DE94013C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A27/00—Gun mountings permitting traversing or elevating movement, e.g. gun carriages
- F41A27/06—Mechanical systems
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
ha* ffla
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Höhen- und Seitenrichtmaschine für Geschütze, welche
so eingerichtet ist, dafs sie dem Geschützrohr bei allen Stellungen, die dasselbe beim Nehmen
der Höhen- und Seitenrichtung innerhalb der Laffete einnehmen mufs, frei folgen kann, und
dafs beim Uebergang aus der Feuerstellung in die Fahrstellung das Rohr einfach niedergelegt
werden kann, ohne wie bisher durch zeitraubendes Niederschrauben etc. der bekannten
Richtmaschinen in die entsprechende Lage in der Laffete gebracht zu werden.
Wie aus den Fig. rund 2 der beiliegenden Zeichnung hervorgeht, ist "dieser Zweck dadurch
erreicht, dafs die Richtspindel α (abweichend von der bisherigen Art,- dieselbe mit dem Rohr
oder mit dem bezüglichen Rohrträger so zu verbinden, dafs beide zu einander nur eine
Drehung um eine Achse normal zur Seelenachse machen können) an einer Stange b angelenkt
ist, welche verschiebbar und drehbar am Rohrträger angeordnet, ihrer ganzen Länge
nach parallel zur Achse desselben verschoben und zugleich um ihre, eigene Achse, ebenfalls
parallel zur Längsachse des Rohrträgers bezw. zur Seelenachse, gedreht werden kann.
Um den Werth dieser Einrichtung zu verstehen, mufs man sich die bekannten Höhen-
und Seitenrichtmaschinen vergegenwärtigen, bei denen das Nehmen der Seitenrichtung ebenfalls
durch Verschiebung der Richtmutterwelle in den Laffetenwänden (parallel zur Radachse)
versucht wird, und welche sämmtlich den angestrebten Zweck nicht erreichen lassen, weil
dies die Richtspindel a — die sich nur um ihre eigene Achse in der Richtmutter drehen und
aufserdem noch um die Achse der Richtmutterwelle schwingen kann, während die directe
Verbindung derselben mit dem Rohr oder dem Rohrträger, durch einen Bolzen c, nur
eine schwingende Bewegung um den letzteren (normal zur Rohrachse) zuläfst — nicht gestattet,
indem bei dem Versuch, dem Rohr eine gleichzeitige Verstellung nach der Höhe und nach
der Seite, oder auch nur eine Verstellung nach der Seite in gröfserem Mafse zu ertheilen, sich
die Achsen der Löcher für den Verbindungsbolzen c am Rohr (bezw. Rohrträger) und an
der Richtspindel α schneiden, die letztere also auf Zerknicken beansprucht wird.
Dieser Vorgang wird sofort verständlich, wenn man sich das Rohr A in Fig. 1 der beiliegenden
Zeichnung in seiner horizontalen Lage nur um 45 ° gedreht denkt bezw. den Versuch machen wollte, dasselbe in diese extreme
Stellung zu bringen, ohne zugleich auch noch eine Aenderung der Höhenlage vorzunehmen,
wodurch sonst die Unmöglichkeit der beabsichtigten Verstellung des Rohres natürlich noch
deutlicher erkennbar würde.
In welcher Weise die Verstellbarkeit der Richtmaschine nach der Höhe und nach- der
Seite erreicht ist, geht aus Fig. 2 der. Zeichnung hervor, ebenso ist hier auch erkennbar,
wie sich die Richtmaschine scheerenartig in die in Fig. ι punktirt gezeichnete Lage dadurch
zusammenlegen läfst, dafs man an dem zu Handgriffen c1 verlängerten Drehbolzen c die
Stange b so weit nach hinten aus ihrer Führung am Rohrträger herauszieht, als dies die
jeweilige Stellung der Richtspindel gestattet, und hierbei zugleich den Rohrträger B mit
dem Geschützrohr A um ihren gemeinschaftlichen Drehpunkt d so weit nach unten
schwingen läfst, bis sie bei e in der Laffete
zur Auflage kommen. Soll das Rohr nach dem Abprotzen wieder in Feuerstellung gebracht
werden, so wird das eben beschriebene Manöver in umgekehrtem Sinne ausgeführt, indem man mit Hülfe der Handgriffe cl das
hintere Rohrende anhebt und gleichzeitig die Stange b wieder in ihrer Führung am Rohrträger
nach vorn schiebt. Die Stange b kann in ihrer vorgeschobenen Stellung am Rohrträger
gegen achsiale Verschiebung durch Vorstecker oder in sonst passender, leicht löslicher
Weise fixirt werden, ebenso wie auch das Auflager e zwischen den Laffetenwänden verstellbar
eingerichtet sein kann, um gegebenen Falles beim Schiefsen mit sehr grofsen Erhöhungen
selbst als Richtmaschine zu dienen, wenn zuvor, die Verbindung der Richtspindel a
mit der Stange b durch Herausziehen des Bolzens c unterbrochen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Höhen- und Seitenrichtmaschine für Geschütze ,. dadurch gekennzeichnet, dafs die Richtschraube beweglich mit einem dem Geschützrohr bezw. Rohrträger parallelen Bolzen(b) verbunden ist, welcher drehbar und verschiebbar in einer am Rohr bezw. Rohrträger angeordneten Hülse geführt ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE94013C true DE94013C (de) |
Family
ID=365399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT94013D Active DE94013C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE94013C (de) |
-
0
- DE DENDAT94013D patent/DE94013C/de active Active
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