DE93088C - - Google Patents

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DE93088C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Vag
in LONDON.
Selbstkassirende Verkäufer, die bei dem Hervorziehen des Verkaufsschiebers eine Karte oder dergl. zugleich bedrucken, sind unbequem zu •handhaben, wenn man genöthigt ist, der Wirkung der Feder des Schiebers entgegen den letzteren so lange hervorgezogen zu halten, bis man den betreffenden Gegenstand mit der anderen Hand von dem Schieber entnommen hat.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird bei vorliegender Einrichtung ein Klappenschieber so hergerichtet, dafs seine Klappe als Druckunterlage dienen kann, derart, dafs beim Hervorziehen des Schiebers die Karte fertig bedruckt abgeworfen wird. Hierbei entfällt also das umständliche Festhalten des Schiebers, vielmehr kann derselbe gleich nach dem Hervorziehen losgelassen werden, so dafs er unter der Federwirkung wieder in seine Ausgangsstellung zurückgeht.
Bei dem vorliegenden Verkaufsapparate für Fahrkarten erfolgt das Bedrucken der auszugebenden Fahrkarte durch eine halbkreisförmige Druckplatte, deren Achse vermittelst einer Zahnstange von dem Ausgabeschieber derart bethätigt wird, dafs beim Hervorziehen des Schiebers das Drucksegment sich auf der aus dem Magazin austretenden Karte abwälzt, bevor die Schieberklappe, die zu diesem Zwecke durch eine feste, hinten waagrechte und vorn geneigte Schiene gestützt wird, zurückschlägt, während beim Zurückschieben des Schiebers die Druckfläche in ihre ursprüngliche Stellung zurückbewegt wird.
Das Segment sitzt abnehmbar an einem Arm der Achse, so dafs es zwecks Aenderung des Datums leicht herausgenommen und genau auf die zu bedruckende Kartenfläche eingestellt werden kann. Es veranschaulichen:
Fig. ι die Vorderansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Verticalschnitt,
Fig. 3 eine Oberansicht des Typensegments zum Drucken des Datums auf die Karten,
Fig. 4 und 5 Schnitte durch dasselbe,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Achse und des Armes, auf welchem das Typensegment sitzt.
Die vom Schieber f herausgestofsene Fahrkarte liegt auf der um i drehbaren und durch feste Schienen j geführten Klappe h (Fig. 2) und fällt beim Niederfallen der Klappe h über die schiefe Ebene und Platte k in eine vordere frei zugängliche Mulde am Gehäuse.
Die segmentförmige Druckplatte m besitzt eine senkrecht durchgehende Oeffnung η für den Arm ο (Fig. 6) der in Lagern an der Vorderseite des Magazins e drehbaren Achse p.
Das Drucksegment m wird mittelst einer Stellschraube q an diesem Arm gehalten, so dafs es leicht abgenommen werden kann. Die Achse ρ trägt an einem Ende ein Zahnrad r, welches in eine Zahnstange 5 des Schiebers f eingreift. Beim Hervorziehen des letzteren wird das Zahnrad sammt dem Drucksegment gedreht und letzteres kommt mit der aus dem Magazin herausgeschobenen, auf der Klappe h liegenden Karte in Berührung.
Damit die Klappe als Druckunterlage wirken kann, stützt die feste Schiene j dieselbe bis nach vollendetem Abdruck. Beim Hervorziehen des Schiebers f mittelst der Handhabe a1 fällt die Klappe 7? auf die Schräge der Schiene j und wirft die bedruckte Karte ab. Gleich nach dem Hervorziehen kann daher die Handhabe losgelassen werden, worauf der in Führungen des Gehäuses seitlich geführte Schieber unter Wirkung seiner Federn v1 sofort in die Ausgangsstellung zurückgeht.
Die Typen werden mittelst einer Farbwalze t eingeschwärzt, deren Achse η von einem Arm ν eines der Lagerp0 getragen wird (Fig. i); diese Farbwalze kann auf den Arm ν leicht aufgeschoben und mittelst der Flügelmutter w festgestellt werden.
Bequemlichkeit, Schnelligkeit und Sicherheit der Herausbeförderung der bedruckten Karten sind die wesentlichen Vortheile der Einrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Bedrucken der Fahrkarten für Fahrkarten-Selbstverkäufer mittelst Drucksegments m, dessen Achse vermittelst Zahnstange s von dem mit Klappe h versehenen Ausgabeschieber f bethätigt wird, dadurch gekennzeichnet , dafs beim Hervorziehen des Schiebers das Segment m sich auf der aus dem Magazin austretenden Fahrkarte abwälzt, bevor die Sc'hieberklappe h, welche sie trägt und durch eine feste Schiene j geführt wird, auf die vordere Schräge /° der letzteren zurückschlägt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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