DE129221C - - Google Patents

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DE129221C
DE129221C DE1901129221D DE129221DA DE129221C DE 129221 C DE129221 C DE 129221C DE 1901129221 D DE1901129221 D DE 1901129221D DE 129221D A DE129221D A DE 129221DA DE 129221 C DE129221 C DE 129221C
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gun
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laffete
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DE1901129221D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/28Wheeled-gun mountings; Endless-track gun mountings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Radlaffete für Geschütze und verfolgt den Zweck, das Gewicht derselben herabzusetzen, ohne ihre Haltbarkeit zu gefährden, das Aufimd Abprotzen zu erleichtern und die Feuerhöhe zu verringern.
Dies wird dadurch erreicht, dafs die Laffetenwände vor der Radachse angeordnet werden, derart, dafs das Geschütz über den Laffetenschwanz hinwegschiefst.
In der Zeichnung giebt Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch die Laffete mit Rohr und Fig. 2 eine obere Ansicht derselben.
Die Achse g ist in der Mitte zu einem Rahmen h ausgeschmiedet, der oben und Unten je ein halbrundes Lager für die senkrecht stehenden Schildzapfen s des Rohres r trögt. Das letztere kann sich in dem Rahmen im wagerechten Sinne drehen und wird durch zwei Deckel d mit dem Rahmen fest verbunden.
Der Laffetenkörper befindet sich hier, wie bereits betont, nicht hinter, sondern vor der Radachse und wird gebildet durch die beiden Wände α mit umgebogenen Flantschen, welche hinten eine breite Gabel darstellen, die mit Lagern an den Achsschenkeln drehbar befestigt ist, und zwischen deren Armen das Rohr in der Weise auf und nieder bewegt werden kann, dafs es sich mit den Achsschenkeln in den Radbuchsen dreht.
, Zum Nehmen der Höhenrichtung sind zwischen beiden Laffetenwänden die beiden Zahnbogen b vorgesehen, welche oben durch den gleichfalls gebogenen und mit ihnen aus einem Stück gefertigten Steg c verbunden sind. Zwei Zapfen des Rohres umfassen klauenartig diesen Steg, so dafs das Rohr allen Bewegungen des Steges in senkrechter Richtung folgen mufs.
Unten sind die beiden Zahnbogen durch die Strebe f verbunden, deren freies Ende mit dem Ächsrahmen verschraubt wird. Die Zahnbogen b werden durch zwei mit ihnen in Eingriff stehende Zahnräder e bewegt, welche auf einer Welle u sitzen; die Zahnrädere erhalten ihren Antrieb durch ein am rechten Ende der Welle aufgekeiltes Schneckenrad i mit Schnecke k und Handrad m.
Das Nehmen der Seitenrichtung erfolgt durch die Schraubenspindel η mit Handrad p, welche in einen mit Muttergewinde versehenen Drehzapfen 0 des Rohres eingreift und mit dem Ausleger t des Rahmens h gelenkig verbunden ist. Dreht man das Handrad, so bewegt die Spindel das Rohr im wagerechten Sinne um die Schildzapfen s, wobei es sich mit den Halteklauen auf dem Steg c verschiebt.
Das Geschütz kann sowohl als Laffetenrücklaufwie auch als Rohrrücklaufgeschütz ausgebildet werden. Im ersteren Fall läfst sich am Laffetenschwanz leicht ein Federsporn beliebiger Bauart anbringen, während bei der Ausbildung als Rohrrücklaufgeschütz der das Rohr tragende Theil (Wiege) in derselben Weise mit dem Achsrahmen verbunden wird, wie bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform das Rohr selbst.
Ein Vergleich der neuen Laffete mit der bisher üblichen Bauart ergiebt zunächst, dafs hier die Laffetenwände beim Schufs nicht mehr wie bisher auf Druck, sondern lediglich auf Zug in Anspruch genommen werden. Man

Claims (1)

  1. kann daher den Laffetenkörper erheblich leichter ausführen, ohne die Haltbarkeit zu gefährden. Da der Schwerpunkt des feuernden Geschützes hinter dem Stützpunkt (Laffetenschwanz) und unterhalb der Radachse sich befindet, so kann der Rückstofs die Laffete (Räder) nicht mehr vom Boden abheben und aus der Richtung werfen; es findet gewissermafsen hier nur noch ein Hinziehen am Boden statt. Die Laffete hält daher auch ohne Rohrrücklauf und nur mit einfachem Federsporn versehen die einmal genommene Richtung fest.
    Da das Bodenstück des Rohres die Radreifen nicht überragt und ferner der Laffetenkörper dem Nehmen grofser Erhöhungen und der Bedienung nicht hinderlich ist, so kann die Feuerhöhe beliebig klein gewa'hlt werden. Weniger wesentlich, für das schnelle Auf- und Abprotzen aber immerhin von grofsem Vortheil ist der Umstand, dafs die Laffete bei diesen Vorrichtungen nicht mehr herumgeschwenkt zu werden braucht.
    Pate ν τ-A N SPRυ CH:
    Radlaffete für Geschütze, dadurch gekennzeichnet, dafs der Laffetenschwanz bei abgeprotztem Geschütz vor der Radachse sich befindet, und das Geschütz somit über den Laffetenschwanz hinweg schiefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1901129221D 1901-07-12 1901-07-12 Expired - Lifetime DE129221C (de)

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