DE95015C - - Google Patents

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DE95015C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C5/00Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
    • B60C5/10Inflatable pneumatic tyres or inner tubes formed as a single discontinuous ring with contiguous ends which may be connected together

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. August 1896 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Zellen-Luftreifen für Fahrräder, bei welchem ein leichtes Auswechseln der einzelnen Zellen dadurch erzielt wird, dafs das sämmtlichen Zellen gemeinsame Luftzuführungsrohr in einzelne Theile zerlegbar ist, deren Anzahl der Zellenzahl entspricht, so dafs man, um eine schadhaft gewordene Zelle auszuwechseln, nur den zugehörigen Theil des Luftzuführungsrohres abzunehmen braucht.
Die bisherigen Zellen-Luftreifen weisen den grofsen Uebelstand auf, dafs man, um eine einzelne schadhaft gewordene Stelle auszuwechseln , den ganzen Reifen aus einander nehmen mufs. Die meisten Zellen-Luftreifen sind sogar derart construirt, dafs ein Auswechseln einer einzelnen Zelle gänzlich ausgeschlossen ist.
Man verwendete entweder ein Rohr aus Metall, welches durch sämmtliche innerhalb eines Luftschlauches angeordnete Zellen hindurchging und innerhalb jeder Zelle ein Rückschlagventil besafs, oder einen Luftzuführungsschlauch, welcher von aufsen an die Zellen anvulkanisirt wurde und mit diesen Zellen durch in der Zellenwand angeordnete Rückschlagventile in Verbindung stand.
Bei ersterer Construction war man genöthigt, das Luftzufuhrungsrohr und alle Zellen aus dem umschliefsenden Luftreifen herauszunehmen, und bei letzterer Construction mufste man den ganzen Reifen zerstören, um einzelne Zellen auszuwechseln.
Diesen Mängeln abzuhelfen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, und dieser Zweck wird in einfachster und wirksamster Weise dadurch erreicht, dafs man das Luftzuführungsröhr aus einer Anzahl von Rohren zusammensetzt, auf welchen die einzelnen Zellen luftdicht angebracht sind. Werden die Zellen aufgeblasen, so kommen sie mit den äufseren Enden ihrer Stöfse dicht an einander zu liegen, so dafs sie mit oder ohne äufseren Schutzmantel eine continuirliche Lauffläche bilden, wodurch die Anordnung eines besonderen, die Zellen umschliefsenden Luftreifens unnöthig gemacht wird. Gegebenenfalls bedarf es nur eines dünnen, leichten Schutzmantels mit verstärkter Lauffläche.
Soll eine schadhaft gewordene Zelle ausgewechselt werden, so braucht man nur das zugehörige Rohrstück von den benachbarten Rohrstücken zu lösen und durch ein anderes, eine frische Zelle tragendes Rohrstück zu ersetzen. .
Beiliegende Zeichnungen stellen eine Ausführungsform des neuen Luftreifens dar, und zwar zeigt:
Fig. ι zwei mit einander verbundene Zellenglieder im Längsschnitt,
Fig. 2 veranschaulicht einen Theil des mit' solchen Gliedern versehenen Reifens, und'
Fig. 3 zeigt eine specielle Anordnung des Luftzuführungsschlauches.
Die einzelnen Zellenglieder bestehen aus einem inneren, an beiden Enden offenen Rohrstück b in Form eines dünnen, dickwandigen Gummischlauches, und einem äufseren, allerseits geschlossenen Schlauchstück c. Das innere Rohr b hat an einer Stelle einen feinen Schlitz d, welcher gestattet, dafs Luft aus dem inneren Rohr b in den äufseren Schlauch c
treten kann, nicht aber umgekehrt. Die einzelnen Glieder werden in der Weise zu einem Zellen-Luftreifen vereinigt, dafs man die inneren Rohrstücke b durch Verkleben, Verschmieren oder durch besondere Verbindungsstücke mit einander vereinigt, jedoch so, dafs ihre Innenrä'ume sämmtlich mit einander communiciren, also einen continuirlichen Luftzuführungskanal bilden, der an irgend einer Stelle mit einem geeigneten Lufteinlafsventil α versehen ist.
Soll der derart zusammengesetzte Reifen aufgeblasen werden, so schraubt man die Luftpumpe an das Ventil α an und preist Luft in die Innenrohre b. Die Luft gelangt durch die Schlitze d in die Aufsenschlä'uche und füllt dieselben. Ein Zurücktreten der Luft wird dadurch verhindert, dafs der Schlitz durch jeden von aufsen auf ihn ausgeübten Druck fest zusammengeprefst wird. Das Ventil a kann auch ganz wegfallen, da ja jede Abtheilung ihr besonderes Ventil hat.
Sollen einzelne Zellen ausgewechselt werden, so braucht man nur die betreffenden Rohrstücke b zu lösen und mit neuen Schlauchstücken c zu versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zellen-Luftreifen für Fahrräder, bei welchem den einzelnen Zellen durch ein gemeinsames, mit Rückschlagventilen versehenes Rohr Luft zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs dieses Luftzuführungsrohr in eine der Zellenzahl entsprechende Anzahl von Rohrtheilen zerlegt ist, von welchen jeder Theil mit der zugehörigen Zelle ein selbstständiges Ganzes bildet, so dafs durch Auseinandernehmen der einzelnen Rohrtheile jede Zelle ohne Weiteres ausgewechselt werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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