DE950373C - Superregenerativ-UEberlagerungsempfaenger - Google Patents

Superregenerativ-UEberlagerungsempfaenger

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DE950373C
DE950373C DEA20903A DEA0020903A DE950373C DE 950373 C DE950373 C DE 950373C DE A20903 A DEA20903 A DE A20903A DE A0020903 A DEA0020903 A DE A0020903A DE 950373 C DE950373 C DE 950373C
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DE
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receiver
voltage
super regenerative
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noise
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D11/00Super-regenerative demodulator circuits
    • H03D11/02Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Circuits Of Receivers In General (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 11. OKTOBER 1956
A 20903 Villa/21 aA
Superregenerativ - (Pendelrückkopplungs-) Empfänger haben die Eigenschaft, ein von der Eingangsspannung nahezu unabhängiges Ausgangssignal abzugeben. Es zeigt sich jedoch, daß dies bei sehr großen Eingangssignalen nicht mehr der Fall ist, weil dann die Ausgangsspannung unstabil wind. Bei Verwendung solcher Empfänger in mobilen Anlagen sind jedoch Schwankungen der Empfangsspannung im Verhältnis von etwa io5 : ι zu erwarten. Um die sich dadurch, ergebenden Nachteile zu beheben> muß eine Regelung des Verstärkungsgrades der Eingangsstufe angestrebt werden. Die übliche Schaltung zur Schwundminderung ist bei einem S uperregenerativemp fänger nicht möglich, da die Unterschiede der gleichgerichteten HF-Spannung bei verschieden starken Signalen nicht genügend groß sind, um eine wirksame Regelung hervorzurufen.
Es sind bereits Empfänger der obengenannten Art bekannt, bei welchem zum Sperren des Rauschens die Verstärkungsregelung der Eingangsstufe dadurch erzielt wird, daß die hohen Frequenzen der .Rauschkomponente des Empfangssignals ausgesiebt und gleichgerichtet werden, und daß die gleichgerichtete Spannung vergrößernd auf die Gittervorspannung irgendeiner der ver-
wendeten Röhren wirkt und dazu dient, bei kleinen Eingangssignalen, bei weichen am Empfängerausgang Rauschen auftreten würde, die Empfängerempfindliclhkeit herabzusetzen und damit das Rauschen zu unterdrücken. Bei solchen bekannten Schaltungen werden jedoch die bei großen Eingangssignalen auftretenden Instabilitäten nicht beseitigt.
Im Empfänger nach der Erfindung wird der Ver-Stärkungsgrad der Eingangsstufe auf eine neue Art geregelt.
Erfindungsgemäß ist der Superregenerativ-Überlagerungsempfänger, bei welchem die hohen Frequenzen der Rauschkomponente der niederfrequenten Ausgangsspannung durch einen Hochpaß ausgesiebt und gleichgerichtet wenden, dadurch gekennzeichnet, daß das gleichgerichtete Signal in vergrößerndem Sinne auf die Empfindlichkeit des Empfängers einwirkt.
ab Die Figur zeigt das Blockschema eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, wobei die für das Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile detailliert dargestellt sind. Der Empfänger enthält folgende Elemente: Die Eingangshochfrequenz-
a5 verstärkerstufe E, eine weitere Hochfrequenzverstärkerstufe HF, eine Misdhschaltung M mit zugehörigem Oszillator O, eine selbstpendelnde Rückkopplungs- und DemodulationsstufeP, eine Niederfrequenzvorstufe VV, einen auf die Pendelfrequenz abgestimmten Sperrkreis S und eine Niederfrequenzendstufe EV mit dem Niederfrequenzausgang NF.
Der Empfänger arbeitet folgendermaßen: Trifft auf die Antenne yi kein Hochfrequenzsignal, so entsteht am Ausgang NF eine starke Rauschspannung. Diese Rauschspannung wird nun über den Widerstand ι dem aus zwei Kondensatoren und einer Spule 'bestehenden Hochpaß HP zugeführt, welcher nur die oberhalb der verwendeten Modulationsfrequenzen gelegenen, jedoch im Rauschen enthaltenen Frequenzen durchläßt. Diese Frequenzen werden dem Gleichrichter 2 zugeführt, welcher zusammen mit dem Widerstands eine gegenüber Masse positive Spannung auf der Verbindung 4 erzeugt. Durch den Widerstand 5 und den Kondensator 6 wird die Wechselkomponente dieser Spannung ausgesiebt und die Spannung über den Widerstand 7 und den Eingangskreis 8 dem Gitter 9 der Röhre 10 der Eingangsstufe zugeführt. Die Röhre 10 ist mit dem Widerstand 15 und dem Kondensator 16 an die nächste Stufe gekoppelt; die Ancdenspannung wird ihr am Verbindungspunkt der Widerstände 14 und 15 an der mit » + « bezeichneten Stelle zugeführt. In der Leitung zur Kathode dsr Röhre 10 sind zwei durch den Kondensator 13 entkoppelte Widerstände 11 und 12 angebracht. Der Gleichrichter 17 verhindert, daß die Gittervorspannung gegenüber Masse höher als auf die Spannung des Punktes 18 steigen kann. Solange der Gleichrichter 17 stromführend ist, entspricht somit die Gittervorspannung gegenüber der Kathode dem Spannungsabfall des Kathodenstromes am Widerstand 11." Dieser Widerstand wind entsprechend dem normalen Arbeitspunkt der Röhre gewählt, welcher sich demnach einstellt, wenn der Antenne kein Signal zugeführt wird.
Bei Amplitudenmodulationsempfängern nimmt das Rauschen am AT-F-Ausgang mit zunehmender Stärke des Eingangssignals stetig ab. Trifft nun eine sehr große Eingangsspannung auf die Antenne, so verschwindet das Rauschen am ATF-Ausgang völlig, so daß über den Hochpaß HP keine Rauschspannungen mehr auf den Gleichrichter 2 gelangen und somit die Leitung 4 an Masse liegt. Durch Einfügung des Widerstandes 14 zwischen der Anodenspannung und dem Punkt 18 wird diesem Punkt eine gegenüber Masse positive Spannung erteilt. Die Gittervorspannung gegenüber der Kathode entspricht nun der Summe der Spannung über den Widerständen 11 und 12. Die Spannung über dem Widerstand 12 wind nun so gewählt, daß in der Röhre der Anodenstrom auf einen kleinen. Bruchteil seines Normalwertes reduziert wird. Die Spannung über, dem Widerstand 11 verschwindet dann praktisch, was keinen weiteren Einfluß hat. Durch die große Gittervorspannung wird der Verstärkungsgrad der Röhre wesentlich herabgesetzt, wodurch die in der Einleitung beschriebenen Unstabilitäten bei hohen Eingangsspannungen verhindert werden. go
Bei allen zwischen diesen beiden beschriebenen Extremfällen liegenden Eingangsspannungen nimmt die Gittervorspannung einen Zwischenwert an* dessen Lage innerhalb der beiden Extremlageij keine Bedeutung zukommt, da es, wie schon eingangs erwähnt, in der Natur des Superregenerativempfängers Hegt, daß die Ausgangsspannung konstant ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPKÜCHE:
    ι. Superregenerativ-Überlagerungsempf anger, bei welchem die hohen Frequenzen -der Rauschkomponente der niederfrequenten Ausgangsspannung durch einen Hochpaß ausgesiebt und' gleichgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß das gleichgerichtete Signal in vergrößerndem Sinne auf die Empfindlichkeit des Empfängers einwirkt.
  2. 2. Superregenerativ-Überlagerungsempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das gleichgerichtete Signal in verkleinerndem Sinne auf die Vorspannung zwischen Gitter und Kathode der Eingangsverstärker-, röhre einwirkt.
  3. 3. Superregenerativ-Überlagerungsempfänger'nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, welche die Verkleinerung der Vorspannung begrenzen.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 702 364, 730 350.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©509 7047263 4.56 (609 644 10.56)
DEA20903A 1953-08-14 1954-08-07 Superregenerativ-UEberlagerungsempfaenger Expired DE950373C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1106463X 1953-08-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE950373C true DE950373C (de) 1956-10-11

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ID=4557797

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA20903A Expired DE950373C (de) 1953-08-14 1954-08-07 Superregenerativ-UEberlagerungsempfaenger

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BE (1) BE531075A (de)
CH (1) CH315476A (de)
DE (1) DE950373C (de)
FR (1) FR1106463A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702364C (de) * 1937-12-09 1941-02-06 Rca Corp Pendelrueckkopplungsempfaenger
DE730350C (de) * 1938-01-11 1943-06-21 Telefunken Gmbh Pendelrueckkopplungsempfaenger mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung des Rauschens in den Empfangspausen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE702364C (de) * 1937-12-09 1941-02-06 Rca Corp Pendelrueckkopplungsempfaenger
DE730350C (de) * 1938-01-11 1943-06-21 Telefunken Gmbh Pendelrueckkopplungsempfaenger mit einer Einrichtung zur Unterdrueckung des Rauschens in den Empfangspausen

Also Published As

Publication number Publication date
BE531075A (de)
CH315476A (de) 1956-08-15
FR1106463A (fr) 1955-12-19

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