DE950260C - Zeitschalter fuer photographische Vergroesserungs- und Kopiergeraete - Google Patents

Zeitschalter fuer photographische Vergroesserungs- und Kopiergeraete

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Publication number
DE950260C
DE950260C DEF10122A DEF0010122A DE950260C DE 950260 C DE950260 C DE 950260C DE F10122 A DEF10122 A DE F10122A DE F0010122 A DEF0010122 A DE F0010122A DE 950260 C DE950260 C DE 950260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitor
relay
switch
lamp
time switch
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Expired
Application number
DEF10122A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Franzmann
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Application granted granted Critical
Publication of DE950260C publication Critical patent/DE950260C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/28Modifications for introducing a time delay before switching
    • H03K17/288Modifications for introducing a time delay before switching in tube switches

Landscapes

  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

  • Zeitschalter für photographische Vergrößerungs- und Kopiergeräte Für die verschiedensten Zwecke, unter anderem auch für photographische Kopiergeräte, sind Zeitschalter bekannt, bei denen ein über einen Regelwiderstand zeitabhängig aufladbarer Kondensator eine an ihn angeschlossene Glimmlampe, d. h. eine Zweielektrodenröhre mit Edelgasfüllung, z. B. Neon, zündet, sobald die bei der Aufladung steigende Spannung am Kondensator-gleich der Zündspannung der Glimmlampe ist. Der hierbei über die Glimmlampe fließende Entladestrom des Kondensators schaltet mittels eines Relais die Belichtung aus, z. B. durch Abschalten der Kopierlampe. Die Glimmlampe hat unter anderem den Vorteil, daß sie den Stromweg sicher sperrt, solange die Zündspannung noch nicht erreicht ist, und ihn dann schlagartig freigibt, so daß die im wesentlichen durch die Speisespannung der Anlage, die eingestellte Größe des Regelwiderstandes und die Größe des Kondensators bestimmte Zeitdauer, die bei der praktischen Ausführungsform nur mittels des Regelwiderstandes geändert wird, genau eingehalten wird, wie es insbesondere für photographische Kopiergeräte unerläßlich ist.
  • Es wurde nun gefunden, daß es in einfacherer Weise als bei den bekannten, mit mehreren Relais und einer großen Zahl von Schaltern und Umschaltern ausgerüsteten Ausführungsformen möglich ist, einen sehr zuverlässigen und dabei auch sehr preiswerten Zeitschalter mit Einstellung auf alle vorkommenden Zeitwerte und für automatische Betätigung nach Zeit und zugleich für Betätigung von Hand mit beliebiger Einschaltdauer zu schaffen, wenn das mit der Glimmröhre in Reihe liegende Relais sich bei Erregung auf einen Haltestromkreis mit Unterbechertaste schaltet und den Kondensator kurzschließt, so daß die Lampe abgeschaltet bleibt, bis das Relais durch Drücken der Unterbrechertaste abfällt und sich zur Einleitung eines neuen Schaltvorganges an die Glimmröhre anschaltet.
  • Während bei einer bekannten Anordnung die Steuerung der Kopierlampe über ein Zwischenrelais erfolgt, welches seinerseits den Schalter des Lampenkreises betätigt, findet hier die Steuerung unmittelbar statt, so daß sich keine zeitlichen Verzögerungen durch Vervielfachung der Kontaktgabe ergeben können. Die Anordnung hat daher den Vorteil, daß lediglich ein einziges Relais mit nur einer Wicklung erforderlich ist, das den Schalter im Lampenkreis unmittelbar betätigt. Die Schaltung ist auch wie die bekannten Zeitschalter von Schwankungen der Netzspannung unabhängig, da bei niedriger Netzspannung sich automatisch eine Erhöhung der Belichtungszeit ergibt, während bei höherer Netzspannung die Belichtungszeit kürzer wird.
  • Vorzugsweise ist ferner ein Handschalter vorgesehen, durch den die Zeitschalteinrichtung ohne Unterbrechung des Kopierlampenstromkreises vom Netz abgeschaltet und die Kopierlampe somit auf Dauerbetrieb geschaltet werden kann.
  • Der Entladungskondensator wird unmittelbar nach Erreichung der Zündspannung der Glimmlampe kurzgeschlossen, so daß der zeitabhängig wirkende Kondensator unbedingt wieder auf das Potential Null gebracht wird. Es treten daher auch bei sehr raschen Schaltfolgen keine Zeitdifferenzen auf. Ein in Reihe liegender ohmscher Widerstand verhindert die Bildung von Funken am Kurzschlußschalter.
  • Zweckmäßig wird parallel zum Relais ein stabilisierender Kondensator geschaltet. Ferner empfiehlt es sich, parallel zu der Reihenschaltung aus Regelwiderstand und Entladungskondensator einen stabilisierenden ohmschen Widerstand einzufügen und in Reihe zu dieser Gruppe von Schaltungsgliedern einen Vorwiderstand zur Begrenzung des Stromes im Potentiometer auf einen Höchstwert von o,BmA anzuordnen. Gegebenenfalls ist auch ein Glättungskondensator parallel zum Netz hinter der Netzsicherung bzw. dem bei Wechselspannung erforderlichen Gleichrichter vorzusehen.
  • An den Klemmen 1, 2 liegen die Netzspannung sowie der Schalter 3 und die Sicherung q.. Hinter dem Schalter folgen Gleichrichter 5, falls an den Klemmen 1, 2 Wechselspannung, liegt. Der Glättungskondensator 6 z. B. von o,5 ,uF verbindet die von den Klemmen 1, 2 zur Zeitschalteinrichtung führenden Netzleiter 7 und B.
  • Am Leiter 7 hängt ein Vorwiderstand 9 z. B. von 2o Kiloohm, der über den Stabilisierwiderstand io von z. B. 5 Megohm mit dem Leiter 8 verbunden ist. Parallel zum Widerstand io liegt der Regelwiderstand i i, zweckmäßigerweise ein Schichtpotentiometer von etwa 6 Megohm. An dessen einstellbaren Abgriff 12 sind der Entladungskondensator 13 z. B. von q. ßF sowie ein Kurzschlußschalter 1q. in Reihe mit dem Löschwiderstand 15 und die Glimmlampe 16 angeschlossen, deren anderer Pol an dem einen Kontakt 17 des Umschalters 18 liegt, dessen anderer Kontakt i9 über die Ruhekontaktbandtaste 2o mit dem Netzleiter 7 verbunden ist. Am Umschalter 18 liegt das Relais 21, dem ein Stabilisierkondensator 22 parallel geschaltet ist. Der Entladungskondensator 13, der Löschwiderstand 15, das Relais 21 und der Stabilisierkondensator 22 liegen mit ihren anderen Polen an dem Netzleiter B.
  • In dem gezeichneten Schema gehört der Schalter 23 zum Relais 21 und wird von diesem gesteuert. Dieser Schalter schaltet die Kopierlampe 24 ein und aus. Diese hängt über den Anschlüssen 25, 26 am Netz.
  • Der Zeitschalter hat folgende Wirkungsweise: Nach dem Schließen des Schalters 3 erhält der Kondensator 13 über den Vorwiderstand 9 und den Regelwiderstand i i Strom; er lädt sich auf in einer Zeit, welche durch den Abgriff 12 des Regelwiderstandes bemessen wird. Der Kuzschlußschalter 1q. ist offen, die Handtaste 2o geschlossen, der Umschalter 18 liegt am Kontakt 17, das Relais ist zunächst noch spannungslos, mithin nicht erregt. Der Schalter 23 ist bei diesem Zustand des Relais indessen geschlossen, so daß die Kopierlampe 2q. brennt.
  • Hat die beim Aufladen des Kondensators 13 steigende Spannung an ihm einen Wert erreicht, welcher die Glimmlampe 16 auf ihre Zündspannung bringt, so gibt die Lampe dem Strom den Weg zum angeschalteten Relais 2i frei. Das nunmehr erregte Relais öffnet den Schalter 23 und schaltet damit die Kopierlampe 2¢ aus und legt den Umschalter 18 vom Kontakt 17 auf den Kontakt ig um und wird über die Ruhestromtaste 2o weiter, und zwar jetzt aus dem Netz erregt, gegebenenfalls über einen Gleichrichter. Die Glimmlampe ist nun stromlos, der Kondensator 13 über den vom Relais betätigten Schalter 1q. kurzgeschlossen.
  • Durch Drücken der Taste 2o wird das Relais wieder stromlos, der Lampenschalter 23 schließt sich, die Lampe brennt. Zugleich legt sich der Umschalter 18 auf den Kontakt 17 zurück, und der Kurzschlußschalter 1q. wird geöffnet, so daß sich der Kondensator 13 von neuem aufladen kann.
  • Die Kopierlampe erlischt dann von neuem, sobald der Entladungskondensator nach der eingestellten Zeit erneut die Glimmlampe zur Zündung bringt und damit das Relais erregt, so daß sich der Lampenschalter öffnet.
  • Durch Öffnen des Schalters 3 ist die automatische Schalteinrichtung abgeschaltet und die Kopierlampe auf Dauerbetrieb eingeschaltet, weil der Schalter 23 geschlossen ist. Ein Gesamtausschalter sowohl für die automatische Schalteinrichtung als auch für den Dauerbetrieb ist wie bei den gebräuchlichen Geräten vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: a. Zeitschalter für photographische Vergrö-Berungs- und Kopiergeräte mit einem über einen Regelwiderstand aufladbaren Kondensator, dessen Entladung über eine Glimmröhre erfolgt und mittels eines mit der Glimmröhre in Reihe liegenden Relais den für die Dauer der Kondensatorladung geschlossenen Lampenstromkreis unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (2a) sich bei Erregung auf einen Haltestromkreis mit Unterbrechertaste (20) schaltet und den Kondensator (z3) kurzschließt (Schalter t4), so daß die Lampe (24) abgeschaltet bleibt, bis das Relais dusch Drücken der Unterbrechertaste (2o) abfällt und sich zur Einleitung eines neuen Schaltvorganges an die Glimmröhre (z6) anschaltet.
  2. 2. Zeitschalter nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitschalteinrichtung durch einen Handschalter (3) ohne Unterbrechung des Kopierlampenstromkreises vorn Netz abschaltbar ist, so daß die Kopierlampe auf Dauerbetrieb geschaltet ist.
  3. 3. Zeitschalter nach Ansprüchen a und 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Relais ein Stabilisierungskondensator (22) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Fotomagazin, Heft I, 1952, S. 5Ä.
DEF10122A 1952-10-12 1952-10-12 Zeitschalter fuer photographische Vergroesserungs- und Kopiergeraete Expired DE950260C (de)

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DE (1) DE950260C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270654B (de) * 1965-07-17 1968-06-20 Schiele Verwaltungsgmbh Abfallverzoegertes elektronisches Relais

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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DE1270654B (de) * 1965-07-17 1968-06-20 Schiele Verwaltungsgmbh Abfallverzoegertes elektronisches Relais

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