DE715059C - Schaltvorrichtung fuer eien Mehrzahl von Stromkreisen - Google Patents

Schaltvorrichtung fuer eien Mehrzahl von Stromkreisen

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DE715059C
DE715059C DEH132811D DEH0132811D DE715059C DE 715059 C DE715059 C DE 715059C DE H132811 D DEH132811 D DE H132811D DE H0132811 D DEH0132811 D DE H0132811D DE 715059 C DE715059 C DE 715059C
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rod
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rods
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DEH132811D
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ERWIN HEIMRICH
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ERWIN HEIMRICH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks
    • B61L19/16Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltvorrichtung für eine Mehrzahl von Stromreisen Die Erfindung löst .die Aufgabe, bestimmte Stromkreise, z. B. für die Umstellung von Eisenbahnsignalen, nur dann einzuschalten, wenn die Signale im Hinblick auf andere Signale umgestellt werden dürfen.
  • Die hierbei zu lösende Aufgabe ist ,an Hand der Fig. r dargestellt.
  • A-B ist das Gleise einer Bahn, welches "von den weiteren Gleisen C-D und E-F gekreuzt wird. Am Gleis A-B befinden sich die auf Freifahrt gestellten Signale" r, 2, welche die Kreuzung überwachen.
  • Die Signale 3, 4, 5 und 6 müssen jetzt auf Halt stehen. Die Signale werden durch nicht dargestellte Vorrichtungen bewegt. Die Bewegung dieser Vorrichtung ;erfolgt durch das Einschalten von Stromkreisen. Von jedem der Signale führt ein Stromkreis zu einer Zentrale Z. Hin- und Rückleitung dieser Stromkreise sind gemeinsam durch je einen dünnen Strich dargestellt. Läuft Strom zu den Signalen z und 2, so muß in der Zentrale Z dafür ,gesorgt sein, daß kein Strom zu den Signalen 3, 4, 5 und 6 fließen kann, wenn der Strom diese Signale öffnet. Ähnliche Aufgaben ergeben sich beim Ein- und Ausschalten von Stromnetzen.
  • Die soeben beschriebene Aufgabe kann mit dem Erfindungsgegenstand gelöst werden. Es handelt sich ,also offensichtlich um eine Schaltvorrichtung für eine Mehrzahl. von Stromkreisen, die hinsichtlich ihrer Wirkungsweise m eine bestimmte Abhängigkeit zueinander gebracht werden sollen.
  • Schaltvorrichtungen für eine Mehrzahl von Stromkreisen, die hinsichtlich ihrer Wirkungsweise die Stromkreise in eine bestimmte Abhängigkeit zueinander bringen, sind z. B. in Form von Walzenschaltern bekannt.
  • Ferner ist es bekannt, bei Lichtschaltern schaltende Stäbe mit isolierten und leitenden Stellen zu benutzen.
  • Die neue Erfindung kennzeichnet sich dadurch, d,aß eine der Zahl der Stromkreise entsprechende Anzahl von Stäben mit leibenden und nichtleitenden Teilen so gegeneinander verschiebbar ist, daß die Ein- und Ausschaltung der einzelnen Stromkreise von der Stellung aller Stäbe beeinflußt wird.
  • Die Zeichnungen zeigen Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens, und zwar Fig. 2 das Schema eines Schalters, welcher bei drei Stromkreisen eine bestimmte Aufgabe löst, Fig: 3 einen in der Mitte gespaltenen- Stab, der durch eine Feder zusammenhängt, und dessen rechte Hälfte durch ein Getriebe zeitweilig zurückgehalten werden kann, Fig.4 das ''Stück eines Stabes, in welchem ein einzelner Teil beweglich angeordnet ist. Mit der Vorrichtung nach Fig.2 ist die Aufgabe 2 gelöst, daß von drei Stromkreisen jeder einzeln eingeschaltet werden kann, jedoch zwei bestimmte dieser Stromkreise nicht zusammen.
  • Durch den Schaltkasten 7 führen die Stromkreise,a., b, c. Jeder dieser Stromkreise wird durch einen Stab gesteuert. Der dritte Stab aber steuert nicht nur einen Stromkreis, sondern beeinflußt darüber hinaus einen weiteren Stromkreis.
  • Wie ersichtlich, führen die Stromkreise über je eine Stromquelle q und treiben je einen Motor in.
  • Der Stab 8 dient zum Ein- und Ausschalten des Stromkreises a. Er hat eine nicht leitende Stelle. die sich gerade im Stromkreis a befindet und diesen unterbricht. An allen anderen im Schaltkasten 7 befindlichen Stellen ist der Stab leitend. Wird er nach links bewegt, so laufen alle drei Stromkreise durch ihn hindurch.
  • Der Stab 9 dient zum Ein- und Ausschalten des Stromkreises b. Wird er nach links gerückt. so laufen alle Stromkreise durch ihn.
  • Der Stab Io dient zum Ein- und Ausschalten des Stromkreises c. Wird er nach links gerückt, so schließt er den Stromkreis c und unterbricht den Stromkreis b. Die Motoren dieser beiden Stromkreise können also niemals gleichzeitig arbeiten..
  • Hierdurch ist die eingangs gekennzeichnete Aufgabe gelöst. Durch eine andere Verteilung der isolierenden und leitenden Stellen in den Stäben lassen sich andere Aufgaben lösen.
  • Die beiden bereits beschriebenen Beispiele zeigen. wie vielseitig die Kombinationsmöglichkeiten der neuen Stabschalter sind Bei dem Schema nach Fig.3 sind zwei Gruppen von Leitungen der Einfachheit halber durch je eine Leitung cl bzw. e dargestellt. Der Stabschalter nach Fig. 3 löst die Aufgabe, eine Verzögerung zwischen dem Schließen der Stromkreise e und dem Schließen der Stromkreise d zu bewirken. Zu diesem Zwecke ist in den Stab eine Feder i i eingebaut. Wird der Stab nach links bewegt, so bewegt sich zunächst sein linker Teil 12 und spannt die Feder i i, bis diese Spannung die Reibung der rechten Hälfte 13 des Stabes überwindet. Eine Klinke 1.1 kann die vorzeitige Bewegung der Stabhälfte 13 sperren. Sie kann durch ein punktiert angedeutetes Getriebe 15 infolge der Bewegung der linken Stabhälfte 12 ausgelöst -,erden.
  • 111 Fig. 4. kann :ein Stabmittelstück 16 hin und her bewegt werden, ohne daß der ganze Stab i7 bewegt zu «-erden braucht. Das Mittelstück 10 ist gleitend auf einer Stange i8 angeordnet. Es wird durch die Federn i9 und 2o in seiner Lage gehalten. Es hat einen Ansatz 2 i, von welchem eine Stange 22 durch ein Lager 23 zu einem Zahnrad 24 führt.
  • Da das eine Ende der Stange 2i mit Zähnen 25 ausgerüstet ist, wird durch eine Dreliun- des Zahnrades 2,1 der Teil 16 auf der Stange 18 entgegen der Wirkung der Federn i9 und 2o im Stab 16 verschoben.
  • Die Stäbe können durch Elektromagneten einzeln oder in Gruppen bewegt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schaltvorrichtung für eine Mehrzahl von Stromkreisen, die hinsichtlich ihrer Wirlkungsweise in einer bestimmten Abhängigkeit zueinander stehen, dadurch gekennzeichnet. daß eine der Zahl der Stromkreise entsprechende Anzahl von Stäben mit leitenden und nichtleitenden Teilen so gegeneinander verschiebbar ist, UP) die Ein- und Ausschaltung der einzelnen Stromkreise von der Stellung aller Stäbe beeinflußt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß lange leitende Stellen der Stäbe mehrere Stromkreise gleichzeitig einschalten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da(1 ein oder mehrere der Stäbe aus zwei durch eine Feder i i i) miteinander verbundenen Teilen bestehen.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Klinke 14) die Bewegung des einen Teils 13, zeitweilig sperrt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch, 4, da-` durch gekennzeichnet, daß die Klinke 14) mittels eines Getriebes (15) mit der Stabhälfte (12) verbunden ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß Stabstücke (16) gegen die Stäke (17) verschieblich angeordnet sind. ,~. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beweglichen Stabstücke (16) sowie gegen sie drückende Federn (19, 2o) auf einer mit dem Stab starr verbundenen Stange (18) verschieb-]ich gelagert sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Getriebe ( 21 bis 25) zum Bewegen des Stabstückes t; i 6) angeordnet ist.
DEH132811D 1932-08-11 1932-08-11 Schaltvorrichtung fuer eien Mehrzahl von Stromkreisen Expired DE715059C (de)

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