DE658909C - Zwischenfrequenzempfaenger, bei dem die Vorstufe als Reflexstufe fuer die Zwischenfrequenz dient - Google Patents

Zwischenfrequenzempfaenger, bei dem die Vorstufe als Reflexstufe fuer die Zwischenfrequenz dient

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DE658909C
DE658909C DER90497D DER0090497D DE658909C DE 658909 C DE658909 C DE 658909C DE R90497 D DER90497 D DE R90497D DE R0090497 D DER0090497 D DE R0090497D DE 658909 C DE658909 C DE 658909C
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/46Reflex amplifiers
    • H03F3/48Reflex amplifiers with tubes only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Superheterodyne Receivers (AREA)
  • Input Circuits Of Receivers And Coupling Of Receivers And Audio Equipment (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

Der Erfindung liegt die bekannte Ausnutzung einer Vorröhre eines Superhets als Reflexröhre für die Zwischenfrequenz zugrunde. Es ist bekannt, bei einer Reflexschaltung zu verhindern, daß dem Eingang der Reflexröhre außer der zusätzlichen Schwingung auch die in der Reflexröhre bereits verstärkte erste Schwingung nochmals zugeführt wird. Im Falle der obenerwähnten
ίο Schaltung würde man also die Hochfrequenz aus dem Ausgangsstrom der Mischröhre vor dessen Rückführung zur Vorstufe aussieben.
Die Erfindung befaßt sich hiermit nicht,
sondern bezieht sich vielmehr darauf, die Störungen zu vermeiden, die dadurch entstehen, daß die Zwischenfrequenz einerseits zur Antennenleitung gelangt und andererseits vom Ausgang der Vorröhre wieder zur Mischröhre. Bei Anwendung der Erfindung
ao gelangt die Zwischenfrequenz nur auf dem Wege über die Vorröhre zu dem gewünschten Ausgang der Vorröhre und kann keine Störungen durch Vordringen in andere Kreise verursachen.
Nach der Erfindung ist in einem Zwischenfrequenzempfänger, bei dem die Vorstufe als Reflexstufe für die Zwischenfrequenz dient, zur Fernhaltung der Zwischenfrequenz von im Eingang und Ausgang der Vorröhre liegenden, auf die Hochfrequenz abgestimmten Schwingungskreisen diesen Kreisen oder Teilen derselben ein auf die Zwischenfrequenz abgestimmter Kurzschlußkreis (C2, I3 bzw. C3, /4 in Abb. 2) parallel geschaltet, dessen Induktivität gleichzeitig zur Zuführung bzw. Abnahme der Zwischenfrequenz dient. Außerdem kann der induktive Teil der auf die Hochfrequenz abgestimmten Schwingungskreise durch einen in Reihe geschalteten zusätzlichen festen Kondensator als Kurzschlußkreis für die Zwischenfrequenz ausgebildet sein (L1, C bzw. L2, C6 in Abb. 2).
An Hand der als Beispiel dienenden Abbildungen wird die Erfindung nachstehend näher erklärt.
In Abb. ι ist zunächst schematisch der der Erfindung zugrunde gelegte bekannte Empfänger dargestellt. Von der Antenne gelangt
die Empfangsenergie über die Vorröhre ι zum ersten Detektor 2 (Mischröhre). Die entstehende Zwischenfrequenz ZF wird darm der Vorröhre 1, die als Reflexröhre dient,'zW geführt und von deren Anodenkreis über eifte weitere Zwischenfrequenzröhre 3 zum zwerfe'n Detektor (Empfangsgleichrichter).
In den Abb. 2 bis 4 ist die Erfindung angewendet.
Die empfangene Hochfrequenz gelangt von der Antenne 5 zu dem abstimmbaren Schwingungskreis L1, C1, der mit der Vorröhre 4, welche eine Exponentialschirmgitterröhre ist, über den Kondensator C2 gekoppelt ist. Die in dieser Röhre verstärkte Hochfrequenz wird über den Kondensator C3 dem ersten Detektor 7 (in Abb. 2 rechts) zugeführt, dessen Gitterschwingungskreis mit L2, C2 bezeichnet ist. Die überlagererschwingung wird in dem Oszillator 8 mit Drehkondensator 9 erzeugt.
Die in der Mischstufe 7 erzeugte Zwischenfrequenz wird über die miteinander gekoppelten Schwingungskreise C4, I1 und C5, Z2 der Spule Z3 zugeführt und wird dann in der Reflexröhre 4 verstärkt. Die Spule /3 bildet zusammen mit der Kapazität C2 gemäß der Erfindung einen Kurzschlußkreis für die Zwischenfrequenz, so daß an dem Eingangsschwingungskreis L1, C1 keine Zwischenfrequenzspannung auftritt und dadurch auch eine Übertragung auf den Antennenkreis vermieden wird.
Von der Anode der Reflexröhre 4 geht es einerseits über die Spule Z4 und über den Zwischenfrequenzverstärker und den Schwingungskreis 11 zum zweiten Detektor und andererseits über den Kondensator C3, wie schon gesagt, zur Mischröhre 7. Der Kondensator C3 bildet erfindungsgemäß zusammen mit der Spule Z4 einen Kurzschlußkreis für die Zwischenfrequenz, so daß die in der Röhre 4 verstärkte Zwischenfrequenz nicht wieder zur Mischröhre 7 gelangen kann. Um das Vordringen der Zwischenfrequenz in den Antennenkreis einerseits und in die Mischstufe andererseits noch weiter zu unterdrücken, sind in Reihe mit den Spulen L1 bzw. L2 feste Kondensatoren C bzw. C6 geschaltet, die so bemessen sind, daß wiederum Kurzschlußkreise für «die Zwischenfrequenz entstehen.
Die Widerstände 13, 15 und 16 in Abb. 2 dienen zur Schwundregelung. Die Schaltung nach Abb. 3 ist insbesondere für einen Autoempfänger gedacht. Die als Reflexröhre dienende Vorröhre ist wieder mit 4 bezeichnet. 21 ist eine selbstschwingende Mischröhre mit zugehörigem Oszillatorschwingungskreis 29, 30 und 32 eine Zwischenfrequenzröhre und 35 eine Röhre, j
die als Empfangsgleichrichter und Niederfrequenzverstärker dient. 42 ist schließlich ,•■die Endröhre.
.· Der Eingangsschwingüngskreis ist mit S1, C1 bezeichnet. Der Zwischenfrequenzkurzschlußkreis C, S2 ist hier nur einem Teil des Eingangskreises parallel geschaltet. Der Spule S2 wird von der Anode der Mischröhre .21 über die Leitung 20 und den Schwingungskreis P2, C10 die Zwischenfrequenz zugeführt.
Durch Verwendung einer angezapften Spule S1 wird der Eingangsschwingungskreis durch den Kurzschlußkreis weniger verstimmt und weniger gedämpft. Gleichzeitig entsteht durch die Anzapfung in an sich bekannter Weise eine Spiegelfrequenzunterdrückung, da dann der obere Teil der Spule ^1 mit dem Drehkondensator C1 einen Kurzschlußkreis für die Spiegelfrequenz bildet. Wenn man die Spule 6"2 groß und den Kondensator C klein wählt, so wird dieser Zwischenfrequenzkreis durch eine Änderung des Drehkondensators C1 weniger verstimmt.
In diesem Beispiel ist der Kondensator C0 nicht mit einer Spule auf die Zwischenfrequenz abgestimmt. Man kann jedoch, wie in Abb. 2 (C3, Z4) bereits gezeigt ist, die Spule P1 fortlassen und den Kondensator C0 mit der Spule P auf die Zwischenfrequenz abstimmen.
In Abb. 4 ist diese letztere Maßnahme angewendet (C0, P) und gleichzeitig der Hochfrequenzschwingungskreis Sj 31' entsprechend dem genau so bezeichneten Schwingungskreis in Abb. 3 angezapft. Hierdurch wird eine Übertragung der Zwischenfrequenz auf die Mischröhre 21 noch weiter verringert.
In dieser Abbildung ist 4 wieder die Vorrohre, 21 die Mischröhre, während die Röhre 52 als Reflexröhre zur gleichzeitigen Niederfrequenz- und Zwischenfrequenzverstärkung dient. In der Röhre 35 wird die Zwischenfrequenz gleichgerichtet und die Niederfrequenz verstärkt. Im übrigen sind die Bezeichnungen dieselben wie in Abb. 3. Es kommt lediglich noch ein Siebglied 50, 51 zur Absiebung der Hochfrequenz hinter der Mischröhre 21 hinzu.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Zwischenfrequenzempfanger, bei dem die Vorstufe als Reflexstufe für die Zwischenfrequenz dient, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fernhaltung der Zwi-. schenfrequenz von im Eingang und Ausgang der Vorröhre liegenden, auf die Hochfrequenz abgestimmten Schwingungskreisen diesen Kreisen oder Teilen derselben ein auf die Zwischenfrequenz ab- gestimmter Kurzschlußkreis (C2, Z3 bzw. C3, Z4 in Abb. 2) parallel geschaltet ist,
    dessen Induktivität gleichzeitig zur Zuführung bzw. Abnahme der Zwischenfrequenz dient.
  2. 2. Zwischenfrequenzempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außerdem der induktive Teil der auf
    die Hochfrequenz abgestimmten Schwingungskreise durch einen in Reihe geschalteten zusätzlichen festen Kondensator als Kurzschlußkreis für die Zwischenfrequenz ausgebildet ist (L1, C bzw. L·, C0 in Abb. 2).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    BERLIN. GEDRUCKT IN DEB RElCHSDItUCKEKEI
DER90497D 1933-04-28 1934-04-28 Zwischenfrequenzempfaenger, bei dem die Vorstufe als Reflexstufe fuer die Zwischenfrequenz dient Expired DE658909C (de)

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DE1098552B (de) * 1958-12-12 1961-02-02 Philips Nv Reflex-UEberlagerungs-Empfangsschaltung mit einer Transistor-Hochfrequenzvorverstaerkerstufe

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