DE94740C - - Google Patents

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DE94740C DENDAT94740D DE94740DA DE94740C DE 94740 C DE94740 C DE 94740C DE NDAT94740 D DENDAT94740 D DE NDAT94740D DE 94740D A DE94740D A DE 94740DA DE 94740 C DE94740 C DE 94740C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B11/00Obtaining noble metals
    • C22B11/02Obtaining noble metals by dry processes

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Claims (1)

  1. Bei dem gewöhnlichen Treibverfahren zur Gewinnung von silberreichem Blei bezw. Blicksilber aus Werkblei wird der Sauerstoff der Luft benutzt, um das Blei unter Hinterlassung des Silbers zu Bleioxyd zu oxydiren. Das im Folgenden beschriebene Verfahren bezweckt, den zur Oxydation des Bleies erforderlichen Sauerstoff einer chemischen Verbindung zu entnehmen, deren Reductionsproduct dabei gewonnen und verwerthet wird. In ähnlicher Weise soll das Blei durch Behandeln des Werkbleies mit einer Schwefelverbindung in Schwefelblei übergeführt werden unter Gewinnung und Verwerthung der entschwefelten Verbindung. . .
    Beispiel 1: Bei der Darstellung von salpetrigsauren Salzen aus salpetersauren Salzen vermittelst Blei wendete man bisher letzteres in reiner Form an. Hierbei bildet sich neben salpetrigsaurem Salz Bleioxyd, welches den zur Vervollständigung der Reaction erforderlichen Bleiüberschufs in Form kleiner Körner beigemengt enthält. Dieses Gemenge von Bleioxyd mit Blei wird alsdann meistens durch Oxydation in Mennige übergeführt. Das vorliegende Verfahren bezweckt statt reinen Bleies die Verwendung von Werkblei behufs dessen gleichzeitiger Entsilberung. Bei der Einwirkung· von Werkblei auf salpetersaure Salze geht nämlich die Reaction in gleicher Weise vor sich, wobei aber das dem Bleioxyde beigemengte Blei den gesammten Silbergehalt des zur Verwendung gelangten Werkbleies enthält. Da der zur Reaction erforderliche Bleiüberschufs praktisch etwa J/7 beträgt, so hat dais dem Bleioxyde beigemenge Blei den 7fachen Silbergehalt des Werkbleies. Die Trennung des silberreicheren Bleies vom Bleioxyd kann durch Schlämmen oder Schmelzen, am besten durch Auslösen des Bleioxyds mittelst Säuren, z. B. Essigsäure unter gleichzeitiger Gewinnung von Bleizucker, erfolgen. Wird nun das gewonnene silberreiche Blei bei einer zweiten, dritten u. s. f. Operation mit benutzt, so ist ersichtlich, dafs man auf diese Weise ein Blei mit 13fächern, 19fächern u. s. f. Silbergehalfe erhält. . . . .
    Beispiel 2: In ähnlicher Weise läfst sich statt reinen Bleies Werkblei verwenden bei der Darstellung von Cyaniden aus Rhodaniden. Erhitzt man Rhodankalium mit einem Ueberschusse von Werkblei, so erhält man neben Cyankalium ein Gemenge von Schwefelblei' und Blei, welch letzteres auch hier den gesammten Silbergehalt des Werkbleies enthält, dessen weitere Anreicherung wie unter Ίν er1 folgen kann.
    Pa ten τ- Anspruch:
    Verfahren zur Gewinnung von gold- und silberreighem Blei aus ärmerem Blei, wie Werkblei, Hartblei oder dergX, darin be-' stehend, dafs der gröfste Theil des Bleies· durch Behandlung mit einer chemischen Verbindung an Sauerstoff oder Schwefel gebunden wird, wobei sich die Edelmetalle in dem zur Vervollständigung der Umsetzung erforderlichen Bleiüberschusse ansammeln.
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