DE94667C - - Google Patents

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DE94667C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/16Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step
    • H02P9/18Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field due to variation of ohmic resistance in field circuit, using resistances switched in or out of circuit step by step the switching being caused by a servomotor, measuring instrument, or relay

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft selbstthätige Spannungsregulatoren, bei welchen ein von einem Kugelregulator beeinflufster Kolben K aus Isolirstoff das in einem Gefäfse L befindliche Quecksilber Q. zum Steigen und so zum Stromschlufs mit den Spiralen des zugehörigen Widerstandes bringt. Die Erfindung bezweckt, den Gegendruck des im Gefäfse L befindlichen Quecksilbers auf den Kolben K bezw. den Hebelarm I des Regulators aufzuheben und so eine in allen Lagen des Hebelarmes / gleichmäfsige Belastung des letzteren durch den Kolben K zu sichern.
Durch die gleichmäfsige Belastung des Hebelarmes / des Kugelregulators ist der letztere im Stande, jeder Geschwindigkeitsänderung der ihn antreibenden Welle genau nachzukommen und seine Bewegungen auf den Kolben K zu übertragen.
Um die Wirkung des Elektromagneten M dem Auftriebe des Quecksilbers Q. in allen Lagen des Kolbens K anzupassen, besitzt der Eisenkern Af1 eine durch rechts- und linksgängige Schraube verstellbare Kuppelung P, mit welch letzterer der Kern M1 mit dem Hebelarm I des Regulators um ρ drehbar verbunden ist.
Durch Drehung der Schraube G kann nun die Zugkraft des Magneten M verändert bezw. dem Auftriebe. des Quecksilbers in einer gewissen Lage genau angepafst werden.
Aufserdem kann der ganze Elektromagnet noch derartig verschoben werden, dafs derselbe an dem möglichst günstigen Punkte des Hebelarmes I angreift, wodurch auch die möglichst günstigsten Bewegungsgrenzen des Eisenkernes M1 zum Wege des Kolbens K erreicht werden und ein genauer Ausgleich des Auftriebes innerhalb der Bewegungsgrenzen des Kolbens K gesichert wird.
Die seitliche Verschiebung des Elektromagneten M geschieht in dem Schlitze S des Hebelarmes und S1 der Befestigungsvorrichtung B des Magneten.
Schaltet man einen derartigen Regulator, wie aus dem Schaltungsschema Fig. 2 ersichtlich, mit einem gewöhnlichen Handregulator hinter einander, so läfst sich mittelst des letzteren eine beliebige Spannung der Dynamo erzielen, was ganz besonders da von Vortheil ist, wo mittelst schlecht regulirender Antriebsmaschinen, wie Wasserräder oder Turbinen, Dynamos zum Laden der Sammelbatterien verwendet werden sollen.
In diesem Falle kann der Elektromagnet M bezw. dessen Wickelung anstatt direct von der Dynamo auch von der zu ladenden Batterie gespeist werden, um die Zugkraft des Magneten immer genau in denselben Grenzen zu halten und ein allzu grofses Anwachsen derselben durch die steigende Spannung der Dynamo zu vermeiden.
Die Magnetwickelung wäre zu diesem Zwecke mit einem Umschalter zu versehen, welcher gestattet, dieselbe entweder in den Stromkreis der Dynamo oder in den Stromkreis der Sammelbatterie zu schalten.
Bei dem in Fig. 2 ersichtlichen Schaltungsschema bedeuten: <
W den zum Regulator gehörigen Widerstand , W1 den mit demselben hinter einander zu schaltenden Handregulator, w entspricht der
Wickelung des Elektromagneten M, D2 der Dynamo und N dem zugehörigen Feldmagneten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätiger Spannungsregulator für Nebenschlufs- und Kompound-Dynamos, bei welchem die Verbindung des Kolbens K mit dem den letzteren beeinflussenden Kugelregulator derart hergestellt ist, dafs der Kolben K an dem Hebel / des Regulators derart angeordnet und mit dem Elektromagneten M in Zusammenwirkung gebracht ist, dafs der Elektromagnet M der Schwerkraft des zu verdrängenden Quecksilbers das Gleichgewicht hält, wodurch eine ungleichmäfsige Belastung des Hebels / bezw. des mit demselben in Zusammenwirkung stehenden Kugelregulators ausgeschlossen und ein genaues Functioniren der ganzen Einrichtung ermöglicht ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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