DE93646A - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE93646A DE93646A DE93646A DE 93646 A DE93646 A DE 93646A DE 93646 A DE93646 A DE 93646A
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- axis
- sheet
- roller
- music
- lever
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 51: Musikalische Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1897 ab.
Die Erfindung betrifft ein mechanisch spielbares Klavier, bei welchem beim Auflegen
eines Notenblattes, anstatt wie bisher die ganze mechanische Einrichtung, nur ein Rahmen
herausgezogen zu werden braucht, in dem die Transportwalze und die Führungswalze für das
Notenblatt gelagert sind. Beim Einschieben des Rahmens wird die Transportwalze mit der
Antriebsvorrichtung gekuppelt.
Durch diese Einrichtung soll erzielt werden, dafs sich etwaige Reparaturen leicht ausführen
lassen und das Auflegen des Notenblattes bequem und schnell bewirkt werden kann.
Fig. ι zeigt einen Schnitt des Klaviers nach A-A (Fig. 2), Fig. 2 einen Schnitt nach C-C
(Fig. 3) und Fig. 3 einen Schnitt nach B-B (Fig. 2). Die Fig. 4 bis 7 stellen Einzelheiten
dar.
Die einerseits mit nach unten zeigender Einfallspitze und andererseits mit "rund angesetzten
Zapfen versehenen Hebel b sind über dem durchlochten Notenblatt α neben einander je
auf einer Achseo drehbar angeordnet und werden durch die auf sie wirkenden Federn in die die
Noten bildenden Durchlochungen des Notenblattes gedrückt. Mit den Hebeln b stehen die
winklig zu diesen angebrachten Hebel c, welche auf der durch die Leiste i geführten Achse y
drehbar sind, dadurch in Verbindung, dafs ein Zapfen des Hebels b durch die Gabel des
Hebels c greift (Fig. 5 und 6). Das andere Ende jedes Hebels c ist gelenkig mit einer
Zugstange h verbunden, auf welcher ein drehbar auf Schiene χ gelagerter Hebel k nebst
dem darauf gelenkig angebrachten Bügel m ruht. Mit dem Bügel m ist durch Stange ^
ein auf Schiene χ drehbar gelagerter Hebel d verbunden, an dessen freiem Ende gelenkig
eine Stöfserstange g befestigt ist, auf welcher das Ende einer Taste u für das Handspiel
ruht.
Die Wirkungsweise der Einrichtung für das mechanische Spiel ist nun folgende:
Beim Einfallen der Spitze eines Hebels b in ein Loch des Notenblattes α bewegt sich das
entgegengesetzte Ende des Hebels b nach oben und nimmt gleichzeitig das mit diesem verbundene
Ende des Hebels c mit hoch, während sich das andere Ende dieses Hebels c sowie
die damit verbundene Stange h nebst Hebel k und Bügel m durch ihr, Eigengewicht so weit
nach unten bewegen, dafs der Gleitklotz ν dieses Bügels m sich auf die umlaufende Walze s
legt. - Hierbei wird der Bügel m in die bei Fig. 2 und 7 punktirt eingezeichnete Stellung
geschleudert, von der Zugstange % mittelst des Hebels d der Stöfser g gegen die Taste u angehoben
und die zugehörige Saite η angeschlagen, ο
Das Notenblatt wird über die Walze w1 und
über die zu dieser parallel angeordnete Leitrolle w gehängt. Die Achse der Walze wl
ist an beiden Seiten in dem Rahmen gl drehbar gelagert, während die Spindel, aufweicher
die Leitrolle w drehbar gelagert ist, in dem Rahmen g1 verstellbar ist. Das Verstellen der
Spindel der Leitrolle w in dem Rahmen g1 hat den Zweck, die Leitrolle w verschieden
Länge
weit von der Walze ινΛ entfernt einstellen und
somit Notenblätter von verschiedener
bequem nach einander auflegen zu können.
bequem nach einander auflegen zu können.
Für das Fortbewegen des Notenblattes ist die Walze n>1 in Drehung zu versetzen, wozu
das Antriebwerk, bestehend aus der Achse I mit Kurbel f und Zahnrad r1, sowie aus der
Achse Z1 mit Zahnrad r und aus der Achse /2 mit Zahnrad q, dient.
Um die Achse /2 mit der Achse der Walze w1
kuppeln zu können, ist auf diesen Achsen je eine Kuppelungsscheibe ρ angeordnet. Von
diesen ist die eine mit Bohrungen, die andere mit einer entsprechenden Anzahl Mitnehmerstifte
versehen. ' '' :
Die eine Kuppelungsscheibe ist auf ihrer Achse befestigt, während die andere auf ihrer
Achse verschiebbar gelagert, jedoch gegen Drehung gesichert ist. Die verschiebbare
Scheibe wird von der Schraubenfeder s1 gegen einen Anschlag auf ihrer Achse gedrängt. Beim
Einschieben des Rahmens g1 in das Klavier bis in seine richtige Stellung stöfst die eine
Kuppelungsscheibe mit den' Mitnehmerstiften gegen die andere Kuppelungsscheibe, wobei
die verschiebbare /Scheibe so lange um die Länge der Mitnehmerstifte auf ihrer Achse
zurückgedrängt wird, bis durch Drehen der Achse'/2 die Mitnehmerstifte vor die Bohrungen
zu stehen kommen und von der Feder s1 in
dieselben gedrängt werden. Das Kuppeln der beiden Achsen geschieht somit selbstthätig.
Das Drehen der Walze wl wird mittelst
Kurbel/bewirkt, mit der sie durch die Räder r, r1 und q verbunden ist. Gleichzeitig wird von
Achse I aus mittelst der Schnurscheiben t und t1
auch die Walze s in Umdrehung versetzt. :
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Klavier mit Einrichtung zum mechanischen Spielen desselben, dadurch gekennzeichnet, dafs die Transportwalze (w1) und die Führungswalze .(n>) für das Notenblatt (a) in einem Rahmen (gl) gelagert sind, welche zum Zwecke .bequemer Auflegung des Notenblattes aus dem Instrument herausgezogen werden kann, und bei dessen Einschieben sich die Achse der Transportwalze mit der Antriebsachse (I2) selbstthätig kuppelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE93646A (de) | ||
| DE527063C (de) | Chromatische Ziehharmonika | |
| DE99901C (de) | ||
| DE254390C (de) | ||
| DE374326C (de) | Selbstkassierende Waage | |
| DE67646C (de) | Glücksspiel | |
| DE618019C (de) | Musikspielzeug | |
| DE274705C (de) | ||
| DE271969C (de) | ||
| DE56262C (de) | Notenblattwender | |
| DE357547C (de) | Wender, insbesondere fuer Notenblaetter | |
| DE394348C (de) | Pedalvorrichtung fuer den Dockenrechen von Musikinstrumenten mit Anreisskoerpern, Kielfluegeln, Cembali u. dgl. | |
| DE157096C (de) | ||
| DE63150C (de) | Selbsteinkassirender Kraftmesser | |
| DE7231C (de) | Notenblattumwender | |
| DE141424C (de) | ||
| DE275357C (de) | ||
| DE190011C (de) | ||
| AT100750B (de) | Typenradschreibmaschine. | |
| DE225429C (de) | ||
| DE76097C (de) | Selbstthätige Ausrück- und Feststellvorrichtung für selbstkassirende Musikinstrumente | |
| DE252888C (de) | ||
| DE219331C (de) | ||
| DE561238C (de) | Reklameapparat | |
| DE289575C (de) |