DE211512C - - Google Patents
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- DE211512C DE211512C DENDAT211512D DE211512DA DE211512C DE 211512 C DE211512 C DE 211512C DE NDAT211512 D DENDAT211512 D DE NDAT211512D DE 211512D A DE211512D A DE 211512DA DE 211512 C DE211512 C DE 211512C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D30/00—Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
- B29D30/06—Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
- B29D30/38—Textile inserts, e.g. cord or canvas layers, for tyres; Treatment of inserts prior to building the tyre
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- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - Λδ 211512 KLASSE 86 c. GRUPPE
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Gewebeeinlagen
für die Laufmäntel von Luftbereifungen.
Die Gewebeeinlagen für Motorreifen stellte man bisher in der Weise her, daß man einen
flachgewebten Baumwollstoff in schräge und daher besonders in der Querrichtung dehnbare
Streifen schnitt und diese in mehreren Schichten um die Reifenform spannte. Die flachen
Streifen mußten, um sie zu wölben, auf dem Umfang der der Form des aufgeblasenen Reifens
entsprechenden Reifenform mit Gewalt straff gespannt werden, damit xdie beiden
Seiten des Gewebestreifens nicht übermäßig viel Falten werfen. Es ist nun aber nicht
möglich, die Streifen überall genau gleich stark zu spannen, sowie die trotz der starken
Streckung der Streifenmitte an den Seiten noch entstehenden Falten völlig gleichmäßig
zu verteilen. Hierdurch ist ein Hauptfehler des bisherigen Reifens bedingt, indem die eine
Einlageschicht viel, die andere weniger zu halten hat.
Da die Stoffstreifen infolge der erwähnten Herstellungsart an der Lauffläche des Reifens
stark ausgedehnt, an den Seiten dagegen locker sind, so gibt der Reifen an den Seiten
nach, am Umfang dagegen nicht, und es entstehen dadurch die breiten, plumpen, wenig
elastischen Reifen.
Um diese Übelstände zu vermeiden,, ist es bereits vorgeschlagen worden, den Einlagen
die erforderliche Wölbung schon bei ihrer Herstellung durch verschieden starke Spannung
der Kettenfäden beim Weben zu verleihen. Die betreffenden Vorschläge gingen nach zwei Richtungen, teils nämlich sollte ein
Gewebe von geschlossenem Kreisquerschnitt, teils auch ein solches von offenem Halbkreisquerschnitt
gefertigt werden. Die Gewebe der ersteren Art bieten in der Herstellung keine
Schwierigkeit, da man sie durch eine kräftig von innen her drückende Spreize in die an
der ,Stelle des Schützendurchganges erf orderliehe flache Form strecken kann,· sie sind
aber wegen ihres geschlossenen Querschnitts zur Herstellung der neuerdings ausschließlich
verwendeten Laufmäntel mit mehrschichtiger Einlage ungeeignet. Die Gewebe der zweiten
Art haben den letzteren Nachteil nicht, dagegen macht ihre Herstellung bisher unüberwindliche
Schwierigkeiten, weil bei der erforderlichen starken Wölbung die in der Weberei üblichen Spreizmittel versagen, teils
weil sie, wie Streckwalzen, die schädliche Faltenbildung usw. nicht verhindern können,
teils, wie Sperruten, das Gewebe zerreißen.
Die vorliegende Erfindung besteht nun in der Herstellung von Geweben der letzteren
Art auf dem Umwege über die Gewebe der ersteren Art, d. h. es wird zunächst ein
Schlauch gewebt, der dann durch Aufschlitzung der Länge nach in die erstrebte offene
Form - gebracht wird, und zwar werden durch entsprechende Regelung der Fadenspannung
in Oberware und Unterware und Aufschlitzung an zwei Stellen gleichzeitig zwei in gleichem
Sinne gewölbte Einlagen erhalten.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung schematisch veranschaulicht, und zwar
ist:
Fig. ι eine schaubildliche Darstellung der Grundform der früher vorgeschlagenen geschlossenen
Schlauchgewebe,
ίο Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung eines
durch den Schnitt längs der Kreislinien E-F von dem Gewebe nach Fig. ι abgeschnittenen
Teiles,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des anderen Teiles der Fig. 1,
Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung der Grundform des neuen Gewebes vor der Trennung
in zwei Streifen.
Fig. ι zeigt einen gewebten Schlauch, der
sowohl nach der Radkrümmung als auch nach dem Querschnitt des Luftschlauches, zu
dessen Schütze das Gewebe später dienen soll, gewölbt ist. Wollte man nun, was bis jetzt
noch niemand vorgeschlagen hat, diesen Schlauch durch einen Schnitt längs der Kreislinie
E-F in zwei Teile trennen, so erhielt man einen Teil e (Fig. 2) und einen Teil f
(Fig. 3). Während nun Teil e die erforderliche, nach außen konvex gewölbte Form besitzt,
also ohne weiteres verwendbar ist, kehrt Teil f seine konkave Wölbung nach außen,
ist also völlig unverwendbar. Wollte man etwa durch Umkrempeln Teil f gewaltsam in
die Form des Teiles e bringen, so würde die so hergestellte Einlage sogar schlechter sein
als eine aus einem einfachen flachen Bande gewickelte, weil nicht nur ihr entgegengesetztes
Wölbungsbestreben dem Zweck der gewölbten Gewebeeinlagen zuwiderlaufen und die Trennung
des Mantels in Einzelschichten begünstigen würde, sondern auch weil eine ganz außerordentlich starke lästige Faltenbildung
an den Rändern sich ergeben würde. Gemäß der' vorliegenden Erfindung werden nun dadurch
gleichzeitig zwei gebrauchsfähige Einlagen hergestellt, daß die Spannung der Kettenfäden
sowohl in der Oberware als auch in der Unterware des flachen Schlauches von der Mitte nach den Seiten zu zunimmt, also die
in der Mitte liegenden Kettenfäden am längsten sind, und daß der Schlauch dann an den
beiden flachen Seiten aufgeschnitten wird. Infolgedessen entstehen zwei symmetrische
Teile e und e1, welche beide, wie dies richtig
ist und wie dies, Teil e in Fig. 2 zeigt, ihre konvexe Wölbung nach außen zu kehren
suchen, also beide nach ihrer Trennung an den Kanten E-F brauchbare Einlagen ergeben.
Wie Fig. 4 veranschaulicht, legen sich die Teile e und e1 wie die Schalen einer Zwiebel
ineinander.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Gewebe einlagen für Radreifen unter Benutzung verschieden starker Spannungen der Kettenfäden, dadurch gekennzeichnet, daß ein flacher Schlauch hergestellt wird und die Spannung der Kettenfäden in der oberen und unteren Ware so bemessen ist, daß die in der Mitte der beiden Lagen liegenden Kettenfäden am längsten werden, worauf durch Trennung des Schlauches an den Kanten gleichzeitig zwei gleichsinnig gewölbte Einlagestreifen erhalten werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE211512T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE211512C true DE211512C (de) |
Family
ID=5803097
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DENDAT211512D Active DE211512C (de) |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE211512C (de) |
| FR (1) | FR382823A (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE544341A (de) * | 1955-01-15 | |||
| US2968331A (en) * | 1959-11-04 | 1961-01-17 | Us Rubber Co | Tire construction |
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0
- DE DENDAT211512D patent/DE211512C/de active Active
-
1907
- 1907-10-03 FR FR382823A patent/FR382823A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR382823A (fr) | 1908-02-17 |
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