DE94129C - - Google Patents

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DE94129C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
GUSTAV WALTER & CO.,
Patenürt im Deutschen Reiche vom 30. Oktober 1896 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche den Kratzenwalzen an Rauhmaschinen eine hin- und hergehende Bewegung in der Richtung ihrer Achse ertheilt und ein Reguliren der Gröfse dieser Bewegung, der Qualität der verschiedenen zu bearbeitenden Stoffe entsprechend, ermöglicht.
In der Zeichnung stellt dar Fig. 1 einen Längsschnitt durch den Tambour (a-ß), Fig. 2 einen Querschnitt γ-δ durch denselben, Fig. 3 einen Querschnitt ε-ζ; Fig. 4 veranschaulicht schematisch die Anordnung des Tambours in der Maschine. .
Die auf den Seitenscheiben b und c mittels der Lager ^1 und C1 gelagerten Kratzenwalzen a bezw. U1 , welche in bekannter Weise mittels der Zahnräder d und e und der Riementriebe g-gz-gn &ΛΛ und/-/2-/i eine zwangläufige drehende Bewegung erhalten, werden gleichzeitig, durch die Curvenscheibe k in der Richtung ihrer Achse hin- und herbewegt. Diese Bewegung geschieht in folgender Weise. Die Curvenscheibe k ist in der Richtung der Tambourachse verschiebbar angeordnet, jedoch so, dafs sie sich nicht mit dem Tambour drehen kann; sie trägt auf ihrem äufseren Umfange die der gewünschten Bewegung entsprechende Curvenfläche, welche derartig windschief gestaltet ist, dafs nach einer Seite hin die Steigung der Curve zunimmt, nach der anderen sich vermindert, so dafs bei einer Stellung der Curvenscheibe nach rechts die auf derselben laufenden Rollen I eine gröfsere auf- und absteigende Bewegung ausführen, bei einer Verschiebung nach links dieselbe verkleinern: Dieser auf solche Weise durch Verschieben der Curvenscheibe regulirbaren Bewegung der Rollen / folgen die um die Bolzen m drehbaren Winkelhebel η bezw. K1. Von hier aus wird die Bewegung auf die Walzen α übertragen, durch die Zugstangen 0 und die Gabeln ρ auf die Walzen ax indirect durch die Zugstangen O1, die um die Bolzen ν drehbaren Wechselhebel q und die Gabeln P1, wodurch erreicht wird, dafs die Walzen α ax sich in entgegengesetzter Richtung bewegen. Die sich gegen die Scheibe s stemmenden Spiralfedern ί sichern die stete Auflage der Rollen / auf die Curvenscheibe k.
Die Curven der Scheibe k sind derartig gestaltet, dafs ein und dieselbe Kratzenwalze sich stets in gleicher Richtung, und zwar in der Richtung, nach welcher die Spitzen der Kratzendrähte zeigen, verschiebt, so lange sie mit der durch die Abzugwalzen u und U1 und die Anstrichwalzen v, V1, V2 und vs über den Tambour geführten Waare A in Berührung steht, dagegen in entgegengesetzter Richtung sich bewegt, so lange sie den Ausputzer w berührt..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung für Rauhmaschinen mit parallel zur Trommelachse angeordneten Kratzenwalzen zur Erzeugung einer achsial hin- und hergehenden Bewegung der letzteren, dadurch gekennzeichnet, dafs zwecks Aenderung der Bewegungsgröfse die Verschiebung der Walzen durch eine in Richtung der Trommelachse verstellbare, mit windschief gestalteten Umfangsfiä'chen versehene Curvenscheibe (k) unter Vermittelung geeigneter Winkelhebel (np, nx q) und Zugstangen (o O1) veranlafst wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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