DE95040C - - Google Patents

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DE95040C
DE95040C DENDAT95040D DE95040DA DE95040C DE 95040 C DE95040 C DE 95040C DE NDAT95040 D DENDAT95040 D DE NDAT95040D DE 95040D A DE95040D A DE 95040DA DE 95040 C DE95040 C DE 95040C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31FMECHANICAL WORKING OR DEFORMATION OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31F1/00Mechanical deformation without removing material, e.g. in combination with laminating
    • B31F1/12Crêping

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 54: Papiererzeügnisse.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kreppen von Papier in endlosen Bahnen, bei welcher das Papier durch zwei Vorschubwalzen zwischen zwei sich langsamer als die Walzen bewegende endlose Transporttücher befördert wird, zwischen welchen es sich staut und somit gekreppt wird.
Anstatt der beiden Transporttücher können auch zwei in geringer Entfernung über einander liegende Walzen angeordnet werden, welche sich ebenfalls langsamer drehen als die Vbrschubwalzen.
Auf beiliegender Zeichnung ist diese Vorrichtung zum Kreppen von Papier in den beiden Ausführungsformen dargestellt. Die erste Ausführungsform ist in Fig. 1 bis 3 dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Vorrichtung,
Fig. 2 eine Stirnansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht derselben.
Auf der Walze A ist das zu verarbeitende Papier aufgewickelt.
Das Papier ρ geht durch die Zugwalzen B und C und dann durch die beiden Vorschubwalzen D und E. Die Drehung dieser Walzen kann durch Hand - oder Motorbetrieb geschehen.
Nach seinem Austritt aus den Vorschubwalzen D und E gelangt das Papier zwischen zwei Tücher ohne Ende F und G, welche über Leitwalzen α b bezw. c d laufen und sich in Bezug auf die Drehgeschwindigkeit der Walzen D E langsamer in Richtung der Pfeile bewegen.
Diese Bewegung wird durch eine der Leitwalzen, beispielsweise durch c, mittels folgender Vorrichtung bewirkt.
An der Achse der unteren Vorschubwalze E sitzt ein excentrischer Zapfen ο (Fig. 2), der sich in einem Gleitstück c dreht, welches sich in dem Schlitz f einer an, ihren Enden durch Stifte k k geführten Coulisse g verschiebt. An dieser Coulisse sind zwei federnde Sperrklinken I und Z1 angebracht, welche abwechselnd auf ein auf der Achse der Walze c sitzendes Sperrrad m wirken.
Die Drehung der Walze E bewirkt somit eine hin- und hergehende Bewegung der Coulisse g und infolge dessen auch damit einen intermittirenden Vorschub des Tuches ohne Ende, das über die Walze c läuft. Letztere ist mit der Walze α durch gleich grofse Zahnräder η verbunden. Die beiden Tücher ohne Ende F und G bewegen sich derart, dafs die einander zugewendeten Theile sich in demselben Sinne vorwärts bewegen, aber sehr langsam im Vergleich zu der Geschwindigkeit, mit welcher das Papier von den Walzen DE vorgeschoben wird.
Das zwischen den beiden Tüchern befindliche zerknitterte Papier wird genügend festgehalten , um als Widerstand für das aus den Vorschubwalzen D und E austretende Papier zu dienen. Zwischen der Berührungsstelle der Walzen D und E und den ihnen am nächsten
liegenden Theilen der Tücher F und G sind Führungen qql aus Metall oder hartem Holz angeordnet, die einen Kanal für das Papier bilden, in welchem dasselbe Widerstand gegen Verschiebung erfährt.
Das fertige Krepppapier kommt an dem hinteren Ende der Vorrichtung heraus. Um einen fortlaufenden Arbeitsgang zu erhalten, braucht man nur den Anfang einer event, einzulegenden neuen Papierrolle mit dem Ende der vorhergehenden zu verbinden.
Beim Beginn der Arbeit, wenn die Vorrichtung vollkommen leer ist, bildet man den Widerstand zwischen den Tüchern mit Hülfe eines Papierstopfens, welcher während einiger Zeit das sich zwischen den Tüchern F und G ansammelnde Krepppapier ersetzt.
Fig. 4 der Zeichnung zeigt im Verticalschnitt die zweite Ausführungsform der Vorrichtung, welche der vorhergehenden ähnlich ist, nur dafs die Tücher ohne Ende F und G durch zwei Walzen r und s ersetzt sind, die einander genügend genähert sind, um dieselbe Wirkung wie die Tücher hervorzubringen.
Die verschiedenen Walzen der vorliegenden Maschine können nach Belieben mit Stoff oder mit irgend einer anderen passenden Masse, wie Kautschuk, Ebonit u. s. w. überzogen sein, oder nicht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung zum Kreppen von Papier in endlosen Bahnen, dadurch gekennzeichnet, dafs hinter den Vorschubwalzen (D und E) sich langsamer als die Walzen (D und E) bewegende endlose Transporttücher ^Fund Gj angeordnet sind, zwischen denen das Papier sich staut und somit gekreppt wird.
  2. 2. Der Ersatz der durch Anspruch ι gekennzeichneten Transporttücher durch zwei Walzen (r und s).
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE870202C (de) * 1942-08-20 1953-03-12 Waldhof Zellstoff Fab Vorrichtung zum Kreppen von Papier
US2632495A (en) * 1949-11-04 1953-03-24 Floyd A Agee Apparatus for making pleated material
DE1028420B (de) * 1955-02-11 1958-04-17 Fram Corp Vorrichtung zum Zickzackfalzen einer Werkstoffbahn, vorzugsweise aus poroesem Papier
US2908044A (en) * 1955-04-14 1959-10-13 American Viscose Corp Staple fiber crimping apparatus
DE2534058A1 (de) * 1975-07-30 1977-02-03 Limatex Sprl Verfahren und einrichtung zur kontinuierlichen herstellung eines in laengsrichtung gewellten materiales

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