DE93305C - - Google Patents

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DE93305C
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KAISERLICHES
PATENTAM
sulfosäuren.
In der Patentschrift Nr. 92169 ist gezeigt, dafs die Tetrazoverbindungen der Diphenylreihe mit β - naphtoltrisulfosauren Salzen beständige Salze liefern, die sich aus den Lösungen abscheiden, sehr haltbar sind und in denen die Reactionsfähigkeit der Tetrazoverbindung ungeschwächt erhalten geblieben ist.
Es wurde nun gefunden, dafs sich an Stelle der ß-Naphtoltrisulfosäuren in dem Verfahren des. genannten Patentes mit Vortheil die leicht zugängliche ßx - Naphtol -U1- sulfosä'ure bezw. deren Salze verwenden lassen. .Läfst man nämlich Salze von Tetrazoverbindungen in ■neutraler oder mineralsaurer Lösung auf die Salze von ßx-Naphtol -Ct1 -sulfosäure einwirken, so verläuft die Reaction ganz anders als in alkalischer Lösung, es bildet sich nicht, wie für letzteren Fall in der Patentschrift Nr. 74688 angegeben ist, ein Farbstoff, sondern es entsteht ganz glatt ein normales naphtolsulfosaures Salz der Tetrazoverbindung.
Das Verfahren bleibt genau dasjenige des Haupt-Patentes; man braucht nur an Stelle der ß-naphtoltrisulfosauren Salze eine äquivalente Menge eines Salzes der ßj-Naphtol-ctj-sulfosäure anzuwenden.
Das beste Resultat wurde mit der Tetrazoverbindung des Dianisidins erzielt. Das daraus erhältliche beständige naphtolsulfosaure Tetrazosalz stellt ein braunrothes Pulver dar. Die wässerige Lösung desselben giebt mit einer alkalischen β - Naphtollösung einen blauen Niederschlag, indem sich direct der ß-Naphtolazofarbstoff bildet. In cone. Schwefelsäure löst sich der Körper mit dunkelgrüner Farbe. Weiter hat sich gezeigt, dafs nicht nur die Tetrazoverbindungen der Diphenylreihe mit den ß-naphtoltrisulfosauren bezw. den ßj-naphtol- U1 -sulfosäuren Salzen beständige Salze liefern, sondern dafs auch andere Diazoverbindungen in diesem Verfahren verwendet werden können, besonders das Nitrodiazobenzolchlorid bezw. andere Salze des Nitrodiazobenzols mit Mineralsäuren.
Beispiel:
Zu einer Lösung von ρ-Nitrodiazobenzolchlorid , die beliebige Mengen Salzsäure im Ueberschufs enthalten kann, wird eine Lösung von ßj-naphtol-aj-sulfosaurem Natrium gesetzt; es entsteht sofort ein orangefarbener Niederschlag des naphtolsulfosauren ρ - Nitrodiazobenzols. Der Zusatz, von ßj-Naphtol-ctj -sulfosäure wird unterbrochen, wenn eine mit Kochsalz versetzte Probe im Filtrat mit einer alkalischen Lösung von Schäffer'schem Salz keine Farbstoffreaction mehr zeigt. Das naphtolsulfosaure p-Nitrodiazobenzol ist ein orange-
farbiges Pulver. Aus seiner wässerigen Lösung fällt auf Zusatz einer alkalischen ß-Naphtollösung der entsprechende Azofarbstoff als rother Niederschlag aus. In cone. Schwefelsäure löst sich der Körper mit kirschrother Farbe.
Analog bleibt das Verfahren bei Anwendung der in dem Haupt-Patent verwendeten ß-Naphtoltrisulfosäuren. Die so erhaltenen Körper sind dem mit der Naphtolmonosulfosäure darstellbaren sehr ähnlich.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Darstellung eines beständigen Salzes des Tetrazodiphenoläthers in festem Verbindung
    Zustande, darin bestehend, dafs man in dem Verfahren des Haupt-Patentes an Stelle der ß-naphtoltrisulfosauren Salze hier Salze der -aj-sulfosa'ure mit der Tetrazog des Dianisidins in Reaction bringt.
    Die Darstellung von beständigen Salzen des p-Nitrodiazobenzols, darin b'estehend, dafs man im Verfahren des" Patent-Anspruchs des Haupt-Patentes und in dem des vorstehenden Anspruchs ι das salzsaure Tetrazodianisol durch ρ - Nitrodiazobenzolchlorid oder andere Salze des p-Nitrodiazobenzols mit Säuren ersetzt.
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