DE938836C - Elektrische Spielzeug- oder Modelleisenbahn mit Einrichtungen, zwischen denen eine fahrtechnische Wechselwirkung besteht - Google Patents

Elektrische Spielzeug- oder Modelleisenbahn mit Einrichtungen, zwischen denen eine fahrtechnische Wechselwirkung besteht

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Publication number
DE938836C
DE938836C DET1199D DET0001199D DE938836C DE 938836 C DE938836 C DE 938836C DE T1199 D DET1199 D DE T1199D DE T0001199 D DET0001199 D DE T0001199D DE 938836 C DE938836 C DE 938836C
Authority
DE
Germany
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switch
signals
contacts
facilities
series
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Expired
Application number
DET1199D
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English (en)
Inventor
Rudolf Dipl-Ing Insam
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TRIX VEREINIGTE SPIELWAREN FAB
Original Assignee
TRIX VEREINIGTE SPIELWAREN FAB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections
    • A63H19/32Switches or points; Operating means therefor

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Elektrische Spielzeug- oder Modelleisenbahn mit Einrichtungen, zwischen denen eine. fahrtechnische Wechselwirkung besteht Die Erfindung betrifft eine elektrische Spielzeug-und Modelleisenbahn und bezweckt, verschiedene Einrichtungen der Anlage, die zusammen arbeiten sollen, weil zwischen ihnen eine fahrtechnische Wechselwirkung besteht, derart gegenseitig zu kuppeln bzw. zu verriegeln, daß jede der zusammengehörenden Einrichtungen nur im fahrtechnisch richtigen Augenblick und nur in Abhängigkeit von der Einstellung der andern Einrichtungen betätigt werden kann.
  • Im folgenden sei die Erfindung an dem Ausführungsbeispiel einer Weiche mit den zugehörigen beiden Signalen erläutert. In diesem Fall ist erfindungsgemäß die Ausbildung derart getroffen, daß einerseits der zur Betätigung der Weichenstellvorrichtung dienende Elektromagnet mit den die beiden Stellungen der Signalarme kennzeichnenden Kontakten in Serie geschaltet ist, anderseits jeder der zum Verschwenken der Signalarme bestimmten Elektromagneten mit dem zugehörigen, und zwar einem der die Weichenstellungen kennzeichnenden Kontakte in Serie liegt.
  • Es ist mithin gewährleistet, daß jeweils nur dasjenige Signal auf »Frei« gestellt werden kann, das den infolge der Weichenstellung befahrbaren Schienenstrang betrifft, während anderseits eine Änderung der Weichenstellung erst möglich ist, wenn auch das bisher »freie« Signal geschlossen worden ist. Es kann somit einwandfrei in Anlehnung an das großtechnische Vorbild ein Spielvorgang nur unter Beachtung der Signale abgewickelt werden, ohne daß Zugentgleisungen wegen falsch gestellter Weichen oder - im Falle einer Anlage mit Zweizugbetrieb - Zugzusammenstöße an den Weichen stattfinden. Darüber hinaus übt eine gemäß der Erfindung ausgebildete Eisenbahnanlage eine belehrende Wirkung über die zwischen verschiedenen Einrichtungen bestehenden fahrtechnischen Zusammenhänge aus.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in der nachstehenden Beschreibung der Zeichnung erläutert, die ein auf eine Weiche mit zwei Signalen sich beziehendes Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung wiedergibt.
  • Die Weiche i besitzt in bekannter Weise verstellbare Weichenzungen 2 und 3, die in q. angelenkt sind. Eine nicht gezeichnete Weichenstellvorrichtung dient zum Verstellen der Weichenzungen. Betätigt wird diese Vorrichtung auf geeignete Weise z. B. durch ein Wippenschaltwerk, dessen Elektromagnet mit 5 bezeichnet ist. Bei der Verstellung der Weichenzungen wird ein Kontakthebel 6 mitbewegt, so daß, je nachdem die Weiche auf Geradeausfahrt oder auf Abzweigung gestellt ist, die Kontakte 6 und 7 oder die Kontakte 6 und 8 sich berühren.
  • Dem Schienenstrang I ist das Signal g, dem Schienenstrang II das Signal io zugeordnet. .Zur Betätigung der Schwenkarme der Signale g und io dienen Elektromagnete i i bzw. 12 oder sonstige geeignete Mittel. Jedes Signal besitzt außerdem zwei Kontakte 13 und 14. bzw. 15 und r6,. von denen je einer an einem bei der Bewegung der Signalarme mitbewegten Kontakthebel 17 bzw. 18 sitzt.
  • Es liegen also der der Weiche zugehörige Magnet 5 und die den Signalen zugehörigen Kontakte 13-1q. und i5-16 hintereinandergeschaltet in einem Stromkreis. Äußerdem sind .die zu den Signalen gehörenden Magnete ii bzw. 12 jeder für sich mit dem zugehörigen Weichenkontakt 7 bzw. 8 je in einem Stromkreis hintereinandergeschaltet.
  • Ist, wie beim gezeichneten Ausführungsbeispiel, die Weiche auf den Schienenstrang I gestellt und sind die beiden Signale g und io auf »Halt« gestellt, so kann, da in diesem Fall der Kontakthebel 6 die gezeichnete Lage einnimmt, durch -Betätigung des Schalters ig das Signal g in die dargestellte »Frei«-Stellung gebracht werden, nicht aber das den abgeschalteten Schienenstrang II betreffende Signal io durch Betätigung des Schalters 2o. Solange das Signal g auf »Frei« steht, kann aber anderseits eine Weichenverstellung nicht vorgenommen werden, da die Betätigung des Schalters 21 wirkungslos bleibt, weil der Stromflüß bei der Kontaktstelle 12-13 unterbrochen ist. Erst wenn mittels eines mit Hilfe des Schalters ig veranlaßten Stromstoßes das Signal g geschlossen ist, sich die Kontakte 13, 14 also berühren, ist die Verstellung der Weiche auf Strang II möglich, wobei der Hebel 6 in die strichpunktiert gezeichnete Lage schwenkt, so daß mithin das Signal io jetzt geöffnet werden kann. Es findet also erfindungsgemäß =verläss.ig eine gegenseitige Verriegelung der Weiche und der Signale entsprechend dem fahrtechnischen Bedarf selbsttätig statt. Selbstverständlich ist es möglich, statt der beiden Schalter ig und 2o einen gemeinsamen Schalter 22 zu benutzen.
  • Der Erfindungsgedanke ist natürlich auch anwendbar, wenn es sich um andere Einrichtungen als Weichen und Signale handelt, z. B. bei Drehscheiben, Überholschienen, Schienenübergängen, Schranken od. dgl., die mit Signalen oder anderen Einrichtungen zusammenwirken. Es mögen in diesem Sinne beispielsweise eine Drehscheibe und eine Weiche, eine Schranke und ein Signal od. dgl. zusammenarbeiten. Bezüglich Signalen ist es gleichgültig, ob es sich um Signale mit benvegbaren Armen oder um Licht- bzw. Tonsignale handelt.
  • Selbstverständlich ist das Erfindungsprinzip sinngemäß auch benutzbar, wenn die Zahl der zusammenarbeitenden Einrichtungen vergrößert. wird, wenn also beispielsweise zwei Weichen mit drei Signalen oder eine Drehscheibe mit mehreren Weichen od. dgl. zusammenwirken.
  • Ebenso liegt es natürlich im Bereich des Erfindungsgedankens zur Betätigung der Einrichtungen, wie Weichen, Signalen u. dgl., nicht wie beim gezeichneten Ausführungsbeispiel einen einzigen Magnet, sondern mehrere Magnete (z. B. einen Doppelmagnet) vorzusehen.
  • Die in der Regel aus zwei Kontaktstellen bestehenden Kontakte brauchen nicht unbedingt in einem zugehörigen Gerät zu sitzen, sie können- gegebenenfalls an dem zum -Gerät gehörenden Betätigungsschalter angeordnet sein, also durch diesen gesteuert werden. Auf diese Weise lassen sich Leitungen einsparen.
  • Eine gemäß der Erfindung ausgebildete Anlage kann natürlich sowohl mit Gleichstrom, als auch mit Wechselstrom betrieben werden.
  • Erfindungsgemäß kommt es stets darauf an, daß zwei oder mehrere Geräte oder Einrichtungen derart in selbsttätiger Wechselwirkung stehen, daß durch die Arbeitsstellungen des einen Geräts die Betätigung des zugehörigen anderen Geräts selbsttätig gesteuert bzw. verriegelt wird und umgekehrt durch die Arbeitsstellungen dieses Geräts selbsttätig die Betätigung des erstgenannten Geräts gesteuert bzw. verriegelt wird.
  • In allen Fällen kann gegebenenfalls die Ausbildung so getroffen sein, daß die Signale, wenn sie auf »Halt« gestellt Bind, jeweils den zugehörigen Gleisstrang bzw. das zugehörige Gleisstück spannungslos machen bzw. die Spannung dieser Gleise vermindern, so daß der Zug zum Anhalten kommt bzw. nicht anfahren- kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Spielzeug- öder Modelleisenbahn mit Einrichtungen, zwischen denen eine fahrtechnische Wechselwirkung besteht, z. B. mit Weiche und zugehörigen Signalen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der einen Einrichtung dienende Elektromagnet mit den die Arbeitsstellungen der anderen Einrichtung kennzeichnenden Kontakten in einem Stromkreis in Serie liegt und der zur Betätigung der anderen Einrichtung bestimmte Elektromagnet mit den Kontakten für die Arbeitsstellungen der ersten Einrichtung in einem zweiten Stromkreis hintereinandergeschaltet ist. z. Eisenbahn nach Anspruch i mit Weiche und zwei zugehörigen Signalen, dadurch gekennzeichnet, daß ein der Weiche zugehöriger Magnet mit den für die Stellungen der Signale kennzeichnenden Kontakten in einem Stromkreis in Serie liegt und außerdem jeder der beiden Signalmagnete -mit dem zugehörigen Kontakt, und zwar einem der beiden die WeichensteIlungen kennzeichnenden Kontakte j e in einem Stromkreis in Serie liegt. 3. Eisenbahn nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß für die Erregung der Signalmagnete ein einziger gemeinsamer Schalter vorgesehen ist.
DET1199D 1943-05-13 1943-05-13 Elektrische Spielzeug- oder Modelleisenbahn mit Einrichtungen, zwischen denen eine fahrtechnische Wechselwirkung besteht Expired DE938836C (de)

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