DE47971C - Einsatzrohr für Jagdflinten - Google Patents
Einsatzrohr für JagdflintenInfo
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- DE47971C DE47971C DENDAT47971D DE47971DA DE47971C DE 47971 C DE47971 C DE 47971C DE NDAT47971 D DENDAT47971 D DE NDAT47971D DE 47971D A DE47971D A DE 47971DA DE 47971 C DE47971 C DE 47971C
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- DE
- Germany
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- shotgun
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- Expired - Lifetime
Links
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- 241000282994 Cervidae Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/10—Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die gewöhnlichen Jagdflinten haben den Nachtheil, dafs man blos Schrotpatronen damit
schiefsen kann, so dafs die Jäger genöthigt sind, extra Büchsen mitzutragen, für den Fall,
dafs sie Kugelpatronen schiefsen wollen.
Zweck gegenwärtiger Erfindung ist, diesem Uebelstande abzuhelfen. Dieselbe besteht wesentlich
in einem kurzen Einsatzrohr, das der Jäger bequem in seiner Jagdtasche nachtragen und
im gegebenen Momente leicht und rasch in den Flintenlauf einsetzen kann.
Dieses Einsatzrohr soll genau in den hinteren Theil des Flintenlaufes passen und mit einem
Patronenlager, sowie mit Drallzügen versehen sein.
Die Construction dieses Einsatzrohres ergiebt sich leicht aus beiliegender Zeichnung, wo Fig. 1
ein Längenschnitt des Flintenlaufes mit dem Einsatzrohr und Fig. 2 und 3 bezw. Querschnitte
nach den Linien x-x und y-y der Fig. ι angeben.
Fig. 4 und 5 stellen aufserdem bezw. eine Seitenansicht und eine Hinteransicht des Einsatzrohres
allein dar.
Wie' aus Fig. 1 ersichtlich ist, liegt der hervorspringende ringförmige Rand α des Einsatzrohres
A in der Ausfräsung g des Laufes B1
in Welche sich beim Schrotpatronenschiefsen der Bodenrand der Patrone legt.
Das Einsatzrohr A ist ungefähr 25 bis 27 cm lang und kann in drei Theile eingetheilt werden,
nämlich:
a) das Patronenlager b, in welches man die Kugelpatrone einschiebt, und welche genau der
Form derselben entspricht;
b) der mit Drallzügen versehene Theil bl
und
c) der cylindrische Theil &2, dessen Länge
um einige Centimeter kleiner als die Hälfte der Einsatzrohrlänge ist.
Letzterer ist etwa um 2/10 mm enger als der
gezogene Theil δ1, so dafs die beim Abfeuern
des Schusses entstehenden Gase von der Kugel zurückgehalten werden und nicht vorn an letztere
treten können.
Ferner hat der etwas engere Theil b*2 den
Zweck, die Kugel genau in der Seelenachse des Laufes zu halten im Momente, wo sie aufserhalb
des Rohres A durch den Lauf B zieht, denn die Länge des Rohres A ist nur etwa Y3
oder Y4 der Länge des Flintenlaufes B.
Beim Rande α ist das Einsatzrohr mit einem
schrägen Einschnitt d versehen, ■ welcher das Herausziehen der leeren Patronenhülse nach
Abfeuern des Schusses gestattet.
Solche Einsatzrohre können für alle Arten Jagdflinten (Lefaucheux, Lancaster etc.) und mit
allen Arten Patronen mit Central- bezw. Stiftzündung oder mit Randzündung, angewendet
werden.
Da jeder Jäger ein solches Einsatzrohr bequem in seiner Jagdtasche nachtragen kann, so
kann er seine Flinte leicht zur Reh- oder Gemsjagd durch einfaches Einstecken des Einsatzrohres
in den Flintenlauf geeignet machen.
Endlich sei noch bemerkt, dafs wegen der kurzen Länge des Einsatzrohres das Einschieben
des letzteren in den Flintenlauf stets ohne Hindernisse stattfindet, da die Pulverrückstände,
die am Laufe anhaften mögen,
sich meistens in der vorderen Hälfte des Laufes ansammeln.
Claims (1)
- Patent-Ansprüch:Bei Einsatzrohren für Jagdflinten, die nur einen Theil des Flintenlaufes einnehmen, die Combination eines gezogenen Theiles b1 mit einem glatten, etwas engeren Theile b2, welch letzterer vorn am gezogenen Theile liegt, etwas kürzer als die halbe Länge des Einsatzrohres ist und den Zweck hat, die Gase durch die Kugel zurückzuhalten, die Kugel bei ihrem Passiren abzurunden, sie während ihres Durchziehens durch den Lauf der Flinte in der Seelenachse des letzteren zu halten und ihr ferner eine rasantere Flugbahn zu geben.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH361T | 1889-01-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE47971C true DE47971C (de) |
Family
ID=4177866
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT47971D Expired - Lifetime DE47971C (de) | 1889-01-12 | Einsatzrohr für Jagdflinten |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH361A (de) |
| DE (1) | DE47971C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2549832A (en) * | 1945-05-07 | 1951-04-24 | Mackta Leo | Replaceable gun lining |
-
0
- DE DENDAT47971D patent/DE47971C/de not_active Expired - Lifetime
-
1889
- 1889-01-12 CH CH361A patent/CH361A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2549832A (en) * | 1945-05-07 | 1951-04-24 | Mackta Leo | Replaceable gun lining |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH361A (de) | 1889-03-19 |
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