DE219331C - - Google Patents

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DE219331C
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DE
Germany
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tonearm
plate
rod
gearbox
spring
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DENDAT219331D
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Publication of DE219331C publication Critical patent/DE219331C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/095Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record
    • G11B3/0952Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means
    • G11B3/0955Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means using mechanical means for detecting the end of the recording
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42g·. GRUPPE
in CÖLN-NIPPES.
selbsttätig abgestellt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. April 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Sprechmaschine, bei der der Tonarm selbsttätig gehoben und gesenkt und in die Anfangsstellung zurückgeführt sowie das Getriebe selbsttätig abgestellt wird.
Das Neue besteht darin, daß eine vom Tonarm getragene Stange beim Senken des Tonarmes eine verschwenkbare, wagerechte Platte in eine schräge Lage bringt, wobei die Platte
ίο eine federnd gelagerte, in das Getriebe eingeschaltete Achse, die durch eine mit einer Kupplungshälfte versehene Kurvenscheibe hindurchgeht und eine' zweite Kupplungshälfte trägt, senkrecht verschiebt und dadurch die Kupplung ausrückt, die unter der Wirkung einer Feder in dem Augenblick einrückt, in dem die durch die Bewegung des Tonarmes sich auf der Oberfläche der Platte verschiebende Stange von einer Kante der Platte abgleitet und diese freigibt.
Auf der Zeichnung ist die Spr.echmaschine in Fig. i, 3 und 4 in Ansicht bei verschiedenen Stellungen der einzelnen Teile dargestellt, und zwar mit abgenommener, vorderer Gehäusewand. Fig. 2 und 5 zeigen die Maschine von oben gesehen. In den Fig. 6 bis 15 sind einzelne Teile der Sprechmaschine in vergrößertem Maßstäbe dargestellt. Die Fig. 16 und 17 zeigen eine abgeänderte Ausführungsform der Maschine in Seitenansicht und von oben gesehen.
In Fig. ι und 2 steht der Tonarm 1 in der Anfangsstellung. In der ausgerückten Stellung des Getriebes steht eine Stange 2 auf dem kurvenförmigen Steg 3 einer Scheibe 4 und trägt am oberen Ende den Bügel 5, der die Laufschiene 6 aufnimmt, auf die sich der Tonarm 1 in gehobener Lage stützt.
Die Stellung der vorbeschriebenen Teile ist in Fig. 6 und 7 in größerem Maßstabe dargestellt.
Durch das Einrücken des Getriebes wird die Scheibe 4 mit dem kurvenförmigen Steg 3 gedreht. Bei dieser Drehung führt der Stab 2 eine abwärtsgehende Bewegung aus und berührt in seiner tiefsten Stellung die Scheiben-Oberfläche. Bei diesem Vorgang senkt sich der Tonarm 1 aus der Stellung der Fig. 1 in die Stellung der Fig. 3.
Der Tonarm 1 trägt eine Stange 8, die in gehobener Stellung auf einer Platte 9 aufruht. Die Platte 9 wird in ihrer wagerechten Stellung durch die federnd gelagerte Achse 10 gehalten.
Die Achse 10 geht durch die Kurvenscheibe 4 hindurch, die auf der Unterseite eine Kupplungshälfte 11 trägt. Die zweite Kupplungshälfte 12 ist auf der Achse 10 befestigt, die durch das Zahnrad 13 mit dem Getriebe in Eingriff steht. Beim Sinken des Tonarmes 1 wird die Platte 9 in eine schräge Stellung gebracht, verschiebt dadurch die Achse 10 und löst die Kupplung aus, wodurch die Drehung der Scheibe 4 unterbrochen wird und der Ton-
arm in dieser tiefsten Stellung verbleibt. Hierbei nimmt die Scheibe 4 die in Fig. 8 und 9 gezeichneten Stellungen ein.
Hat der Tonarm r seine tiefste Stellung erreicht, so beginnt das Spiel der Plattensprechmaschine und der Tonarm 1 bewegt sich unter dem Einfluß des in die Schallwellen eingreifenden Stichels der Schalldose aus der Stellung der Fig. 2 in die Stellung der Fig. 5. Diese Bewegung macht der Bügel 5 mit und dreht dadurch die Stange 2 um ihre Längsachse, so daß der Stift 16 sich aus der ausgezogen ge-, zeichneten Stellung in Fig. 9 in die punktiert gezeichnete Stellung bewegt.
Bevor der Tonarm 1 die Stellung der Fig. 5 erreicht, überschreitet die durch die Bewegung des Tonarmes sich auf der Oberfläche der Platte 9 verschiebende Stange 8 die Kante ga der Platte 9 und gibt diese frei (Fig. 14), die federnd gelagerte Achse 10 hebt sich, die Scheibe 4 wird gekuppelt, der kurvenförmige Steg 3 der Scheibe beginnt in der Stellung der Fig. 10 und 11 die Stange 2 zu heben, die unter Vermittlung des Bügels 5 und der Laufschiene 6 den Tonarm 1 in die höchste Stellung überführt (Fig. 4).
Während der Tonarm 1 angehoben wird, stößt die an der Achse 10 angebrachte Anschlagleiste 17 gegen den Stift 16 auf und führt diesen aus der Stellung der Fig. 11 in die Stellung der Fig. 13. Dabei wird der den Bügel 5 tragende Stab 2 wiederum um seine Längsachse gedreht, so daß der Bügel den Tonarm 1 in die Stellung der Fig. 2 zurückführt. In der gleichen Zeit hat sich die Kurvenscheibe 4 aus der Stellung der Fig. 10 und 11 in die Stellung der Fig. 12 und 13 bewegt und durch den am Rand der Scheibe 4 angeordneten Steg 25 die Doppelhebel 14 und 15 und die mit 15 verbundene, einen Anschlagstift 28 tragende Schiene 27 aus der Stellung der Fig. 5 in die Stellung der Fig. 2 überführt. In dieser Stellung trifft der Anschlagstift 28 der Schiene 27 den Anschlaghebel 26, wodurch das Getriebe ausge-
rückt wird.
Wie aus Fig. 14 und 15 hervorgeht, ist über der Platte 9 eine Stange 19 auf dem Tragbolzen 20 um den Zapfen 18 drehbar gelagert. Die Stange ist auf einem Teil ihrer Länge mit Zahnung versehen. Die Stange 8 trägt an ihrem unteren Ende einen verstärkten Teil 22, der auf der einen Seite einen Zahn 23 besitzt. Unter der Wirkung der Feder 21 legt sich die Zahnstange 19 mit ihrer Zahnlücke gegen den Zahn 23.
Wird die Stange 8 auf der Platte 9 bei der Bewegung des Tonarmes verschoben, so tritt ihr Zahn 23 der Reihe nach in die einzelnen Zahnlücken der Zahnstange 19 ein und verhindert hierdurch eine Rückwärtsbewegung des Tonarmes 1. In der Endstellung des Tonarmes wird die Zahnstange 19 ausgerückt. Zu diesem Zweck ist ein drehbar gelagerter Doppelhebel 24 vorgesehen, der bei der Drehung der Scheibe 4, unter dem Einfluß des kurvenförmigen Steges 3, in die in Fig. 12 · gezeichnete Stellung ausschwingt, wobei der obere Arm durch seine schwingende Bewegung die um den Zapfen drehbare Zahnstange 19 in die in Fig. 14 punktiert gezeichnete Stellung in dem Augenblick überführt, in dem das Getriebe der Maschine abgestellt wird. Wird das Getriebe der Maschine in Gang gesetzt, so gibt der kurvenförmige Steg der Scheibe 4 den Doppelhebel 24 frei, und die Zahnstange 19 wird unter Wirkung der Feder 21 in die Betriebsstellung übergeführt. Die in Fig. 16 und 17 dargestellte Plattensprechmaschine ist für Edisonschrift bestimmt, bei der der Tonarm 1 sich unter dem Einfluß des in die Schallwellen eingreifenden Stiftes der Schalldose aus der mittleren Stellung nach außen bewegt. Hierbei ist der die Laufschiene 6 des Tonarmes 1 aufnehmende Bügel 5 um 180 ° versetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Plattensprechmaschine, bei der der Tonarm selbsttätig gehoben und gesenkt und in die Anfangsstellung zurückgeführt sowie das Getriebe, selbsttätig abgestellt go wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine vom Tonarm (1) getragene Stange (8) beim Senken des Tonarmes eine verschwenkbare, wagerechte Platte (9) in eine schräge Lage bringt, wobei die Platte (9) eine federnd gelagerte, in das Getriebe eingeschaltete Achse (10), die durch eine mit einer Kupplungshälfte (11) versehene Kurvenscheibe (4) hindurchgeht und eine zweite Kupplungshälfte (12) trägt, senkrecht verschiebt und dadurch die Kupplung (11, 12) ausrückt, die unter der Wirkung einer Feder in dem Augenblick einrückt, in dem die durch' die Bewegung des Tonarmes (1) sich auf der Oberfläche der Platte (9) verschiebende Stange (8) von einer Kante (9") der Platte (9) abgleitet und diese freigibt.
2. Ausführungsform der Plattensprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstellung des Getriebes no durch einen am Rand der Kurvenscheibe (4) angeordneten Steg (25) erfolgt, der bei jeder Umdrehung der Scheibe ein Gestänge (14,15) verschiebt, das das Getriebe sperrt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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