DE9372C - Reifs- und Schreibfederhalter - Google Patents

Reifs- und Schreibfederhalter

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DE9372C
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DENDAT9372D
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English (en)
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R. L. P. HENNE in Husum, Neustadt 172
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens
    • B43K5/005Pen barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 70
RUDOLPH LUDWIG PAUL HENNE in HUSUM. Reifs- und Schreibfederhalter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. August 1879 ab.
Der vorliegende Reifs- und Schreibfederhalter nimmt in seinem Innern ein entsprechendes Quantum Tinte auf, welche durch ein Röhrchen nach der Feder geleitet wird und diese continuirlich befeuchtet. Zur Regulirung des Zuflusses und zum Abstellen desselben sind besondere Vorrichtungen angeordnet.
Fig. ι zeigt die äufsere Ansicht, Fig. 2 den Durchschnitt des aus einem Metallrohr hergestellten Schreibfederhalters, Fig. 3 den Durchschnitt einer Modification des mit Holz umkleideten und geschweiften Halters. Aus beiden Darstellungen ist ersichtlich, dafs der Halter aus zwei in einander zu schiebenden hohlen Theilen besteht, von denen der eine zur Aufnahme der Schreibflüssigkeit, der andere als luftdichter Stöpsel dient.
Der Boden des Halters wird durch einen Gummiring gebildet, durch welchen ein Röhrchen gesteckt ist, welches die über dem Gummiring befindliche Tinte nach der Feder führt. Zum gleichmäfsigen Zuflufs und zur Filtrirung der Tinte ist in dem Zuflufsröhrchen ein dünner Docht angeordnet. Trotz des Dochtes würde die Tinte unter ihrem eigenen Drucke und dem Drucke der Luft in zu grofsen Massen ausfliefsen; zur Regulirung des Ausflusses ist daher im oberen Theil ein Luftabsperrventil eingerichtet, durch dessen mehr oder weniger weites Oeffnen der Zuflufs zur Feder geregelt oder durch dichtes Schliefsen auch ganz gehemmt werden kann. Das Ventil besteht aus dem Ventilboden, einem Gummikissen und einer feinen Schraube mit Mutter. Die Schraubenspindel ist so durchbohrt, dafs durch Lufteinblasen der Druck auf die Tinte vergröfsert und dieselbe zum raschen Ausfliefsen nach unten genöthigt werden kann. Der verstärkte Druck wird nothwendig werden, wenn der Docht durch längeres Liegen eingetrocknet oder etwa Tinte durch das Ventil über den Ventilboden geflossen ist; im letzteren Falle wird die Tinte wieder in das eigentliche Tintenreservoir geprefst.
Durch die Capillarität des Dochtes, welcher gewöhnlich mit dem unteren Ende an der Feder anliegt, würde, auch bei gesperrtem Ventil, die Feder länge Zeit feucht erhalten bleiben und deshalb leicht rosten; es ist daher, um diesem Uebelstande zu begegnen, eine Vorrichtung angebracht, durch welche das Zuflufsröhrchen von der Feder abgebogen werden kann. Der Gummiboden gestattet die Bewegung des Röhrchens vermöge seiner Elasticität ohne weiteres.
Die Bewegung des Röhrchens kann durch Schraube, wie in Fig. 2, oder durch Keil, wie in Fig. 3, erfolgen. Die Befestigung der Schreibfeder im Halter geschieht in der üblichen Weise durch einen Klemmring.,
Dasselbe, was bisher mit Berücksichtigung eines Schreibfederhalters gesagt wurde, gilt im wesentlichen auch für einen Reifsfederhalter. Fig. 4 und 5 zeigen die Anwendung des Ventils und des Zuflufsrohres bei dem letzteren. Da der Zuflufs bei der Reifsfeder nicht continuirlich zu sein braucht, sondern ruckweise erfolgen kann, was mittelst Einblasens von Luft durch das Ventil erzielt wird, so ist es zweckmäfsiger, den Docht wegzulassen und dem Zuflufsröhrchen eine feine Spitze zu geben, welche sich um die Stellschraube der Feder herumlegt. Weil ferner bei Reifsfedern meistens Tusche angewendet wird, also das Rosten der Feder nicht zu befürchten ist, wird eine Vorrichtung zur seitlichen Wegbiegung des Zuflufsröhrchens überflüssig, und kann der Boden mit Gewinde eingeschraubt werden; hierdurch ist zugleich Gelegenheit zum bequemen Füllen der Feder gegeben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Combination eines Schreib- bezw. Reifsfederhalters mit einem Tinten- bezw. Tuschbehälter mit besonderer Berücksichtigung der Anwendung eines Ventils zur beliebigen Vergröfsenmg oder Verkleinerung des Luftdruckes und somit des Tinten- bezw. Tuschausflusses und der Anwendung einer Vorrichtung zum Trockenstellen der Feder.
DENDAT9372D Reifs- und Schreibfederhalter Active DE9372C (de)

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