DE93440C - - Google Patents
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- DE93440C DE93440C DENDAT93440D DE93440DA DE93440C DE 93440 C DE93440 C DE 93440C DE NDAT93440 D DENDAT93440 D DE NDAT93440D DE 93440D A DE93440D A DE 93440DA DE 93440 C DE93440 C DE 93440C
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- DE
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- barrel
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- cartridge
- barrels
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/06—Plural barrels
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/10—Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Einstecklauf, der aus einer bestimmten Anzahl
glatter oder gezogener Läufe zusammengesetzt ist oder besser aus einem einheitlichen entsprechend
ausgebohrten Metallkörper besteht.
Das hintere Ende des Einstecklaufes hat eine Ausdrehung zur Aufnahme eines Patronenbodens.
Letzterer ist den in den einzelnen Bohrungen des Einstecklaufes liegenden kleinen
Patronen gemeinsam und es geht von ihm die gleichzeitige Zündung aller dieser kleinen Patronen
aus.
Dieser Einstecklauf ist besonders dazu bestimmt, Jagdgewehre, welche Schufswaffen von
verhältnifsmäfsig geringer Tragweite sind, in Schufswaffen von grofser Tragweite (falls die
Läufe der Patrone gezogen sind) umzuwandeln, für den Fall z. B., wo auf der Jagd ein Wild
in für gewöhnliche Jagdladung zu grofser Entfernung dem Jäger' erscheint. Der Jäger braucht
dann nur die gewöhnliche Jagdladung gegen den Einstecklauf auszuwechseln, was schnell
und leicht geschehen kann, um jenes Wild dennoch mit seinem Schufs zu erreichen.
Auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι im vergröfserten Mafsstabe einen Längsschnitt durch den Einstecklauf und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 1 - 2 der Fig. i. ^
Der Einstecklauf, wie er auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht ist, besteht aus einer
Metallhülse A von der Gestalt, wie sie gewöhnlich für Patronen gebraucht wird, d. h.
er hat am hinteren Ende einen Wulst a, der in eine Ringnuth im hinteren Ende des Laufes
bezw. des Patronenlagers des Laufes hineinpafst, einen verstärkten, im Patronenlager des
Laufes ruhenden Theil a1 und endlich einen
in die Seele des Laufes hineinragenden Theil a2 von geringerem Durchmesser. In der Hülse A
sind eine bestimmte Anzahl glatter oder gezogener Läufe gebohrt (in der Zeichnung sind
diese Läufe als gezogen gezeichnet). Die Anzahl dieser Läufe kann je nach ihrem Durchmesser
und dem Kaliber des Gewehres verschieden sein.
Jeder Lauf B hat an seinem nahe dem Patronenboden befindlichen Ende eine ein Geschofs
C von am besten cylindrisch-konischer Form aufnehmende Kammer B1. Jedes der
Geschosse steckt in einer kleinen, bezüglich der Form im allgemeinen einer gewöhnlichen
Patronenhülse ähnlichen und mit Pulver gefüllten Hülse C1. Die Hülse C1 unterscheidet
sich von den gewöhnlichen Patronenhülsen nur dadurch, dafs sie in ihrem Boden nicht
mit einer besonderen Zündung, sondern nur mit einem Schlitz oder einer Oeffnung cl ausgerüstet
ist.
Im hinteren Ende hat die Hülse A eine Kammer D zur Aufnahme eines Bodens E.
Der Boden E ist in bekannter Weise eingerichtet, jedoch befindet sich zwischen dem
diesen Boden bildenden Carton und der Hülse A ein Zwischenraum G, zum Zweck, den durch
die Zündung entstandenen Gasen zu ermöglichen, den das Bodenstück umgebenden Metallmantel
gegen die grofse Hülse A anzupressen und ein Zurückschlagen der brennenden Gase nach dem
Schützen zu verhindern.
Die Zündung F besteht aus einem Zündhütchen, das entweder, wie bei einer Lefaucheuxpatrone,
durch einen Stift, oder, wie bei Lancasterpatronen, durch unmittelbaren Anstofs
des im Verschlufsstück des Gewehres befindlichen Zündstiftes entzündet wird.
Der Boden E darf ferner nicht die ganze Kammer D einnehmen, damit zwischen ihm
und den kleinen Patronen C1 ein Raum verbleibt, der es möglich macht, dafs die einzige
Zündung F alle Patronen C1 oder die Pulverladungen der einzelnen Läufe B gleichzeitig
entzündet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein mit mehreren Bohrungen versehener Einstecklauf für Schufswaffen, in dessen hinteres Ende ein mit Zündhütchen (F) versehenes Bodenstück (E) eingesetzt ist, während die Böden der in die einzelnen Seelen eingesetzten Patronen durchbrochen sind, so dafs der von dem gemeinsamen Zündhütchen kommende Feuerstrahl in sämmtliche Patronen zu dringen vermag.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93440C true DE93440C (de) |
Family
ID=364870
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93440D Active DE93440C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93440C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2788338A1 (fr) * | 1999-01-07 | 2000-07-13 | Gerard Lecoeur | Perfectionnement aux armes de tir a chargement fractionne |
-
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- DE DENDAT93440D patent/DE93440C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2788338A1 (fr) * | 1999-01-07 | 2000-07-13 | Gerard Lecoeur | Perfectionnement aux armes de tir a chargement fractionne |
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