DE64188C - Füllfederstiel - Google Patents

Füllfederstiel

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DE64188C
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Germany
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fountain pen
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rubber
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DENDAT64188D
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A. KRUL1S, K. u. K. Ober-Lieutenant, und GEBRÜDER ADUTT in Wien I
Publication of DE64188C publication Critical patent/DE64188C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K5/00Pens with ink reservoirs in holders, e.g. fountain-pens

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pens And Brushes (AREA)
  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Füllfederstiel.
Der durch beiliegende Zeichnung veranschaulichte neuartige Füllfederstiel besteht aus einem Röhrchen α zur Aufnahme der Schreibtinte und einem daran anschliefsenden, am besten gegen die Feder geneigten Ausflufsröhrchen b von genügender Weite, dafs die Tinte bequem aus demselben auszufliefsen vermag. Im oberen Theil des Röhrchens α ist ein eigenartig geformtes Stück Gummi c angeordnet, welches den Zweck hat, das Röhrchen α nach beiden Seiten hin abzuschliefsen, und zwar nach oben durch Befestigung desselben an dem Röhrchen, nach unten durch Bethätigung eines Absperrventils.
Ueber dem Gummi c überdeckt eine Kapsel d die obere Oeffnung des Rohres α; mit dieser Kapsel d ist eine dünne Zugstange e verbunden, welche an ihrem unteren Ende eine Scheibe f trägt, von welcher die untere Oeffnung des Ausflufsröhrchens b verschlossen wird. Die Scheibe f wird durch den Gummibuffer c an die Rohrmündung angedrückt, und zwar je nach Befestigung des Gummistückes c im Rohre α entweder (nach Fig. 1) dadurch, dafs der Gummi c die Kapsel d und damit die Zugstange e hinaufdrückt, oder, wie in Fig. 2 dargestellt, hinaufzieht. Dadurch ist auch die Wirkungsweise des Gummistückes gekennzeichnet.
Die Röhrchen α und b werden so weit gemacht, dafs ohne den Ventilabschlufs f die Tinte ausfliefsen könnte, trotzdem das Röhrchen α nach oben hin vollständig luftdicht abgeschlossen ist, und dafs es nur vom Grade der Oeffnung der Scheibe f abhängt, viel oder wenig Tinte ausfliefsen zu lassen. Die Bethätigung der Scheibe / geschieht durch Drücken an der Kapsel d.
Um die Feder füllen zu können, ist bei g eine verdrehbare, an das Rohr α eng anschliefsende Hülse g vorgesehen, welche entweder eine Bohrung besitzt,. die mit einer Bohrung 0 des Röhrchens α correspondirt oder zur Blofslegung der Bohrung ο des Röhrchens α weggeschoben werden kann. Vermittelst eines als bekannt vorauszusetzenden Tropfenzählers, dessen Spitze in die Oeffnung ο eingeführt wird, erfolgt nun die Fül- ■ lung, und die Oeffnung wird wieder geschlossen.
Der untere Theil des Röhrchens α ist für Aufnahme der Feder i (Schreib-, Reifs- oder Zeichenfeder) geeignet eingerichtet, oder es kann eine der gebräuchlichen Stellfederkapseln h aufgesteckt werden.
Es empfiehlt sich, vor Ingebrauchnahme die Feder i etwas anzufeuchten, damit die Tinte (Farbe oder Tusche) leichter ausfliefsen könne.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch:
    Füllfederstiel, gekennzeichnet durch das Zusammenwirken folgender Theile: ι. des Rohres a, verbunden mit dem Zuführungsröhrchen b, welches so weit ist, dafs die Tinte ohne Luftzuführung ausfliefsen kann;
  2. 2. der Zugstange e, verbunden mit dem Gummistück c, welches die obere, und mit der Scheibe f, welche die untere Mündung des Rohres abschliefst;
  3. 3. des Ringes g, welcher die am unteren Theile des Rohres angeordnete Füllöffnung abschliefst.
    Hierzu 1· Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT64188D Füllfederstiel Expired - Lifetime DE64188C (de)

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