DE940564C - Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge

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DE940564C
DE940564C DEF11653A DEF0011653A DE940564C DE 940564 C DE940564 C DE 940564C DE F11653 A DEF11653 A DE F11653A DE F0011653 A DEF0011653 A DE F0011653A DE 940564 C DE940564 C DE 940564C
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DE
Germany
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cylinder
pressure medium
piston
rotary knob
wiper
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Expired
Application number
DEF11653A
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English (en)
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Marelli Europe SpA
Original Assignee
Magneti Marelli SpA
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Publication date
Application filed by Magneti Marelli SpA filed Critical Magneti Marelli SpA
Application granted granted Critical
Publication of DE940564C publication Critical patent/DE940564C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/06Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive
    • B60S1/12Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive hydraulically driven
    • B60S1/125Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by the drive hydraulically driven with means for stopping or setting the wipers at their limit of movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge Es sind Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge bekannt, bei denen der Wischer durch einen Differentialkolben in eine schwingende Bewegung versetzt wird, der in zwei zusammenliegenden, gleichachsigen Zylindern unter der Wirkung eines Druckmittels arbeitet. Das Druckmittel wird hierbei durch einen Verteiler abwechselnd dem einen und anderen der beiden Zylinder zugeleitet, wobei Mittel vorgesehen sind, die die Umsteuerung jeweils dann vornehmen, wenn der Kolben seine Endlage erreicht hat.
  • Um die Bewegung des Scheibenwischers anzuhalten, wird bei bekannten Vorrichtungen die Zufuhr des Druckmittels zu den Zylindern unterbunden. Es kommt dabei aber häufig vor, daß der Wischer in einer Mittelstellung des von ihm überstrichenen Bereichs der Scheibe stehenbleibt, wodurch die freie Sicht des Fahrzeugführers beeinträchtigt wird. Aber selbst wenn der Wischer an einem Ende seines Schwenkbereichs stehenbleibt, kann man feststellen, daß er gewöhnlich nicht in dieser Lage verbleibt, sondern die Neigung hat, infolge von Stößen und auf Grund seines Eigengewichtes langsam in die senkrechte Lage zu sinken und somit.wiederum in den Sichtbereich des Fahrzeugführers zu kommen. Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, diese Nachteile zu beseitigen und hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, die an den bekannten Scheibenwischern angebracht werden kann und die gestattet, den Scheibenwischer bzw. den ihn betätigenden Kolben stets in seiner Endlage anzuhalten. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist im wesentlichen gekennzeichnet durch ein am Zylinderkörper vorgesehenes, von außen zu betätigendes Steuerorgan, das in einer Stellung die regelmäßige Umsteuerung des Druckmittels und damit die Wischerbewegung bewirkt, und in der anderen Stellung die Umsteuereinrichtung in der Weise unwirksam macht, daß der Wischer bei Erreichung einer Endstellung zur Ruhe kommt und in dieser Ruhestellung durch den in der gleichen Richtung weiter wirkenden Druck des Druckmittels festgehalten wird.
  • Eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scheibenwischers ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Diese Ausführungsform umfaßt einen aus zwei gleichachsigen Zylindern I und 2 bestehenden Körper. Die Zylinder I und 2 haben verschiedene Durchmesser. In ihnen bewegt sich der Differentialkolben 3, 4, dessen beide Teile durch die Hülse 5 verbunden sind. Die Hülse 5 ist mit einer Zahnstange 6 versehen, die mit einem auf der Welle 8 sitzenden Zahnsektor 7 kämmt. Die Welle 8 betätigt den nicht dargestellten Wischer. Ein Druckmittel wird durch die Leitung 9 in den Zylinder I mit kleinerem Durchmesser eingeführt. Der Zustrom des Druckmittels zu dem anderen Zylinder wird durch die beiden Ventile Io und II, die an den Kolben 3 und 4 angebracht sind, gesteuert. Die beiden Ventile Io und II sind durch eine Stange I2 miteinander verbunden, die so lang ist, daß, falls ein Ventil geschlossen ist, das jeweils andere geöffnet gehalten wird und umgekehrt. Das Ventil Io steuert die zwischen der Innenfläche der Hülse 5 und der Stange I2 vorgesehene Leitung I3, von der vor der Stopfbüchse I5 eine Verbindungsleitung I6 zum Zylinder 2 abzweigt. Das Ventil II steuert hingegen die Verbindungsleitung I7, die über die Öffnung I8 und die Kammer 9 den Zylinder 2 vermittels des Spaltes 2o mit der Außenluft verbindet. Die Ventile Io und II sind mit Federn 2I und 22 versehen, durch die sie beim Auftreffen auf die entsprechenden Enden 23 und 24 der Zylinder 2 und I in den jeweiligen Endlagen der Kolben 4 und 3 betätigt werden.
  • Wenn das Ventil Io geschlossen ist, wirkt das aus der Leitung 9 kommende Druckmittel im Zylinder I auf den Kolben 3. In diesem Zustand ist das Ventil II geöffnet, so daß das Mittel, welches vorher im Zylinder 2 gewirkt hatte, ins Freie austreten kann. Am Ende des gegen die Endwand 24 des Zylinders 2 gerichteten Hubes stößt die Feder 22 des Ventils II gegen die Wand 24, wodurch das Schließen des Ventils II und gleichzeitig das Öffnen des Ventils Io verursacht wird. Auf diese Weise strömt das Druckmittel durch die Leitungen I3 und I6 in den Zylinder 2. Da die wirksame Kolbenfläche des Kolbens 4 größer ist als jene des Kolbens 3, tritt eine Rückwärtsbewegung der Kolben 3, 4 gegen die Endfläche 23 ein, obwohl der Kolben 3 nach wie vor unter Druck steht. Am Ende dieses Rückwärtshubes stößt die Feder 2I gegen das bewegliche Organ 27, 28 des Zylinders I, womit das Umsteuern der Ventile Io und II und somit die Bewegungsumkehr der Kolben 3, 4 verursacht wird. An der Endfläche 23 des Zylinders I sind gegen das Innere dieses Zylinders vorspringende Rippen 25 so angeordnet, daß sie mit der Stirnfläche des Kolbens 3 in Berührung kommen können, ohne den Durchgang der Feder 2I und des Ventils Io zu behindern. Das zwischen den Rippen 25 bewegliche Organ 27, 28 besteht aus der Scheibe 27, welche innerhalb der Führung 26 verschiebbar ist und mit einem Zapfen 28 versehen ist, welcher aus dem Führungsteil 26 nach außen austritt und durch die Dichtung 29 abgedichtet ist. Auf dem Führungsteil 26 ist außen ein deckelförmiger Druckknopf 3o aufgeschraubt, dessen Innenfläche mit dem Zapfen 28 in Berührung steht. Um die Verschraubung des Drehknopfes 3o zu sichern, ist eine Feder 32 vorgesehen, welche sich in einer Kehle 33, des Drehknopfes 3o abstützt und gegen die Wand 23 wirkt. Der Drehwinkel des Knopfes 310 ist durch den nach außen abstehenden Zahn 3.4 sowie durch eine in den Boden des'Knopfes 30 nach dem Zusammenbau und- der Einstellung eingeschraubte Schraube 25 praktisch auf eine volle Umdrehung beschränkt. Die Lage und die Abmessungen der verschiedenen Teile der Vorrichtung sind derart, daß - in der gezeichneten Stellung, in welcher der Drehknopf 3o ganz eingeschraubt ist - der Boden des Knopfes 3o den Zapfen 28 der Scheibe 27 in der Lage hält, bei der die Feder 21 des Ventils io am entsprechenden Hubende auf die Scheibe 27 stößt, bevor die Stirnfläche des' Kolbens 3 auf die Rippen 25 stößt. Somit wird die normale Wirkungsweise des Umsteuerns durch die Ventile io und i i' bei jedem Hubende gegen die Endfläche 23 des Zylinders i erzielt. Auf diese Weise sind die Rippen 25 unwirksam.
  • Wenn jedoch der Drehknopf 30 um eine Umdrehung losgeschraubt wird, dann wird der Abstand zwischen seinem Boden und den Enden der Rippen 25. vergrößert. Am Ende des folgenden gegen die Endfläche 23 des Zylinders gerichteten Kolbenhubes trifft die Feder 21 zwar auf die Scheibe 27, verschiebt dieselbe jedoch unter der Wirkung des offenstehenden Ventils iö, das dem Druck des Mittels im Zylinder 2 auf das Ventil i i ausgesetzt ist, gegen den Boden des Drehknopfes 30. Somit trifft die Stirnfläche des Kolbens 3 auf die Rippen 25, bevor die Umsteuerung vollzogen wird, wodurch das Stillsetzen des Kolbens in dieser Endlage verursacht wird.
  • Das Druckmittel kann weiterhin frei von der Leitung 9 durch den Zylinder i, das offene Ventil io und die Leitungen 13 und 16 in den Zylinder :2 strömen. Damit wird der Differentialkolben 3, 4 ständig gegen die Rippen 25 gedrückt und somit der Scheibenwischer in der erreichten Endlage festgehalten.
  • Dieser Zustand bleibt so lange aufrechterhalten, als der Drehknopf in der zurückgeschraubten Lage ist, da eventuelle Verluste des Druckmittels ständig ausgeglichen werden. Der Druck ist hierbei genügend groß, um jegliche Bewegungen des Wischers, hervorgerufen durch Stöße od. dgl., zu verhindern.
  • Die normale Wirkungsweise des Wischers läßt sich dadurch wiederherstellen, daß man den Drehknopf 3o wieder einschraubt, wodurch die Scheibe 27 vorwärts geschoben wird und das Schließen des Ventils Io sowie das Öffnen des Ventils II bewirkt. Das Kolbenpaar 3, 4 nimmt dann die normale Arbeitsbewegung wieder auf. Der Drehknopf 3o bildet somit das einzig erforderliche Steuerorgan und macht den normalerweise in der Zuflußleitung des Druckmittels angeordneten Absperrhahn überflüssig.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Scheibenwischer für Kraftfahrzeuge, bestehend aus zwei, einen einzigen Körper bildenden, gleichachsig angeordneten Zylindern, in denen ein den Wischer betätigender Differentialkolben unter der Wirkung eines in die Zylinder eingeleiteten Druckmittels bewegt wird, wobei Mittel vorgesehen sind, die eine selbsttätige Umsteuerung des Druckmittels auf den einen oder anderen Zylinder zwecks Umkehr der Wischerbewegung bei Erreichen einer Endstellung bewirken, gekennzeichnet durch ein am Zylinderkörper vorgesehenes, von außen zu betätigendes Steuerorgan, das in einer Stellung die regelmäßige Umsteuerung des Druckmittels und damit die Wischerbewegung bewirkt, und in der anderen Stellung die Umsteuereinrichtung in der Weise unwirksam macht, daß der Wischer bei Erreichen einer Endstellung zur Ruhe kommt und in dieser Ruhestellung durch den in der gleichen Richtung weiter wirkenden Druck des Druckmittels festgehalten wird.
  2. 2. Scheibenwischer nach Anspruch I, bei dem die beiden Zylinder in an sich bekannter Weise mit verschiedenem inneren Durchmesser ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der engere Zylinder ständig mit Druckmittel versorgt wird, während die Versorgung des weiteren Zylinders durch die Umsteuermittel (Io, II) erfolgt, wobei das Steuerorgan (3o) einen dauernden Zufluß des Druckmittels zu dem weiteren Zylinder ermöglicht, so daß der Kolben (3, 4) in seiner Endstehung im engeren Zylinder festgehalten wird.
  3. 3. Scheibenwischer nach Anspruch I und 2, wobei die genannten Umsteuermittel in Form von zwei Ventilen (Io und II) gebildet sind, die miteinander verbunden im Differentialkolben (3, 4) angeordnet sind und beim Auftreffen des Kolbens auf die Zylinderstirnflächen (23, 24) betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß in der Stirnfläche (23) des Zylinders mit engerem Durchmesser ein verstellbarer Anschlag (27, 28) angeordnet ist, der bei einer Stellung des Steuerorgans (3o) in wirksamer Lage gehalten wird, während er bei der anderen Stellung des Steuerorgans (3o) die Betätigung des entsprechenden Ventils (Io) verhindert, wobei die Stirnfläche (23) des Zylinders (i) einen festen Anschlag (25) für den entsprechenden Kolben (3) bildet. ,;_.
  4. Scheibenwischer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag (27, 28) am Ende des Zylinders mit engerem Durchmesser verschiebbar in einer Führung (26) gelagert ist, die aus dem Zylinder außen vorspringt und auf der außen das Steuerorgan (30) in Form eines Drehknopfes aufgeschraubt ist.
  5. 5. Scheibenwischer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Anschlag (25) durch in den Zylinder mit kleinerem Durchmesser hineinragende Rippen gebildet ist, die um die Führung (26) herum angeordnet sind.
  6. 6. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag (27, 28) aus einer Scheibe (27) und einem damit verbundenen Zapfen (28) besteht, der durch den Boden des Zylinders (i) hindurchgeht und mit dem Drehknopf (30) zusammenwirkt.
  7. 7. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Drehknopf (30) und der benachbarten Zylinderwand eine Feder (32) angeordnet ist, um die Stellung des Drehknopfes (30) ,zu sichern. B. Scheibenwischer nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehknopf (30) mit einem Anschlag (35) versehen ist, durch den seine Bewegungsmöglichkeit auf einen gewünschten Winkel beschränkt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 747 458.
DEF11653A 1944-03-31 1953-04-23 Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge Expired DE940564C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT940564X 1944-03-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE940564C true DE940564C (de) 1956-03-22

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ID=11332213

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF11653A Expired DE940564C (de) 1944-03-31 1953-04-23 Scheibenwischer fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE940564C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120912B (de) * 1957-04-26 1961-12-28 Trico Folberth Ltd Einrichtung zum Festhalten rotierender Wischerwellen von druckluftbetriebenen Scheibenwischern in der Parkstellung
DE1157487B (de) * 1958-05-28 1963-11-14 Curtiss Wright Corp Windschutzscheibenwischer fuer Luftfahrzeuge
DE1290840B (de) * 1964-06-19 1969-03-13 Bendix Westinghouse Automotive Druckmittelbetaetigter Scheibenwischermotor, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747458C (de) * 1941-03-18 1944-09-27 Magneti Marelli Spa Wechselseitig beaufschlagter Druckmittelmotor, insbesondere fuer Scheibenwischer

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