DE33597C - Vorrichtung zum Zielen im Dunkeln - Google Patents

Vorrichtung zum Zielen im Dunkeln

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DE33597C
DE33597C DENDAT33597D DE33597DA DE33597C DE 33597 C DE33597 C DE 33597C DE NDAT33597 D DENDAT33597 D DE NDAT33597D DE 33597D A DE33597D A DE 33597DA DE 33597 C DE33597 C DE 33597C
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Germany
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Application number
DENDAT33597D
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English (en)
Original Assignee
M. EGELLS in Berlin
Publication of DE33597C publication Critical patent/DE33597C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/32Night sights, e.g. luminescent

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen und Geschosse.
MAX EGELLS in BERLIN. Vorrichtung zum Zielen im Dunkeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. April 1885 ab.
Gegenstand dieser Erfindung ist eine leicht und schnell an Schufswaffen für Jagd- oder Kriegszwecke anzubringende und desgleichen abnehmbare Vorrichtung, um bei mangelhaftem Lichte Gegenstände, welche dem unbewaffneten Auge sich schlecht oder selbst nur dadurch kenntlich machen, dafs sie im Dunkeln als schwarze Schatten oder Punkte erscheinen, mit Sicherheit durch Geschosse treffen zu können.
Dasselbe besteht aus einer ein- oder mehrtheiligen Blechhülse, welche in den Fig. 1, 2, 3,4, 5 und 6 beispielsweise als zweitheilig dargestellt ist. Dieselbe ist weifs lackirt oder in anderer Weise hellfarbig gemacht, so dafs das im Halbdunkel noch vorhandene Licht, ohne das Auge zu blenden, von ihr reflectirt wird.
Fig. ι zeigt die Hülse in der Projection auf eine Fläche, welche senkrecht zur Längsachse der Hülse steht. Diese setzt sich aus einem Obertheil, Fig. 2, und einem Untertheil, Fig. 3, 5 und 6, zusammen. Beide Theile werden durch Feder und Nuth so mit einander verbunden, dafs der Untertheil von dem Obertheil abgeschoben werden kann, ähnlich wie der Schiebedeckel einer Kiste.
In dem Obertheil befindet sich ein viereckiger oder ovaler Ausschnitt für das Korn des Gewehres, während in dem Untertheil zwei Federn vorgesehen sind, welche die Hülse in zusammengesetztem Zustande in ihrer Lage auf der Schufswaffe festhalten und zu gleicher Zeit bewirken, dafs der Obertheil dicht auf den Läufen oder der Mittelschiene zwischen den Läufen aufliegt.
Die Anbringung am Gewehr erfolgt schnell und geräuschlos, indem man den Obertheil flach auf das Gewehr auflegt und den Untertheil aufschiebt.
Um den weifslackirten Obertheil während des Nichtgebrauches vor dem Schmutzen zu schützen, wird derselbe, wie in Fig. 4 gezeigt, verkehrt in den Untertheil eingeschoben, und ist so die Vorrichtung bequem in der Tasche oder im Cigarrenetui unterzubringen.
Fig. 7 zeigt ein mit der Nachtvisirung versehenes Jagdgewehr.
Der Schütze sieht bei dieser Schufswaffe, da, wo der weifslackirte Hülsentheil sich befindet, einen hellen Schein, und richtet er, eine gewisse Entfernung des zu treffenden Gegenstandes vorausgesetzt, das Gewehr so, dafs das Treffobject beim Zielen oberhalb dieses hellen Scheines zu erkennen ist, läfst er also, wie der technische Ausdruck für solches Zielnehmen lautet, den Gegenstand »aufsitzen«, so kann er sicher sein, zu treffen.
Dafs auch Gewehre und Geschütze für Heereszwecke mit einer Nachtvisirung der erläuterten Art versehen· werden können, bedarf kaum der Erwähnung. Selbstredend hat dann der Schütze den erforderlichen Einklang zwischen Distanz und Gröfse des Scheines herzustellen.
Aus der beschriebenen zweitheiligen Blechhülse geht eine eintheilige dann hervor, wenn man die Seiten des dort als Obertheil der Hülse dargestellten Körpers nach unten zu verlängert und, der Querschnittsgestalt des Laufendes entsprechend, so weit zusammenbiegt, dafs der Obertheil allein vermöge Federkraftwirkung, welche ein so gebogenes Blech besitzt, hinreichend fest auf dem Laufende haftet.
Fig. 9 stellt den so auf den Läufen angebrachten Obertheil dar. Die Anbringung geschieht in der in Fig. io dargestellten Weise, d. h. durch Ueberkanten der Hülse seitwärts auf den Lauf. Das Gewehr ist dann auch ohne den in Fig. 8 und 12 dargestellten Untertheil vollkommen gebrauchsfähig.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Zielen im Dunkeln, bestehend aus einer (ein- oder zweitheiligen) vom Lauf abnehmbaren Blechhülse, deren oberer Theil aufseiV weifs lackirt, glasirt oder emaillirt ist und einen Ausschnitt für das Korn des Gewehrlaufes besitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33597D Vorrichtung zum Zielen im Dunkeln Expired - Lifetime DE33597C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2927374A (en) * 1958-09-02 1960-03-08 Murchison William Gun aim controller device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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