DE76329C - Luftreifen für Fahrräder und dergl - Google Patents
Luftreifen für Fahrräder und derglInfo
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- DE76329C DE76329C DENDAT76329D DE76329DA DE76329C DE 76329 C DE76329 C DE 76329C DE NDAT76329 D DENDAT76329 D DE NDAT76329D DE 76329D A DE76329D A DE 76329DA DE 76329 C DE76329 C DE 76329C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C19/00—Tyre parts or constructions not otherwise provided for
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
je,, äs
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Radkranz, durch welchen es ermöglicht ist, einen
offenen Luftreifen luftdicht abzuschliefsen und denselben sowie einen Gummireifen jeder Art
leicht und rasch auf der Felge zu befestigen oder zu entfernen.
Fig. ι Ansicht der Felge α mit Blechstreifen b,
Fig. 2 Ansicht der Felge α mit offenem Blechstreifen b und Schnitt durch dieselbe,
Fig. 3 Ansicht der Felge α mit geschlossenem Blechstreifen b und Schnitt durch dieselbe,
Fig. 4 Schnitt durch die Felge α mit eingelegten Blechstreifen b und bl mit Luftschlauch,
Fig. 5 Schnitt durch die Felge α mit Luftreifen ohne Blechstreifen b und b\
Fig. 6 Schnitt durch den theilweise geöffneten und abgenommenen Luftreifen,
Fig. 7 Darstellung einiger anderer Ausführungen von Felge α und Blechstreifen b
und bl.
Der Radkranz besteht in bekannter Weise, wie in Fig. 4 im Schnitt dargestellt, aus der
Felge α und zwei Blechstreifen b und b1. Die
Felge α bildet an ihrem äufseren Durchmesser eine horizontale Ebene i-k und hat seitlich
keine höher liegenden Punkte. Der Querschnitt ist nicht, wie üblich, halbrund, und kann daher
ein Gummireifen von gleichem inneren Durchmesser wie der äufsere der Felge α bequem
seitlich eingelegt oder abgenommen werden.
Der Querschnitt der Felge α zeigt auf beiden Seiten die nach aufsen geneigten Falze c und c1
(s. Fig. 5), in welche die Blechstreifen b und b1
eingelegt werden. Die mittlere Erhöhung der Felge α dient zur Versteifung derselben und
zur Aufnahme der Radspeichen.
Die Blechstreifen b und b1 bilden einen
Kreis und ist der innere Durchmesser derselben etwas gröfser gewählt als der äufsere Durchmesser
der Felge α; aus dem Kreis ist so viel ausgeschnitten, als nothwendig, um den Blechstreifen
b bezw. bl durch Zusammenziehen in
die Falze c oder c1 einzulegen. Die Blechstreifen
b b1 bilden vor dem Einlegen in die Nuthen c und c1 flache Ringstücke (Fig. 2).
Durch Zusammenziehen bezw. Einziehen derselben in die Falze cc1 wird der Durchmesser
kleiner und die Blechstreifen erhalten konische Form; dadurch üben sie, während sie
in die Falze cc1 eindringen, einen seitlichen
Druck gegen die Mitte der Felge α aus, wodurch ein dazwischengelegter Gummireifen
eingeklemmt wird.
Wie die Fig. 4, 5 und 6 zeigen, wird ein Reifen d, welcher innen offen ist, auf einem in
sich geschlossenen, Metallring e durch den seitlichen Druck der Blechstreifen b b1 luftdicht
abgeschlossen. Die Blechstreifen b bl sind an ihren beiden Enden mit der Felge α verbohrt
und durch federnde Stifte f festgehalten.
Soll der Reifen d abgenommen werden, so drückt man die federnden Stifte/ auf der einen
Seite der Felge α heraus, dann kann einer der Blechstreifen b b1 aus dem Falz c oder c1 entfernt
werden, wodurch der Reifen d mit dem Metallring e ganz bezw. ohne denselben auch
theilweise seitlieh abgenommen oder geöffnet werden kann (s. Fig. 6).
Verschiedene andere Ausführungsformen für gewöhnliche Reifen und Luftreifen sind in
Fig. 7 schematisch dargestellt, wobei die Falze c c1 nach der Mitte der Felge α geneigt oder
Claims (1)
- senkrecht angeordnet sein können und die Blechstreifen b b1 dementsprechend eingezogen werden und verschiedene Formen haben können. Auch können die Falze cc1 umgekehrt an den Blechstreifen b bl anstatt an der Felge α angeordnet werden (wie Fig. 7 bei χ und £ darstellt) und die Felge α statt der Falze cc1 nur einen entsprechenden Winkel bilden; bei dieser Anordnung wird aber aus den Blechstreifen nichts ausgeschnitten, sondern dieselben werden nur aufgeschnitten und die Enden derselben so weit über einander gelegt, bis der Falz c bezw. c1 in den Winkel der' Felge α eingelegt und durch Auseinanderdrücken der Blechstreifen b bl letztere sich in den Winkel einlegen.Pa tenT-Aνspruch:Ein Luftreifen für Fahrräder u. dergl., gekennzeichnet durch einen an der inneren Seite offenen Schlauch (d), in dessen Ränder ein zur Abdichtung dienender Metällring (e) eingelegt ist, gegen welchen die Ränder des Schlauches durch den Druck der inneren Prefsluft angedrückt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE76329C true DE76329C (de) |
Family
ID=349228
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT76329D Expired - Lifetime DE76329C (de) | Luftreifen für Fahrräder und dergl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE76329C (de) |
-
0
- DE DENDAT76329D patent/DE76329C/de not_active Expired - Lifetime
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