DE935441C - Abdichtung von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen - Google Patents

Abdichtung von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen

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Publication number
DE935441C
DE935441C DES10902D DES0010902D DE935441C DE 935441 C DE935441 C DE 935441C DE S10902 D DES10902 D DE S10902D DE S0010902 D DES0010902 D DE S0010902D DE 935441 C DE935441 C DE 935441C
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DE
Germany
Prior art keywords
sets
tape
around
cable
sealing
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Expired
Application number
DES10902D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Gross
Hans Dr Phil Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE935441C publication Critical patent/DE935441C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G15/00Cable fittings
    • H02G15/08Cable junctions
    • H02G15/18Cable junctions protected by sleeves, e.g. for communication cable
    • H02G15/196Cable junctions protected by sleeves, e.g. for communication cable having lapped insulation

Landscapes

  • Cable Accessories (AREA)
  • Insulated Conductors (AREA)

Description

  • Abdichtung von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen Die Erfindung bezieht sich auf Abdichtungen von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen, insbesondere geteilter Muffen oder Endverschlüsse, bei denen um die Garnitur bzw. um die Stelle der Verbindung der Garnitur mit dem Kabel oder der Leitung mindestens ein aus organischen Kunststoffen hergestelltes Band gewickelt wird. Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei solchen Bandwickeln zur Erzielung einer besonders guten Abdichtung auf den Wickel einen zusätzlichen filmartigen Überzug aufzubringen, der aus einem dem Werkstoff des Bandes entsprechenden organischen, auf den Bandwickel in Form einer Lösung aufgebrachten Kunststoff besteht. Im feuchten Zustand des Überzuges wird die unter ihm befindliche äußerste Lage des Bandwickels etwas aufgelöst. Auf diese Weise vereinigt sich der Überzug, sobald er an der Luft getrocknet ist, homogen und dicht mit der äußersten Lage des Bandwickels.
  • Um einen guten feuchtigkeitsdichten Abschluß zu erzielen, der sich nicht nur auf die äußerste Zone des um die Garnitur bzw. um die Stelle der Verbindung der Garnitur mit dem Kabel oder der Leitung herumgeführten Bandwickels beschränkt, sondern auch im Innern dieses Bandwickels zur Wirkung kommt, ist nach der Erfindung das um die Garnitur bzw. um die Stelle der Verbindung der Garnitur mit dem Kabel oder der Leitung mit überlappung gewickelte Kunststoffband mit einem Aufstrich eines flüssigen Isoliermittels, vorzugsweise von Mineralöl, versehen, mit dessen Hilfe die überlappten Bandteile derart angequollen sind, daß, eine sichere Verklebung dieser Bandteile erzielt ist.
  • In der Zeichnung ist eine Abdichtung nach der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. r veranschaulicht einen Teil einer geteilten Kabelmuffe, die mit einer Abdichtung nach der Erfindung versehen ist, im Längsschnitt; Fig. z stellt eine Einzelheit der Fig. r in größerem Maßstabe dar. -Die Kabelmuffe r, die beispielsweise aus einem Kunststoff; z. B. Polyvinylchlorid, besteht, ist an den Längsfugen 2 in zwei gleiche Teile geteilt. Durch die Muffenhälse 3 sind in. das Innere. der Muffe die Enden der mit einem Kunststoffmantel versehenen Kabellängen eingeführt. Die Kabelseelen 5 sind durch einen Spleiß 6 miteinander verbunden. Um die zusammengelegten Muffenteile sind Kunststoffbänder 7 schraubenförmig derart herumgewickelt, daß sich die Bandkanten überlappen. Es sind beispielsweise drei Bandlagen 7 übereinandergewickelt, deren Enden in der Nähe der Müffenhälse 3 auch einen Teil der Kabelmäntel 4 bedecken. Die Stufen an den freien Enden der Muffenhälse 3 sind durch Bandwickel 8 ausgeglichen. Die Bänder 7 und 8 bestehen ebenso wie die Kabelmäntel 4 beispielsweise aus einem Kunststoff auf Polyvinylchloridbasis. Die soweit beschriebene Anordnung entspricht dem Gegenstand des Hauptpatents.
  • Um einen guten feuchtigkeitsdichten Abschluß im Innern des Bandwickels 7 zu erreichen, ist eine der Flächen der diesen Wickel bildenden Bänder mit Hilfe eines Aufstriches aus einem flüssigen Isoliermittel, vorzugsweise aus Mineralöl, angequollen. Auf diese Weise werden die überlappten Bandteile sicher -miteinander verklebt.
  • Mit einem gleichen Aufstrich aus einem flüssigen Isoliermittel sind auch die in der Nähe der-lVluffenhälse 3 liegenden, von den Enden des Bandwickels 7 sowie von den zusätzlichen Bandwickeln 8 umhüllten Teile des Kabelmantels 4 versehen. Auch. auf die eine Fläche der zusätzlichen Bandwickel 8 ist ein gleicher Aufstrich aus einem flüssigen Isoliermittel aufgebracht. Hierdurch ist auch an den Stellen, an denen der Bandwickel 7 um die aus den Muffenhälsen 3 heraustretenden Teile der Kabelmantel herumgelegt ist, eine ähnliche Klebwirkung wie an den überlappten Teilen des Wickels 7 und damit eine gute Abdichtung gewährleistet.
  • Es können ferner auch die Kabelmuffe r und der Muffenhals.3 mit einem Aufstrich von Mineralöl od. dgl. versehen sein, um eine gute Verklebung zwischen dem Bandwicke17 und dieser Muffe zu erzielen.
  • Die Bänder 7 und 8 können auch, um ohne Abschwät;hung ihrer Abdichtungswirkung deren Stärke verringern zu können, aus Polyisobutylen oder aus einer pölyisobutylenhaltigen Mischung, z. B. Polyisobutylen mit Ruß und/oder Graphit bestehen. Anstatt mit Mineralöl können die Bänder 7, 8, ferner die Muffenteile r, 3 sowie die aus den Muffenhälsen 3 herausragenden Teile der Kabelmäntel auch mit Hilfe eines anderen Lösungsmittels, beispielsweise mit Hilfe der in dem Hauptpatent angegebenen Mischung aus Cyclohexanon mit Benzol oder -einem ähnlichen aromatischen Kohlenwasserstoff angequollen werden. Es ergibt jedoch die Verbindung von Polyisobutylen od. dgl. mit Mineralöl eine besonders gute Klebwirkung.
  • Die Abdichtung zwischen den Enden des Bandwickels 7 bzw. den Muffenhälsen 3 und den Kabelmänteln 4 kann auch, soweit die miteinander zu verbindenden Teile aus schweißfähigem Kunststoff bestehen, durch Wärmebehandlung, d. h. durch Zusammenschweißen der Bandwickelenden sowie der Muffenhälse mit den Kabelmänteln unter Benutzung eines heißen Streicheisens erfolgen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Abdichtung von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen, insbesondere geteilter Muffen oder Endverschlüsse, bei welcher um die Garnitur bzw. um die Stelle der Verbindung der Garnitur mit dem Kabel oder der Leitung mindestens ein aus organischem Kunststoff hergestelltes Band gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das um die Garnitur bzw. um die Stelle der Verbindung der Garnitur mit dem Kabel oder der Leitung mit Überlappung 'gewickelte Kunststoffband mit einem Aufstrich eines flüssigen Isoliermittels, vorzugsweise von Mineralöl, versehen ist; mit dessen Hilfe die überlappten Bandteile derart angequollen sind, daß eine sichere Verklebung dieser Bandteile erzielt ist.
DES10902D 1944-03-26 1944-03-26 Abdichtung von Garnituren oder der Verbindungsstellen von Garnituren elektrischer Kabel oder Leitungen Expired DE935441C (de)

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