DE110284C - - Google Patents

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DE110284C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F7/00Nailing or stapling; Nailed or stapled work
    • B27F7/17Stapling machines
    • B27F7/19Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work
    • B27F7/21Stapling machines with provision for bending the ends of the staples on to the work with means for forming the staples in the machine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Forwarding And Storing Of Filamentary Material (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Drahtvorschub für Drahtheftmaschinen für Bücher, Flugschriften oder lose Blätter und bezweckt, die Vorschubrollen der jeweiligen Drahtstärke entsprechend selbstthätig sich von einander entfernen oder einander nähern zu lassen, dadurch, dafs die eine der Rollen an einem Schwunghebel gelagert ist, welcher durch eine mit dem gegenüberliegenden Hebelende verbundene Feder zum Festhalten des Drahtes nachgiebig gegen die zweite Rolle angedrückt, durch einen Fallhebel aber, zur Freigabe des Drahtes, aufser Berührung mit genannter Rolle gebracht wird und der Schwunghebel mit einer Daumenfläche zum Eingriff mit dem Fallhebel versehen ist.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar stellt:
Fig. ι die vorliegende Maschine in Vorderansicht dar.
Fig. 2 ist eine Verticalschnittansicht in gröfserem Mafsstabe von der Drahtzuführungsvorrichtung,
Fig. 3 die Seitenansicht von derselben und
Fig. 4 zeigt die Schnittansicht nach Linie 4-4 in Fig. 3.
Der von einer am oberen Maschinenkopfende gelagerten Spule N (Fig. 1) abgewickelte und von da durch eine Führung η an der Vorderplatte JD? geführte Draht gelangt zwischen einem drehbar an waagerechten parallelen Drehlagern gelagerten Paar Speisewalzen O 01 hindurch und von da durch eine gekrümmte Führung ρ an der Vorderplatte JD1 zwischen die Messer der Schneidevorrichtung.
Die innere Speisewalze O ist auf einer sich in einem festen Lager an der Vorderplatte D1 drehenden Welle o2 (Fig. 2) gelagert, während die äufsere Speisewalze O1 am oberen Arm q eines Schwunghebels Q drehbar gelagert ist, so dafs sie gegen die innere Speisewalze hin- und von derselben wegbewegt werden kann. Die äufsere Speisewalze wird in nachgebendem ; Eingriff mit der inneren Speisewalze durch eine Feder r (Fig. 2) gehalten, welche sich mit ihrem einen Ende' gegen die Bodenfläche eines Lagers r1 in der Vorderplatte D1, mit ihrem anderen Ende aber gegen eine Stellschraube r2 am unteren Arm q1 des Schwunghebels Q. anlegt. Durch Drehung der Schraube r2 kann dann der von den Speisewalzen auf den Draht ausgeübte Druck geregelt werden.
Die Wirkung der Drahtzuführungswalzen kann durch einen Fallhebel S unterbrochen werden, welcher an der Aufsenseite des Walzenschwunghebels Q. angeordnet und an der Vorderplatte D1 mittelst eines durch eine Oeffnung s1 im unteren Arm q1 des Schwunghebels hindurchgeführten Drehlagerstiftes s drehbar gelagert ist. Der obere Arm s2 des Fallhebels ist mit einem Handgriff zum Drehen desselben und sein unterer Arm s3 mit einem Ansatzstift versehen, welcher gegen die Abschrägung bezw. Daumenfläche s* des benachbarten Theiles des Speisewalzenhebels sich anlegt (Fig. 3 und 4).
Befindet sich der Fallhebel in der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Lage, so steht sein unterer Arm der Grundfläche der Abschrägung s* des Walzenhebels gegenüber, und in dieser Stellung derTheile befinden sich dieZuführungswalz'en im Antriebseingriff. Beim Drehen des

Claims (1)

  1. Fallhebels in der Pfeilrichtung nach Fig. 3 tritt der untere Arm desselben in Eingriff mit der Abschrägung des Walzenhebels und dreht den letzteren, so dafs die äufsere Zuführungswalze von der inneren wegbewegt und die Speisewirkung dieser Walzen unterbrochen wird. Diese Vorrichtung zum Verstellen der einen Speisewalze zur anderen gestattet eine schnelle Unterbrechung oder Herbeiführung der Speisewirkung dieser Walzen, ohne Aenderung der Einstellung der Feder r. ■
    ■ Patent-Ansprüche:
    i. Eine Drahtvorschub-Vorrichtung für Draht-' heftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dafs der die Klammern liefernde Draht der Schneidevorrichtung durch ein Speisewalzenpaar (O O1J zugeführt wird, von dem die eine Walze (O1J in einem Schwunghebel (Q) drehbar gelagert ist, welcher sie vermöge einer Feder (r) gegen die andere Walze (O) andrückt.
    Eine Ausführungsform' der in Anspruch 1 gekennzeichneten Drahtheftmaschine, bei welcher die Trennung der beiden Speisewalzen von einander durch einen Fallhebel (S) bewirkt wird, welcher bei entsprechender Drehung mit einer abgeschrägten Fläche (s*) oder einem Daumen des Walzenschwunghebels (Q) in Eingriff tritt, derart, dafs die Speisewirkung der Walzen unterbrochen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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