DE342193C - Handhebelpraegepresse - Google Patents
HandhebelpraegepresseInfo
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- DE342193C DE342193C DE1920342193D DE342193DD DE342193C DE 342193 C DE342193 C DE 342193C DE 1920342193 D DE1920342193 D DE 1920342193D DE 342193D D DE342193D D DE 342193DD DE 342193 C DE342193 C DE 342193C
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- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0061—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins characterised by the power drive
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44B—MACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
- B44B5/00—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
- B44B5/0052—Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by pressing
Landscapes
- Press Drives And Press Lines (AREA)
- Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)
- Machines For Manufacturing Corrugated Board In Mechanical Paper-Making Processes (AREA)
Description
- Handhebelprägepresse. Die Erfindung bezieht sich auf Handhebelprägepressen, deren Werktisch mi;tels eines durch eine Schraubenspindel, die mittels einer drehbaren Schraubenmutter angetrieben wird, verschiebbaren Keiles gegenüber dem die Prägeplatte tragenden Widerlager in der Höhe einstellbar ist. Bei schweren Prägungen ist es bei derartigen Handhebelprägepressen erforderlich, den Preßdruck in zwei gesonderten Gängen auf das Werkstück wirken zu lassen, denn bisweilen ist die Prägung so schwer, daß mit der Prewe in einem einzigen Arbeitsgang mit nur einer Schwenkung des Handhebels sich der Druck nicht bewältigen läßt. Da durch das erste Pressen das Werkstück vorgepreßt und demgemäß niedriger geworden ist, so muß, damit beim zweiten Preßgang der nötige Druck erreicht wird, nach dem ersten Preßgang der Werktisch gegen da3 die Prägeplatte tragende Widerlager hin verstellt werden, wozu man den Keil verstellt. Dies geschah bisher durch 'Drehen der Schraubenmutte-. ,Diese Tätigkeit ist bei den verhältnismäßig dicken Schraubenspindeln nicht nur zeitraubend, sondern, da die Schraubenmutter um mehrere Schraubengänge gedreht werden mußte, auch ungenau, indem sich nicht immer sogleich die richtige Stellung des Keiles und demgemäß der richtige Druck zum Pressen einstellen ließ. Besonders bei feinen, schweren Prägungen, wo es auf Bruchteile eines Millimeters ankommt, entsteht durch das hier geschilderte Verfahren viel Ausschuß.
- Die den Gegenstand der Erfindung bildende Einrichtung gestattet die wiederholte Einstellung des Werktisches für den zweiten Preßgang in genau vorher bestimmter Weise durch einen einzigen Griff.
- Auf der Zeichnung ist eine gemäß der Erfindung eingerichtete Handhebelpresse. soweit für das Verständnis der Erfindung erforderlich, dargestellt. Abb. x zeigt dieselbe in Längsschnitt und Abb. 2 in` Ansicht mit anderer Stellung der Teile. Abb. 3 zeigt eine Einzelheit in Ansicht.
- T bedeutet den Werktisch, auf dem das zu prägende Werkstück liegt. S ist der Schieber, an dem die Prägeplatte befestigt ist. Der Schieber S sitzt an dem als Widerlager beim Prägen dienenden Gestellteil W. Der Werktisch T ruht auf dem Keil K. Letzterer sitzt auf dem Stöckel A, das nebst Keil und We°ktisch von einem zum Auf- und Abbewegen des Werktisches beim Prägen dienenden, mittels eines Handhebels antreibbaren Kni,-hebel Z gehoben und gesenkt wird. Der Keil K trägt eine zu -seiner Verschiebung dienende Schraubenspirdel C und eine führungsspindelE. Auf der Schraubenspindel C sitzt eine Mutter 1b1, die im Lager B am Werktisch T drehbar und in Längsrichtung verschiebbar ist. Die Führungsspindel E ist in dem am Werktisch T angeordneten Winkel F geführt und trägt e'ne Schraubenfeder J, die sich gegen den Winkel F und eine FlügelmutterH stützt. Durch Drehung der Mutter M wird der Keil K verschoben und damit der Werktisch T dem Schlitten S bzw. der Prägeplatte gegenüber verstellt. An dem Lager B ist mit Schrauben X ein Ring R befestigt, durch dessen innere Höhlung die Mutter M ungehindert hindurchtritt. Dieser Ring R ist mit vier um go° gegeneinander versetzten, seitlich abgeschrägten Zähnen n versehen. Diesem Ring R gegenüber ist lose um die Mutter M drehbar ein ähnlich gestalteter zweiter Ring P mit entsprechend abgeschrägten Zähnen in angeordnet. An diesem Ring P ist' ein Handhebel H vorgesehen. Am rechten Ende der Mutter M ist ein als Anschlag dienender Stellring D vorgesehen. Die Schraubenmutter G dient zum Festklemmen der Schraubenmutter M auf der Schraubenspindel C.
- Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende Für den ersten Preßgang ist der Ring P so gestellt, wie es in Abb. i dargestellt ist. In dieser Stellung greifen die Zähnen des Ringes R zwischen die Zähne m des Ringes P; nachdem der erste Preßgang erfolgt und der Werkti_ch T vom Schieber S wieder weg nach unten bewegt worden ist, wird entgegen der Wirkung der Feder J der Hebel H um go° gedreht, so daß sich die in Abb. 2 dargestellte Stellung der Teile ergibt.
- Bei dieser Drehung des Ringes P, wobei die Zähne m, n der Ringe mit ihren abgeschrägten Seiten aufeinandergleiten, gelangen die Zähne der Ringe außer Eingriff miteinander und die Ringe nehmen eine solche Stellung zueinander ein, in der sich je zwei Zähne de: Ringe mit ihren Stirnflächen gegenüberstehen, so daß die Ringe R und P sich nicht mehr gegeneinander verdr#hen können.
- Bei dieser Drehung des Ringes P ist die Mutter M mit Spindel C und Keil K bezüglich Abb. i nach links mitgenommen worden, wobei sich der Stellring D an das Lager B anlegt. Durch das Mitnehmen des Keils K nach links ist der Werktisüh T gehoben und dadurch dem Schieber S bzw. der Prägeplatte genähert wo -den. Hierbei ist gleichzeitig die. Fcd,r J gespannt worden.
- Bei dieser in Abb. 2 dargestellten Stellung der Teile erfolgt nun der zweite Preßgang. Ist dieser vollzogen und der Werktisch 'T vom Schieber S wieder weg n.~ ch unten bewegt worden, so wird der Hebel H wieder um go ° zurückgedreht. Hierbei treten unter dem Einfluß der gespannten Feder J die Zähne na des Ringes P wieder in die Zahnlücken des Ringes R, der Keil K wird nach rechts verschoben und dabei der Werktisch gesenkt. Die Teile nehmen jetzt wieder die Stellung nach Abb. i ein.
- Durch Auswechseln des Ringes R gegen einen anderen mit längeren oder kürzeren Zähnen und . entsprechende Einstellung des Riegels D kann die Größe der Ver--chiebung des Keils K und damit die Einstellung des Werktisches T gegenüber dem Schlitten S bzw. der Prägeplatte den jeweilig w:ederkehrenden Bedürfnissen angepaßt werden.
Claims (1)
- PATENT-APTSPRUCH: Handhebelprägepresse, deren Werktisch mittels eines durch eine Schraubenspindel, die mittels einer auf derselben drehbaren Sehraubenmuttcr angetrieben wird, verschiebbaren Keiles gegenüber dem die Prägeplatte tragenden Widerlager in. der Höhe einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenmutter (1V1) mitsamt Schraubenspindel (C) und Keil (K) in Längsrichtung verschiebbar ist und einen auf ihr dre'.lbaren, auf einer Seite mit abgeschrägten Zähnen (m) versehenen Ring (P) trägt, der unter dem Einfluß einer die Schraubenmutter nebst Schraubenspindel und Keil in die Ausgangsstellung zurück zuführen sucenden Feder (J) sich g(gen einen entsprechenden festen Ring (R) mit den Zähnen (m) des ersten Ringes (P) zugekehrten Zähnen ;n) legt und durch Drehen das Verschieben der Schraubenmutter nebst i Schraubenspindel und Keil und damit das Heben und Senken des Werktisches bewirkt, wobei der erste Ring (P) mit seinen abges -hrägten Zahnseiten auf den entsprechenden Zahnseiten des zweiten Ringes (R) i gleitet und so weit gedreht werden kann, daß seine Zähne mit ihrer Stirnfläche an der Stirnfläche der Zähne des zweiten Ringes anliegen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE342193T | 1920-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE342193C true DE342193C (de) | 1921-10-14 |
Family
ID=6238257
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920342193D Expired DE342193C (de) | 1920-07-01 | 1920-07-01 | Handhebelpraegepresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE342193C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127765B (de) * | 1956-02-27 | 1962-04-12 | Hein Lehmann Ag | Feineinstellung fuer Praege- und Stanzwerkzeuge od. dgl. |
| EP2781364A1 (de) * | 2013-03-18 | 2014-09-24 | schoen + sandt machinery GmbH | Prägevorrichtung |
-
1920
- 1920-07-01 DE DE1920342193D patent/DE342193C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127765B (de) * | 1956-02-27 | 1962-04-12 | Hein Lehmann Ag | Feineinstellung fuer Praege- und Stanzwerkzeuge od. dgl. |
| EP2781364A1 (de) * | 2013-03-18 | 2014-09-24 | schoen + sandt machinery GmbH | Prägevorrichtung |
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