DE94356C - - Google Patents
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- DE94356C DE94356C DENDAT94356D DE94356DA DE94356C DE 94356 C DE94356 C DE 94356C DE NDAT94356 D DENDAT94356 D DE NDAT94356D DE 94356D A DE94356D A DE 94356DA DE 94356 C DE94356 C DE 94356C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M15/00—Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KMSERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63:/Sattlerei und Wagenbau. "'' ψ
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1896 ab.
Nach der vorliegenden Erfindung werden die Trethebeldrehpunkte der Antriebvorrichtung
für Fahrräder unter oder über dem Mittelpunkt der Sperrkupplungen bezw. des Treibrades an
dem Gestell verstellbar oder verschiebbar angeordnet, um die Winkel zwischen den Hebeln
und Zugorganen behufs Veränderung der Kraftübertragung vergröfsern oder verkleinern zu
können.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen zur
Veranschaulichung gebracht, und zwar liegt nach Fig. 1 der Drehpunkt der Trethebel unterhalb
des Mittelpunktes der Sperrkupplungen bezw. des Treibrades und in Fig. 2 oberhalb
der genannten Theile. In beiden Fällen aber hat man es, in der Hand, durch entsprechendes'
Verschieben der Hebeldrehpunkte mittelst einer geeigneten Stellvorrichtung den Winkel, welchen die Uebertragungsketten oder
-Seile mit den Trethebeln bilden, zu vergröfsern oder zu verkleinern und hierdurch die Kraftübertragung
nach Wunsch zu verändern.
Nach Fig. 1 sind die Trethebel A an einem besonderen, von dem hinteren Punkt des untersten
Fahrradgestelles nach abwärts gerichteten Arm B drehbar, sowie verschiebbar angeordnet.
An dem entgegengesetzten Ende dieser Hebel sind dann die Ketten oder Seile C befestigt
und laufen von hier aus, ohne einer besonderen Führungsrolle zu bedürfen, direct nach den
Sperrkupplungen D, auf denen sie sich abwechselnd
auf- und abwinden. Wenn man bei einer solchen Anordnung den Drehpunkt der Hebel A nach aufwärts verschiebt, so wird
der Winkel, welchen die Hebel mit den Ketten bilden, kleiner und die Spannung der letzteren
gröfser (s. die punktirte Lage N). Schiebt man jedoch die Drehpunkte der Hebel nach
abwärts, so vergröfsert sich der erwähnte Winkel und die Spannung in den Ketten nimmt ab
(s. die mit M bezeichnete Lage).
Wenn das Kraftparallelogramm gezeichnet wird, so erhält man, wie aus Fig. 1 ersichtlich,
für den gröfseren Winkel α eine der Kettenspannung entsprechende Kraft α und für den
kleineren Winkel α1, welcher bei einer Verschiebung des Trethebels in die mit N bezeichnete
punktirte Lage entsteht, die gröfsere Kettenspannung a1.
Die Trethebel A können auf verschiedene Weise an dem Arm B angeordnet sein, so
z. B., wie in der Zeichnung angenommen, mittelst eines Gleitstückes, welches sich auf dem genannten
Arm verschieben kann und einen Drehzapfen für den Hebel besitzt. Die Einstellung
der Trethebel A in die gewünschte Lage erfolgt mittelst dünner Stangen E, die einerseits
an die erwähnten Gleitstücke und andererseits an einen gemeinsamen, um einen festen Punkt
drehbaren Winkelhebel G gelenkig angeschlossen sind, welch letzterer in den verschiedenen
Stellungen in einem Zahnsegment gesichert werden kann.
An ihrem vorderen Ende sind die Trethebel durch eine kleine, über eine Rolle L geführte
Kette K unter einander verbunden, so dafs also derjenige Hebel, welcher niedergetreten
wird, den anderen hochzieht.
Bei der in Fig. 2 . veranschaulichten Ausführungsform
ist der Drehpunkt der Trethebel über den Sperrkupplungen bezw. über der
Achse des Treibrades angeordnet. In diesem Fall bedarf es der besonderen Arme B nicht,
sondern die Gleitstücke für die Trethebel können direct an den Stangen F des Gestelles
angeordnet werden, die natürlich, um ein Verstellen der Hebel zu ermöglichen, entsprechend
gekrümmt sein müssen. Die Vorrichtung zum Einstellen der Hebel kann hierbei wieder die
mit Bezug auf Fig. ι beschriebene sein, jedoch erfolgt die Kraftübertragung auf die Kette bei
dieser Anordnung durch den Aufwärtsgang des einen Hebels, und die Arbeit ist demnach beim
Niedertreten des anderen, mit dem ersteren durch die bereits erwähnte Kette K verbundenen
Hebels zu leisten. Verschiebt man bei dieser Construction den Drehpunkt der Trethebel A
nach abwärts, so wird, wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, der Winkel α kleiner
und die Spannung in der Kette C gröfser, und umgekehrt. Für die beiden verschiedenen Lagen
M und N der Trethebel geben die Linien a2
und a3 die entsprechenden verschiedenen Spannungen
in den Ketten C an.
Schliefslich erscheint es auch nicht ausgeschlossen, beide Ausführungsformen an einem
Fahrrad zu vereinigen, indem man die. Gestellstangen F in einer entsprechenden Krümmung
nach unten verlängert, so dafs die Drehpunkte der Trethebel auf dem ganzen. Bogen verschoben
werden können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Trethebelantrieb für Fahrräder und andere Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs die Trethebeldrehpunkte an einem unter oder über dem Mittelpunkt der Sperrkupplungen bezw. des Treibrades liegenden, entsprechend gekrümmten Theil des Gestelles verstellbar oder verschiebbar angeordnet sind, um den Winkel zwischen den Trethebeln und den Zugorganen behufs Veränderung der Kraftübertragung vergröfsern oder verkleinern zu können.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94356C true DE94356C (de) |
Family
ID=365691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94356D Active DE94356C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94356C (de) |
-
0
- DE DENDAT94356D patent/DE94356C/de active Active
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