DE936373C - Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrfluegeligen Schwing- oder Falttuer, insbesondere fuer Fahrzeugtueren - Google Patents

Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrfluegeligen Schwing- oder Falttuer, insbesondere fuer Fahrzeugtueren

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DE936373C
DE936373C DEK19547A DEK0019547A DE936373C DE 936373 C DE936373 C DE 936373C DE K19547 A DEK19547 A DE K19547A DE K0019547 A DEK0019547 A DE K0019547A DE 936373 C DE936373 C DE 936373C
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DEK19547A
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Friedrich Wilhelm Kiekert
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J5/00Doors
    • B60J5/04Doors arranged at the vehicle sides
    • B60J5/06Doors arranged at the vehicle sides slidable; foldable
    • B60J5/062Doors arranged at the vehicle sides slidable; foldable for utility vehicles or public transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrflügeligen Schwing- oder Falttür, insbesondere für Fahrzeugtüren Bei mehrflügeligen Schwing- oder Falttüren von Fahrzeugen werden die obere und untere Trennfuge der Türen bisher mittels streifenförmiger Leisten aus Gummi od. dgl. abgedichtet, die an den Türflügeln befestigt sind. Besonders die- unteren Dichtungsstreifen, die beim Öffnen und Schließen der Tür auf dem Fußböden gleitlen, sind starker Abnutzung unterworfen und erschweren außerdem das Öffnen und Schließen der Tür.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrflügeligen Schwing- oder Falttür, insbesondere für Fahrzeugtüren, bei der der erwähnte Nachteil vermieden ist. Zugleich wird durch die Erfindung eine Türhalterung geschaffen, durch die die Tür in ihrer Schließlage elastisch gehalten wird, so daß auch bei starken Erschütterungen des Fahrzeuges kein Klappern der Tür eintreten kann. Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß eine durch Federkraft od. dgl. in unwirksamer Lage gehaltene, sich über die Breite der Tür erstreckende Dichtungsleiste bei geschlossener Tür, vorzugsweise mittels eines Kraftantriebes, auf die Kante der Türflügel bewegbar ist. Die sich über die Breite der Tür erstreckende Dichtungsleiste stellt zugleich eine Verriegelung der Tür dar, so daß die bisher üblichen Riegel entbehrlich werden.
  • Vorzugsweise wird die Erfindung in der weise durchgeführt, daß die Dichtungsleiste mit einem etwa keilförmigen Gummiprofil ausgestattet ist, das bei geschlossener Tür in eine an den Oberkanten der Türflügel vorgesehene Rille od. dgl. eingreift. Zwischen der Dichtungsleiste und dem Türrahmen wird dabei, sofern die Dichtungsleiste selbst nicht in Form einer aus einem Schlitz des Türrahmens vorschiebbaren Platte ausgeführt wird, ein Dichtungsstreifen aus nachgiebigem Stoff angeordnet.
  • Die gleiche Art der Abdichtung kann gemäß der Erfindung auch für die untere Trennfuge Anwendung finden, indem in die unteren Ränder der einzelnen Türflügel j e eine durch Federkraft od. dgl. in unwirksamer Lage gehaltene, vorzugsweise durch Kraftantrieb absenkbare Dichtungsleiste eingebaut ist, die sich in Wirklage auf den Fußboden oder in eine Rille des Fußbodens legt. Dabei ist es' nicht erforderlich, daß für die unteren Dichtungsleisten besondere Antriebe vorgesehen werden; vielmehr kann für die Betätigung der unteren Dichtungsleisten der für die obere Dichtungsleiste vorgesehene Kraftantrieb mit ausgenutzt werden, indem die untere Dichtungsleiste jedes Türflügels mittels in dem Türflügel angeordneter Gestänge durch die obere Dichtungsleiste betätigbar ist. In einem solchen Fall wird man, damit trotz der gemeinsamen Verstellung der oberen und unteren Dichtungsleisten an beiden Stellen eine einwandfreie Abdichtung erzielt wird, die unteren Dichtungsleisten und gegebenenfalls auch die obere Dichtungsleiste mit einem Profil aus weichem Gummi bewehren.
  • Statt in den unteren Rändern der einzelnen Türflügel gesteuerte Dichtungsleisten anzuordnen, kann man auch die unteren Ränder der Türflügel selbst als Dichtungsleisten ausbilden. Gemäß der Erfindung wird dann die Anordnung so getroffen, daß die Achse bzw. die Achsen des oder der schwingbar gelagerten Flügel der Tür in ihren Lagern verschiebbar sind und unter Wirkung von das Gewicht der an ihnen hängenden Türflügel anhebenden Federn od. dgl. stehen, wobei sämtliche Flügel der Tür am unteren Rand mit Dichtungsprofilen versehen sind.
  • Bei Türen mit einem Kraftantrieb für das Öffnen und Schließen wird der Kraftantrieb für die Betätigung der Dichtungsleisten zweckmäßig selbsttätig in Abhängigkeit von der Bewegung der Tür bzw. des Kraftantriebes der Tür gesteuert. Dies kann gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß in den Kraftantrieb eine beim Schließen der Tür einen Überhub zulassende Feder od. dgl. eingeschaltet und der Überhub des Kraftantriebes für die Steuerung des Antriebes für die Dichtungsleiste benutzt ist. Die Steuerung des Antriebes der Dichtungsleiste wird dabei vorteilhaft so ausgeführt, daß durch den Überhub des Kraftantriebes der Tür der Schieber eines Umschaltventils betätigt wird, das beim Schließen der Tür am Ende des Schließvorganges Druckluft auf die Dichtungsleiste entgegen Federkraft niederdrückende Kolben leitet und beim Öffnen der Tür vor Beginn der Türbewegung die Zuleitung der Kolben mit der Außenluft verbindet.
  • Für die untere Abdichtung einer Tür mit im Innern angeordneten Trittstufen, die als Klapptritte um eine Achse schwenkbar sind, kann die unterste Trittstufe bei geschlossener Tür durch einen Kraftantrieb, z. B. durch Luftzylinder, gegen den unteren Rand der Tür hochschwenkbar ausgebildet sein.
  • Die Erfindung sei an Hand der Zeichnungen, in denen zwei Ausführungsbeispiele dargestellt sind, näher erläutert.
  • Fig. I zeigt eine aus zwei zu einer Falttür verbundenen Flügeln bestehende Tür, und zwar als Ansicht vom Innern des Fahrzeuges aus; Fig.2 stellt einen Schnitt durch Ober- und Unterkante der Tür entsprechend der in Fig. I eingezeichneten Schnittlinie dar; Fig. 3 ist eine der Fig. I entsprechende Ansicht einer Tür, bei der die Achse des schwingbar gelagerten Flügels in ihren Lagern verschiebbar ist und unter Wirkung einer Feder steht; Fig. 4 stellt einen Schnitt entsprechend der in Fig.3 eingezeichneten Schnittlinie bei durch die Feder angehobener Tür dar, während Fig. 5 den gleichen Schnitt bei abgesenkter Tür wiedergibt.
  • Die in . Fig. I dargestellte Falttür besteht aus Türflügeln I und 2, die durch ein Scharnier 3 miteinander verbunden sind. Der Türflügel I ist in Lagern 4 und 5 schwingbar gelagert. Die Führung der freien Kante des Türflügels .2 beim Öffnen und Schließen der Tür erfolgt in bekannter Weise, beispielsweise mittels eines an der Türkante oben oder unten vorgesehenen Zapfens, der in eine entsprechende Führungsnut eingreift. Da diese Führungsmittel mit der Erfindung nichts zu tun haben, sind sie in Fig. i und 2 nicht mit dargestellt.
  • Oberhalb der Tür sind in dem Türrahmen 6 zwei Luftzylinder 7 angeordnet, deren Kolben mit einer Dichtungsleiste 8 gelenkig verbunden sind. Die Kolben der Luftzylinder 7 können durch Druckluft entgegen der Kraft von in dien Zylindern 7 vorgesehenen Druckfedern abwärts gedrückt werden, so daß durch sie die Dichtungsleiste 8 abwärts bewegt werden kann. Die Dichtungsleiste 8 ist in Fig. 2 in größerem Maßstab im Querschnitt dargestellt. Wie aus dieser Abbildung zu ersehen ist, weist die Dichtungsleiste 8 ein Gummiprofil 9 aus weichem Gummi auf, das sich bei heruntergedrückter Dichtungsleiste 8 in eine obere Hohlkehle zo der Türflügel i und 2 legt.
  • An vier Stellen ihrer Länge sind in die Dichtungsleiste 8- durch das Gummiprofil 9 hindurchragende Druckstücke i i eingesetzt. Diese Druckstücke wirken mit in den Türflügeln verschiebbar angeordneten Schubstangen 12 zusammen, die in den unteren Rändern der beiden Türflügel angeordnete Dichtungsleisten 13 tragen und durch Federn 14 in ihre obere Endlage gezogen werden. Die Endlage ist durch das Auftreffen der unteren Dichtungsleisten 13 auf die Unterkanten der Türflügel bestimmt. Auch die unteren Dightungsleisten 13 sind mit einem Profil 15 aus Weichgummi bewehrt. Dieses -Gummiprofil legt sich in abgesenkter Lage in eine im Fußboden des Fahrzeuges vorgesehene Rille i6. In eine Nut der oberen Dichtungsleiste 8 ist ein Streifen I7 aus nachgiebigem Stoff, z. B. Gummi, eingesetzt, dessen andere Kante in eine entsprechende Nut einer am Türrahmen befestigten Schiene I8 eingesetzt ist. In entsprechender Weise ist bei den unteren Dichtungsleisten I3 ein Streifen I9 aus nachgiebigem Stoff in eine Nut eingesetzt, dessen anderer Rand mittels einer Schiene 2o am unteren Türrand befestigt ist.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Bei offener Tür sind die Luftzylinder 7 nicht mit Druckluft beaufschlagt, so daß sich ihre Kolben unter Wirkung der erwähnten Federn in zurückgezogener Lage befinden und infolgediessen die Dichtungsleiste 8 angehoben ist. Die Schubstangen I2 befinden sich daher unter Wirkung der Federn I4. in ihrer oberen Lage, so daß auch die unteren Dichtungsleisten I3, I5 angehoben sind und die Flügel I, 2 der Tür ohne Behinderung durch Dichtungsstreifen od. dgl. bewegt werden können. Wird die Tür geschlossen, so gelangen die Türflügel I und 2 in die in Fig. I dargestellte Lage, in der sie in einer Ebene liegen. Bei Beendigung des Schließvorganges der Tür werden die Luftzylinder 7 mit Druckluft beaufschlagt. Auf diese Weise wird die obere Dichtungsleiste 8 abwärts bewegt, so daß sich ihr Gummiprofil 9 in die obere Hohlkehle IO der Türflügel I und 2 legt. Bei der Abwärtsbewegung der Dichtungsleiste 8 werden über die Druckstücke II zugleich die Schubstangen I2 entgegen der Kraft der Federn 14 abwärts bewegt, so daß sie die unteren Dichtungsleisten I3 mit ihren Gummiprofilen I5 in die Rille I6 des Fußbodens drücken.
  • Durch die obere Dichtungsleiste 8, 9 und den Dichtungsstreifen I7 und durch die unteren Dichtungsleisten 13, 15 und den Streifen I9 ist eine einwandfreie und zuverlässige Abdichtung der oberen und unteren Trennfuge der Tür gewährleistet. Zugleich werden die Flügel I und 2 der Falttür in ihrer Schließlage durch die gummibewehrten Dichtungsleisten elastisch gehalten und verriegelt. Es ist daher ausgeschlossen, daß sich die Falttür bei in Wirklage befindlichen Dichtungsleisten öffnet; außerdem ist durch die Dichtungsleisten ein Klappern der Tür bei Erschütterungen des Fahrzeuges ausgeschlossen.
  • Soll die Tür wieder geöffnet werden, so werden zunächst die Luftzylinder 7 von der Druckluftquelle abgeschaltet und mit der Außenluft verbunden. Ihre Kolben bewegen sich daher unter Wirkung der erwähnten Federn aufwärts, so daß die obere Dichtungsleiste 8 wieder in ihre angehobene Lage zurückgelangt. Unter Wirkung der Federn 14 folgen die Schubstangen I2 der Aufwärtsbewegung der Dichtungsleiste 8, bis schließlich die unteren Dichtungsleisten I3 an der Unterkante der Tür zum Anschlag kommen. Sowohl die obere Dichtungsleiste 8, 9 als auch die unteren Dichtungsleisten I3, I5 befinden sich nun wieder in unwirksamer Lage, in der sie die Bewegungen der Türflügel I, 2 nicht behindern. Die Tür kann nunmehr geöffnet werden. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 bis 5 sind die einander entsprechenden Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen wie in Fig. I und 2. Ein Unterschied besteht hier insofern, als die Drehachse des Türflügels I über das obere Lager 4 hinaus verlängert ist und mit ihrem Ende unter Wirkung einer Feder 2I steht, die die Achse ständig in die in Fig. 3 und 4 dargestellte obere Lage zu ziehen sucht. Außerdem sind bei der Tür nach Fig. 3 an den unteren Rändern der Türflügel i und 2 fest eingesetzte Dichtungsleisten 22 aus Gummi vorgesehen, also keine gegenüber den Türflügeln beweglichen Dichtungsleisten angewandt.
  • Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Bei offener Tür befindet sich die an den Kolben der Luftzylinder 7 hängende Dichtungsleiste 8, 9 in ihrer oberen Ruhelage, die in Fig. 3 und q. dargestellt ist. Die beiden Türflügel i und 2 sind durch die Feder 21 angehoben, so daß ihre Gummileisten 22 den Fußboden des Fahrzeuges nicht berühren und die Tür daher ungehindert bewegt werden kann. Sind die beiden Türflügel 1,:2 beim Schließen der Tür in die in Fig.3 dargestellte Lage gebracht worden, so werden die Luftzylinder 7 beaufschlagt, so daß sie die Dichtungsleiste 8, 9 in die am oberen Rand der Türflügel vorgesehene Hohlkehle io drücken. Der Hub der Kolben der Luftzylinder 7 ist so groß, daß, nachdem die Dichtungsleiste 8, 9 zur Anlage an der oberen Türkante gekommen ist, die ganze Tür entgegen der Kraft der Feder 21 abwärts gedrückt wird, bis sich die Gummileisten 22 auf den Boden des Fahrzeuges legen. Die obere Fuge der Tür ist nunmehr durch die Dichtungsleiste 8, g und den Dichtungsstreifen 17 abgedichtet und die untere Fuge dadurch dicht geschlossen, daß die Gummileisten 22 auf dem Boden des Fahrzeuges aufliegen.
  • Soll die Tür wieder geöffnet werden, so werden die Luftzylinder 7 von der Druckmittelquelle abgeschaltet und mit der Außenluft verbunden. Infolgedessen wird die Dichtungsleiste 8, 9 durch die Federn der Zylinder 7 wieder in ihre obere Lage zurückgebracht. Dabei folgen die beiden Türflügel i und 2 unter Wirkung der Feder 2i nach oben, bis schließlich die Drehachse des Türflügels i ihre durch einen Anschlag bestimmte Endlage erreicht. Nunmehr befinden sich die einzelnen Teile wieder in der in Fig. 3 und q. dargestellten Lage, in der die Türflügel i und 2 ungehindert bewegt werden können.
  • Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel ist die Verwendung von in die unteren Ränder der Türflügel fest eingesetzten Gummileisten dadurch ermöglicht, daß die Tür als Ganzes durch Federkraft gehoben und in geschlossener Lage entgegen Federkraft gesenkt wird. Man kann die Hebung und Senkung der Tür und die Verwendung von Federn dadurch vermeiden, daß ein unter der Tür befindlicher Teil des Fußbodens entsprechend angehoben wird, um die untere Fuge der Tür abzudichten. In solchen Fällen, in denen im Innern des Fahrzeuges Trittstufen vorhanden sind, wird die untersteTrittstufe zweckmäßig in der bei Klapptritten bekannten Weise um eine Achse schwenkbar vorgesehen und bei geschlossener Tür durch einen Kraftantrieb, z. B. durch Luftzylinder, gegen den unteren Rand der geschlossenen Tür hochgeschwenkt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrflügeligen Schwing-oder Falttür, insbesondere für Fahrzeugtüren, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch Federkraft od. dgl. in unwirksamer Lage gehaltene, sich über die Breite der Tür erstreckende Dichtungsleiste (8, 9) bei geschlossener Tür, vorzugsweise mittels eines Kraftantriebes (7), auf die Kante der Türflügel (I, 2) bewegbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsleiste (8) mit einem etwa keilförmigen Gummiprofil (9) ausgestattet ist, das bei geschlossener Tür in eine an den Oberkanten der Türflügel (I, 2) vorgesehene Rille (IO) od. dgl. eingreift.
  3. 3. Tür mit Abdichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die unteren Ränder der einzelnen Türflügel (I, 2) je eine durch Federkraft od. dgl. in unwirksamer Lage gehaltene, vorzugsweise durch Kraftantrieb absenkbare Dichtungsleiste (I3, I5) eingebaut ist, die sich in Wirklage auf den Fußboden oder in eine Rille (I6) des Fußbodens legt.
  4. 4. Tür nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Dichtungsleiste (I3, 15) jedes Türflügels (I, 2) mittels in dem Türflügel angeordneter Gestänge (I2) durch die obere Dichtungsleiste (8, 9, 11) betätig bar ist (Fig. I und 2) .
  5. 5. Tür mit Abdichtung nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse bzw. die Achsen des oder der schwingbar gelagerten Flügel (I) der Tür in ihren Lagern (4,5) verschiebbar sind und unter Wirkung von das Gewicht der an ihnen hängenden Türflügel (i, 2) anhebenden Federn (2i) od. dgl. stehen, wobei sämtliche Flügel (i, 2) der Tür am unteren Rand mit Dichtungsprofilen (22) versehen sind (Fig. 3 bis 5).
  6. 6. Tür nach den Ansprüchen i bis 5 mit einem Kraftantrieb für das Öffnen und Schließen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kraftantrieb eine beim Schließen der Tür einen Überhub zulassende Feder od. dgl. eingeschaltet und der Überhub des Kraftantriebes für die Steuerung des Antriebes für die Dichtungsleiste benutzt ist.
  7. 7. Tür nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Überhub. des Kraftantriebes der Tür der Schieber eines Umschaltventils betätigt wird, das beim Schließen der Tür am Ende des Schließvorganges Druckluft auf die Dichtungsleiste entgegen Federkraft niederdrückende Kolben leitet und beim Öffnen der Tür vor Beginn der Türbewegung die Zuleitung der Kolben mit der Außenluft verbindet. B. Vorrichtung nach Anspruch i für die untere Abdichtung einer Tür bei einem Fahrzeug mit im Innern angeordneten Trittstufen, die als Klapptritte um eine Achse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unterste Trittstufe bei geschlossener Tür durch einen Kraftantrieb, z. B. durch Luftzylinder, gegen den unteren Rand der Tür hochschwenkbar ist.
DEK19547A 1953-09-18 1953-09-18 Vorrichtung zum Abdichten einer waagerechten Fuge bei einer mehrfluegeligen Schwing- oder Falttuer, insbesondere fuer Fahrzeugtueren Expired DE936373C (de)

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