DE94476C - - Google Patents
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- DE94476C DE94476C DENDAT94476D DE94476DA DE94476C DE 94476 C DE94476 C DE 94476C DE NDAT94476 D DENDAT94476 D DE NDAT94476D DE 94476D A DE94476D A DE 94476DA DE 94476 C DE94476 C DE 94476C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G1/00—Sighting devices
- F41G1/44—Spirit-level adjusting means, e.g. for correcting tilt; Means for indicating or correcting tilt or cant
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Treffsicherheit des Schusses und namentlich des Kugelschusses wird bekanntlich durch
das sogen. Verkanten des Gewehrlaufes stark beeinfiufst. Vorliegende Erfindung bezieht sich
nun auf eine Einrichtung an Schufswaffen, die ein etwaiges Verkanten des Laufes beim Zielen
dem Schützen sofort anzeigt und ihn in Stand setzt, die wagerechte Lage des Laufes sehr
leicht und sicher zu prüfen.
Die Vorrichtung ist stark vergröfsert in verschiedenen Ausführungsformen auf der beiliegenden
Zeichnung dargestellt. Die allgemeine Anordnung ist aus der eine Ansicht darstellenden Fig. 1 und den Querschnitten
Fig. 2 und 3 am besten ersichtlich.
Ein Gehäuse A ist nach dieser Ausführung am Visir V entlang so befestigt, dafs seine
Längsachse bezw. sein Boden genau wagerecht unter der Visirebene liegt. Das geschlossene
Gehäuse besteht am besten entweder aus Metall und hat dann in der Mitte einen durch Glas
bedeckten Ausschnitt B, oder besteht überhaupt aus einem Glasrohr, dessen beide Enden durch
übergeschobene, das Rohr unter der Visirlinie frei lassende Kapseln aus Metall u. s. w. gegen
Beschädigungen gesichert sind.
Genau unter der Visirlinie ist im Boden des Gehäuses eine kleine Vertiefung C ausgespart
oder auch der glatte Boden nur aufgerauht zur Festlegung eines in dem Gehäuse A spielenden
Körpers D. Dieser Körper D, am besten eine recht hell gefärbte und möglichst glatt
polirte Kugel, rollt bei der geringsten Abweichung der Lage des Gehäusebodens von
der Wagerechten nach rechts oder links (siehe Fig. 4), wird aber bei einer wagerechten Lage
auf der Aussparung C fest liegen bleiben. In dieser Stellung ist der Körper D dem Schützen
unter der Visirlinie sichtbar, während jedes Verkanten des Laufes durch den Ablauf der
Kugel nach rechts oder links scharf angedeutet wird.
Bei der Anwendung dieser Controlvorrichtung auf Klappvisire braucht nur die kleine
Aussparung C im Gehäuseboden durch eine rundum laufende Rille in dem dann mit kreisrundem
Querschnitt ausgeführten Gehäuse ersetzt werden, worauf die Vorrichtung in jeder
Stellung der das Gehäuse tragenden Visirklappe richtig arbeitet.
Es war eingangs gesagt, dafs das Gehäuse A an der Visirplatte befestigt würde, man kann
es aber auch selbst als Visir verwenden, indem man den Ausschnitt des Gehäuses, in welchem
die Kugel D sichtbar wird, als Visirkimme ausbildet oder eine Platte mit eingeschnittener
Kimme unmittelbar auf die Gehäusedecke setzt. Auch kann das Gehäuse leicht über dem Visir
angebracht werden, was Fig. 5 erläutert.
Die beschriebene Controlvorrichtung kann weiterhin ebenso gut mit dem Korn verbunden
werden; diese Anordnung empfiehlt sich besonders für Militärgewehre und ist in Fig. 6
veranschaulicht. Es wird das Korn K entweder unmittelbar mit dem Gehäuse so verbunden,
dafs es in der Mitte des Gehäuses aufsitzt, oder aber das Gehäuse wird hinter dem Korn K
auf bezw. über dem Gewehrlauf befestigt.
Die im Gehäuse spielende Kugel kann unter Umständen als Korn selbst benutzt werden,
indem über die obere Rundung der kleinen Kugel weg visirt wird. In diesem Falle wird
der Ausschnitt, in dem die Kugel sichtbar wird, vorteilhaft so gestaltet, dafs nur der obere
Kugeltheil gut sichtbar ist (Fig. 7).
Claims (4)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Visirvorrichtung, welche das Verkanten der Schufswaffe dadurch anzeigt, dafs in einem quer zum Lauf wagerecht angeordneten Gehäuse A eine Kugel D läuft, welche bei normaler Gewehrlage in einer glasüberdeckten Aussparung B in der Mitte des Gehäuses sichtbar wird und sich in einer dort befindlichen Vertiefung C festlegt, von der sie jedoch beim Verkanten des Laufes sofort abrollt.
- 2. Eine für Klappen- bezw. Quadrantenvisire bestimmte Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher das Gehäuse A cylindrisch ist und in der Mitte eine wulstartig rundum laufende Ausbauchung zur Festlegung der Kugel D bei deren Einspielen in die Visirlinie besitzt.
- 3. Eine Ausfuhrungsform der unter 1. gekennzeichneten Vorrichtung, bei welcher die Kugel im Gehäuse als Korn benutzt wird.
- 4. Eine Ausfuhrungsform der unter 1. und 2. gekennzeichneten Visirvorrichtung, bei welcher die Vertiefung C unter dem Visir durch eine blofse Aufrauhung des glatten Gehäusebodens ersetzt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94476C true DE94476C (de) |
Family
ID=365800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94476D Active DE94476C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94476C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3279071A (en) * | 1964-12-11 | 1966-10-18 | Robert D Bilyeu | Archery sighting device |
-
0
- DE DENDAT94476D patent/DE94476C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3279071A (en) * | 1964-12-11 | 1966-10-18 | Robert D Bilyeu | Archery sighting device |
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