DE941676C - Automatische Vorschubeinrichtung fuer Punktschweissmaschinen - Google Patents

Automatische Vorschubeinrichtung fuer Punktschweissmaschinen

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Publication number
DE941676C
DE941676C DEL17804A DEL0017804A DE941676C DE 941676 C DE941676 C DE 941676C DE L17804 A DEL17804 A DE L17804A DE L0017804 A DEL0017804 A DE L0017804A DE 941676 C DE941676 C DE 941676C
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DE
Germany
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spot welding
feed device
welding machines
welding
machines according
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Expired
Application number
DEL17804A
Other languages
English (en)
Inventor
Eberhard Rietsch
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Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K37/00Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass
    • B23K37/04Auxiliary devices or processes, not specially adapted for a procedure covered by only one of the other main groups of this subclass for holding or positioning work

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Automatische Vorschubeinrichtung für Punktschweißmaschinen Beim Punktschweißen von Blechteilen, die in einer bestimmten Lage zueinander und an bestimmten Stellen geschweißt werden sollen, bedient man sich passender Einlagelehren, die die Blechteile in der richtigen Lage festhalten und an den Stellen, wo gepunktet werden soll, entsprechende Aussparungen für den Durchtritt der Punktschweiß-Elektroden aufweisen. Diese Lehren werden zweckmäßig aus Isoliermaterial hergestellt, um einen Nebenscbluß selbst zu vermeiden. Auch ist die Herstellung der Lehre aus Isoliermaterial aus dem Grunde vorteilhaft, weil sie dann durch -das sich zwischen Elektrode und Werkstück bildende Magnetfeld einschließlich des Streufeldes nicht erwärmt werden kann.
  • Wird die Schweißarbeit von einem einzigen Arbeiter ausgeführt, so erfordert das Einlegen der Blechteile in die Lehre eine verhältnismäßig lange Zeit, zu der noch die Zeit für das Herausnehmen des fertiggeschweißten Teiles hinzukommt. Während dieser ganzen Zeit ist die Punktschweißmaschine außer Betrieb, wodurch der Ausnutzungsgrad der Maschine wesentlich herabgemindert wird. Eine bessere Ausnutzung der Maschine läßt sich aber dadurch erzielen, daß die Maschine von mehreren Arbeitern bedient wird, beispielsweise von zwei Personen, von- denen die eine Person die zu verschweißenden Bleche nur einlegt und-nach der Schweißung die Fertigteile auswirft, während die andere Person nur schweißt. Durch diese Maßnahme entstehen jedoch erhöhte Lohnkosten, die sich nachteilig für die Rentabilität=der Maschine auswirken.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, den vorstehend geschilderten Übelstand abzustellen und eine automatische, Punktschweißeinrichtung zu schaffen, bei der die Schweißmaschine gut ausgenutzt ist, ohne daß erhöhte Lohnkosten entstehen. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daB eine das Werkstück haltende Einlegelehre mit einem Kreuzschlitten verbunden ist; der in den Schweißpausen automatisch so verstellt wird, daß die gewünschten Schweißpunkte nacheinander an der richtigen Stelle auftreten. Das zusätzlich zu einer Punktschweißmaschine angeordnete automatische Bewegungsgerät des Kreuzschlittens ist in der Lage, das gewünschte Punktbild-automatisch herzustellen, wobei das Vorschubgerät arbeitet, wenn die Elektroden der Punktschweißmaschine in ihrer geöffneten Stellung stehen und umgekehrt die Punktschweißmaschine arbeitet, wenn das Vorschubgerät zum Stillstand gekommen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung eines automatischen Vorschubgerätes dargestellt: Fig. i zeigt die Seitenansicht und Fig. 2 die Draufsicht einer Punktschweißmaschine mit automatischer Vorschubeinrichtung; Fig. 3 zeigt die Anordnung einer Einlegelehre in vergrößertem Maßstab im Querschnitt.
  • Einander entsprechende Teile sind in den verschiedenen Figuren m_ it denselben Bezugszeichen versehen.
  • In Fig. i ist mit i die Einlegelehre, die an einem Schlitten 2 befestigt ist, bezeichnet. Dieser Schlitten 2 stützt sich mittels einer Übertragungsrolle 3 auf eine Kurvenscheibe 4. Das Bett des Schlittens 2 ist mit 5 bezeichnet und ist seinerseits als Schlitten ausgebildet, der sich auf der Führung 6 bewegen kann, wie in Fig. 2 ersichtlich ist. Die beiden Schlittenführungen 5 und 6 stehen unter einem Winkel. von go°, d. h., sie sind als sogenannter Kreuzschlitten ausgeführt. Der Schlitten 6 stützt sich mittels der Übertragungsrolle 7 auf die Kurvenscheibe B. Die Schlitten 2 und 5 sind mit nicht dargestellten Federn oder äquivalenten Organen stets fest gegen die zugehörigen Kurvenscheiben 4 und 8 gepreßt. Der Kreuzschlitten wird mechanisch angetrieben, und zwar entsprechend dem Ausführungsbeispiel treibt ein Motor g über Schnecke io und Schneckenrad i i eine Eintourenkupplung 12 an, die mittels eines Elektro-Magneten 13 mit Führungsstift ig durch Eindrücken des Tastknopfes 2o betätigt werden kann. Die Eintourenkupplung 12, bestehend aus Zahnkranz 21, Kurvenbahn 22 und Feder 23, treibt über das im Beispiel gezeichnete Kegelräderpaar 14 die Kurvenscheibe 8 an und über das Zabnräderpaar 15 die Keilwelle 16, das Zahn räderpaar 17 und das Kegelräderpaar ` 18 die Kurvenscheibe 4. Das Übersetzungsverhältnis der Kegel- und Zahnräder 14 und 15 ist so gewählt, daß eine Umdrehung der Eintourenkupplung 12 nur einem kleinen Winkelausschlag der Kurvenscheiben 4 und 8 entspricht, beispielsweise 15 oder 2o°.
  • Die Arbeitsweise der Einrichtung ist folgende: Die Maschine steht im Ruhezustand so, daß sich die Einlegelehre außerhalb des Elektrodenbereiches befindet, um ein müheloses Auswechseln der Lehre zu ermöglichen. Nach Eindrücken des Tastschalters 2o erhält der Elektromagnet 13 kurzzeitig seine Speisespannung und zieht den Führungsstift ig aus der Führungsrinne 22 der Kurvenbahn der Eintourenkupplung 12 heraus. Infolge der Federkraft wird nun die Kupplung 12 nach oben gedrückt und rastet mit dem Zahnkranz 21 in den Zahnkranz der Schnecke io ein. Im gleichen Augenblick wird durch Loslassen des Tastschalters 2o der Strom im Magnetkreis unterbrochen, der Führungsstift ig fällt in seine Ruhelage zurück und greift nach Ablauf einer Umdrehung der Kupplung 12 wieder in die Führungsrinne 22 der Kurvenbahn und* rastet die Kupplung aus. Die Form der Kurvenbahn ist so ausgebildet, daß die Elektroden an die Stelle der Lehre zu stehen kommen, wo der erste Punkt gesetzt werden soll. Durch eine einfache bekannte Wechselsteuerung wird nun die Elektrode oder werden die Elektroden der Punktschweißmaschine in Bewegung gesetzt und der erste Punkt geschweißt.
  • Sobald nun die Elektrode wieder in ihre Ruhelage zurückgekehrt ist, wird ein Fortschaltkommando an den Elektromagneten 13 gegeben. Die Vorschubeinrichtung wird durch Weiterdrehen der Kurvenscheiben 4 und 8 in die Stellung zur Schweißung des zweiten Punktes gebracht, worauf dieser geschweißt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich so oft, wie Schweißpunkte hergestellt werden sollen. Nach Setzen des letzten Punktes werden die Kurvenscheiben 4 und 8 noch um eine Teilung weitergedreht, wodurch sie wieder in die Ausgangsstellung gelangen. Gleichzeitig wird die Steuerung automatisch stillgesetzt.
  • In der vorstehend geschilderten Weise erfolgt das Schweißen und Vorschieben des Werkstückes mit großer Schnelligkeit und Präzision, und es wird ein viel besseres Punktbild erzielt als bei der bisher üblichen Schweißung. Da die Maschine während des eigentlichen Schweißvorganges keiner Bedienung bedarf, kann diese Zeit dazu benutzt werden, um in einer zweiten Einlegelehze..das nächste Werkstück vorzubereiten. Der Stillstand der Maschine beschränkt sich daher lediglich auf den kurzen Augenblick des Auswechselns der einen Lehre gegen die j andere. Handelt es sich darum, eine verhältnismäßig große Anzahl von Schweißpunkten herzustellen, wobei die Einlegezeit erheblich kürzer ist als die eigentliche Zeit für das Sch@veißen, so-besteht die Möglichkeit, daß ein Arbeiter zwei Maschinen be- i dienen kann, wodurch die Produktionskosten noch weiter gesenkt werden können.
  • .Häufig tritt auch der Fall auf, daß Werkstücke verschiedener Blechdicke verschweiß twerden, wobei Schweißstrom oder Schweißzeit verändert werden müssen. Diese Möglichkeit ist ohne ,weiteres vorhanden, wenn mit einer der beiden Kurvenscheiben mechanisch ein elektrischer Stufenschalter gekuppelt wird, der durch Umschaltung entsprechender Widerstände entweder die Schweißzeit verändert oder aber auf die gleiche Weise den Phasenanschnitt eines elektronischen Schützes und damit die Schweißstromstärke entsprechend einstellt. Es besteht sogar die Möglichkeit, beide bekannten Maßnahmen gleichzeitig anzuwenden.
  • In Fig. 3 ist ein Beispiel einer Einlegelehre vergrößert dargestellt, wobei die Vorschubeinrichtung als Zusatzgerät für eine normale Punktschweißmaschine verwendet wird, bei der die untere Elektrode im Raum feststeht und nur die obere beweglich ist. Dabei muß Vorsorge getroffen werden, daß das Werkstück während des Vorschubes von einem Punkt zum nächsten von der unteren Elektrode etwas abgehoben wird.
  • Mit 26 ist der Rahmen der Einlegelehre bezeichnet, der die Säulen 27 trägt. Auf diese sind die Rähmchen 28 aufgesetzt, in die das Werkstück 29 mit den aufzuschweißenden Teilen a4 und 30 eingelegt wird. Um die aufzuschweißenden Teile 24 und 30 genau in ihrer Lage zu fixieren, können über das Grundblech 29 ein oder mehrere Hilfsrahmen geklappt werden, die in der Fig. 3 nicht dargestellt sind. Das Rähmchen 28 ist mittels leichter Federn 25 gewichtsmäßig so ausgeglichen, daß es sich bei Entlastung etwas von der Elektrode abhebt. Diese Bewegung ist in der Zeichnung übertrieben dargestellt und beträgt in Wirklichkeit nur einige Zehntel Millimeter. Statt der Federn 25 kann auch erforderlichenfalls Druckluft verwendet werden. Die Zufuhr der Druckluft erfolgt durch die Säulen 27, die die Verbindung zwischen dem Lehrenrahmen 26 und den Rähmchen 28 bilden.
  • Beim Aufpunkten von Teilen, die in etwa der Form des Teiles 24 in Fig. 3 entsprechen, besteht die Gefahr, daß trotz des Führungsrahmens das Teil 24 durch die Bewegung des Vorschubmechanismus keinen festen Halt hat und daher sehr labil ist: In solchem Falle ist es zweckmäßig, Schweißlack zu verwenden, der durch seine Klebewirkung das Umfallen öder Verschieben des Teiles 24 während des Vorschubes verhindert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Automatische Vorschubeinrichtung- für Punktschweißmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine das Werkstück haltende Einlegelehre mit einem Kreuzschlitten verbunden ist, der in den Schweißpausen automatisch so verstellt wird, daß die gewünschten Schweißpunkte nacheinander an der richtigen Stelle auftreten.
  2. 2. Vorschubeinrichtung für Punktschweißmaschinen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schlitten des Kreuzschlittens sich kraftschlüssig auf eine Kurvenscheibe abstützt.
  3. 3. Vorschubeinrichtüng für Punktschweißmaschinen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit den mechanischen Kurvenscheiben elektrische Stufenschalter gekuppelt werden, wodurch an elektronischen oder ähnlichen Zeitgebern und/oder elektronischen Schaltschützen die Schweißzeit und/oder Stromstärke der Einzelpunkteeingestelltwerden..
  4. 4. Vorschubeinrichtung für Punktschweißmaschinen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlegelehre des Werkstückes durch Federn, Preßluft od. dgl. während des Vorschubes von der unteren Elektrode abgehoben wird.
  5. 5. Vorschubeinrichtung für Punktschweißmaschinen nach Anspruch z bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung einer Verschiebung kleiner sperriger Teile während des Vorschubes ein Schweißlack verwendet wird.
DEL17804A 1954-01-29 1954-01-29 Automatische Vorschubeinrichtung fuer Punktschweissmaschinen Expired DE941676C (de)

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