DE93136C - - Google Patents

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DE93136C
DE93136C DENDAT93136D DE93136DA DE93136C DE 93136 C DE93136 C DE 93136C DE NDAT93136 D DENDAT93136 D DE NDAT93136D DE 93136D A DE93136D A DE 93136DA DE 93136 C DE93136 C DE 93136C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C15/00Tyre beads, e.g. ply turn-up or overlap
    • B60C15/02Seating or securing beads on rims

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
ηίν
Vorliegende Erfindung betrifft einen Luftreifenbezug für Fahrräder und dergleichen und dessen Befestigungsweise an dem Radkranze derart, dafs der Reifen von letzterem z. B. nach Anbohren des Luftschlauches leicht abgenommen werden kann.
Die Anbringungsweise des Luftreifenbezuges gestattet auch die Wahl eines ausnahmsweise leichten Radkranzes.
Fig. ι ist ein Querschnitt mit anschliefsender Ansicht des Radkranzes und Luftreifenbezuges,
Fig. 2 zeigt den in eine Ebene ausgebreiteten Bezug.
In der Zeichnung ist mit R der Radkranz, mit T der Bezug und mit I der aufblasbare Luftschlauch bezeichnet.
Der Bezug hat die Form eines ringförmig geschlossenen flachen Bandes, das zweckmäfsig stärkere und schwächere bezw. dünnere Theile hat. So ist der dickere mittlere Theil des Bezuges bei P so gestaltet, dafs er sich in die Radfelge einlegen kann, und an feder Seite dieses dickeren Theiles schliefst sich ein dünnerer Theil von gleichmäfsiger Stärke T an. Der Gummi r des Bezuges erhält in seiner ganzen Ausdehnung eine Hinterläge oder Bekleidung L aus Gewebe oder dergleichen.
Die Kanten e des Bezuges sind nicht mit zur Befestigung dienenden Drähten versehen, sondern nehmen z. B. Schnüre C auf, welche das Einreifsen bezw. Auffasern der Kanten verhindern; sie verstärken auch mehr oder weniger den Bezug und bestimmen seine umfängliche Randlänge in der Weise, dafs dieselbe geringer ist als die längs der Mittellinie des Bezuges gemessene Umfangslänge.
Um den Bezug auf den Radkranz aufzubringen , wird zunächst das ringförmig geschlossene flache Band auf die Felge derart aufgelegt, dafs der mittlere verstärkte Theil des Bandes in die etwas vertiefte Mitte der Felge zu liegen kommt. Darauf wird der aufblasbare Gummischlauch / aufgebracht und dieser zum Theil aufgeblasen. Nunmehr wird die eine freie Seite des Bezuges (z. B. S) um den Luftschlauch herumgelegt und alsdann in derselben Weise auch der andere Theil S \ der sich natürlich über den bereits umgeschlagenen legt. Ist dies geschehen, so wird der Luftschlauch ganz aufgeblasen, was die Wirkung hat, dafs der Bezug mit den einfach umgelegten Seitentheilen vollständig festgelegt wird, da die Bezugkanten e, wie angegeben, eingelegt eine geringere Umfangslänge als der nach der Mittellinie des Bezuges gemessene Umfang haben. So lange der Luftschlauch aufgeblasen bleibt, behält der Bezug ohne jede weitere besondere Befestigung seine Lage auf dem Radkranze bei.
Läfst man den Luftschlauch abblasen, so fällt natürlich der Bezug sofort zusammen, und es können die umgelegten Seitentheile entfernt und der Luftschlauch abgenommen werden, ohne dafs hierzu eine besondere Kraftaufwendung oder Geschicklichkeit erforderlich ist.
Da bei dieser Befestigungsweise besondere mechanische Vorrichtungen zur Verbindung des Bezuges mit dem Radkranze, wie Drähte oder dergleichen, nicht gebraucht werden, kann der Radkranz an Breite und Gewicht erheblich vermindert werden.
Es wird auch die Gefahr der Beschädigung des Luftschlauches beim Lösen und Abnehmen des Bezuges so gut wie beseitigt.
Derartige Luftreifenbezüge passen auf Radreifen bezw. Felgen verschiedenster Art; sie sind übrigens auch ohne besonderen inneren Luftschlauch im wesentlichen luftdicht.
Der verstärkte bezw. dickere Theil des Bezuges ist so beschaffen, dafs nach Aufbringen auf den Radkranz eine wesentliche Streckung desselben eintritt, was bewirkt, dafs der Bezug auf bezw. in dem Radkranz wirksamer festgelegt wird.
Zwischen dem Rande bezw. der Kante e des Bezuges und der Kante der Radfelge verbleibt ein Raum M. Des besseren bezw. gleichmä'fsigeren Aussehens wegen kann erforderlichenfalls ein keilförmiger Lappen an der Kante, wie bei F punktirt, ersichtlich angeordnet werden; die dünnere Kante dieses Lappens kann bis nahe an den Radkranz heranreichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein aufklappbarer Mantel für Fahrrad-Luftreifen , dessen Befestigung über dem Luftschlauch unter Fortfall besonderer Befestigungsvorrichtungen und ohne besondere Ausbildung des Felgenkranzes dadurch erfolgt, dafs die Umfangslänge der über die Querschnittsmitte reichenden Bezugskanten (e) geringer ist als die längs der Mitte gemessene Umfangslänge des Bezuges.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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