz (44) des Schaftes (11) gemeinsam
mit dem Betätigungshebel (42) auf einem Stift (45) drehbeweglich gelagert und mit einem Anschlagteil
(68) ausgestattet ist, das in die Bahn der Nadelstange (4) hineinragen kann, ferner
durch eine Rastplatte (52), die ebenfalls in dem 8a Schlitz (44) des Schaftes (11), jedoch unterhalb
des Drehpunktes der Klinke (65) schwenkbar befestigt ist, mit einem Ausschnitt (55) die
Klinke (65) umfaßt und oberhalb des Ausschnittes (55) mit einer senkrecht zu diesem
verlaufenden Raste (56,)' versehen ist, in die die Nase (6y) der Klinke (65) einrasten kann.
5. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klinke (65) und die Rastplatte (52) unter der Wirkung von Federn (69, 63) um ihre Lagerungen
(45, 54) gegeneinander verschwenkbar sind.
6. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch i, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Einschwenken der Rastplatte (52) durch Druckstifte (59) erfolgt, die im Schaft (11)
fliegend aufgenommen sind und in die Bewegungsbahnen von Lappen (60) am Kipphebel
(38) ragen.
7. Fadenabschneideinrichtuiig nach Anspruch
ι und 3 bis 6, gekennzeichnet durch einen Druckstift (61), der zwischen einer die Gegenbacke
(31) spannenden Feder (34) und der Rastplatte (52) im Schaft'(ri) fliegend aufgenommen
ist.
8. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Klemmbacke (20) einen Anschlagstift (26) besitzt, der die Rückbewegung des Gleitstückes
(19) begrenzt.
9. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung
der Nadelfadenabschneidvorrichtung und die der an sich bekannten Unterfadenabschneidvorrichtung
gemeinsam über Bowdenzüge (49, 81) erfolgt, die an einem Fußpedal angeschlossen sind.
10. Fadenabschneideinrichtung nach Anspruch ι und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die iao
Betätigung der Bowdenzüge (49,81) durch einen Elektromagneten erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©509 698/53 3.56 (609 644 10. 56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP13176A DE950531C (de) | 1954-12-10 | 1954-12-11 | Fadenabschneideeinrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE335927X | 1954-12-10 | ||
| DEP13176A DE950531C (de) | 1954-12-10 | 1954-12-11 | Fadenabschneideeinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE950531C true DE950531C (de) | 1956-10-11 |
Family
ID=25817014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP13176A Expired DE950531C (de) | 1954-12-10 | 1954-12-11 | Fadenabschneideeinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE950531C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146342B (de) * | 1959-06-24 | 1963-03-28 | Singer Mfg Co | Naehmaschine mit einer Fadenschneid- und -einklemmvorrichtung |
-
1954
- 1954-12-11 DE DEP13176A patent/DE950531C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146342B (de) * | 1959-06-24 | 1963-03-28 | Singer Mfg Co | Naehmaschine mit einer Fadenschneid- und -einklemmvorrichtung |
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