DE93085C - - Google Patents

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DE93085C
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shaft
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clockworks
shafts
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Neuerung bezieht sich auf den Mechanismus, welcher zur ßethätigung der Luftregulirungsvorrichtungen dient.
Fig. ι bis 7 zeigen die Einzelheiten,
Fig. 8 und 9 Theile eines mit diesen Vorrichtungen versehenen Cornwallkessels.
Bei der durch das Haupt-Patent geschützten Anordnung sind die beiden Wellen α und /, welche das Hebelwerk zur Regulirung der secundären und primären Luft bewegen, eine in' die andere gelagert und werden durch ein Uhrwerk bethätigt.
Hier dagegen werden sie über einander gelagert und jede durch ein besonderes Uhrwerk angetrieben, jedoch ebenfalls eine nach der anderen.
Durch diese Anordnung werden folgende Vortheile herbeigeführt. Einmal findet bei gröfserer Einfachheit des Aufbaues ein besseres Wirken statt, anderentheils ist es möglich, eine gröfsere Verschiedenheit in der Zeitdauer der Thä'tigkeit jeder einzelnen Vorrichtung zu erzielen und eine von der anderen unabhängiger zu gestalten.
Ferner erfordern die neuen Mechanismen geringere Aufmerksamkeit des Heizers, so dafs sie weniger von diesem abhängen, also mehr selbstthätig arbeiten.
Auf einer neben den Wellen α und Z befestigten Platte P ist der Winkelhebel W drehbar gelagert (Fig. 1). Der eine Schenkel W1 wird vermittelst der Feder f1 an die Welle α beständig gedrückt, dagegen kurz vor dem Schliefsen der Absperrvorrichtung für die Secundärluft durch den an der Welle α befindlichen Daumen D abgehoben. Hierdurch hebt sich auch der zweite Schenkel W2 von der Welle Z,- die er bisher mittelst des in eine Einkerbung Z1 derselben eingreifenden Hakens am Drehen verhinderte. Jetzt bewirkt der Gewichtshebel m ein Drehen der Welle Z und somit auch ein Schliefsen der Aschenfallthür zwecks Absperrens der primären Luft.
Um bei der Anwendung zweier Uhrwerke dieselben durch eine Hebelbewegung aufzuziehen, werden die Aufzugwellen der Uhrwerke durch die Wandungen hindurchgeführt und gekuppelt (Fig. 2" bis 5 und 9). Auf diesen Wellen sind die Kuppelungsscheiben 0 und ρ befestigt. Beide tragen Nasen η und n\ welche sich in entsprechenden Schlitzen der anderen Kuppelungsscheibe bewegen. Infolge dessen dreht sich zunächst die Welle des einen Uhrwerks und nimmt erst dann die Welle des anderen mit, wenn die Nase nl in entsprechenden Eingriff mit der Scheibe 0 des zweiten Uhrwerks kommt.
In manchen Fällen, besonders bei kleineren Kesselanlagen, wird man auch die oben beschriebene, in Fig. ι gezeigte Anordnung des
Winkelhebels W entbehren und statt derselben auch gleichzeitig die Kuppelung der Uhrwerke verwenden können.
Es wird dann die Kuppelungsscheibe ρ mit einem Einschnitt versehen, in welchen die Sperrklinke^ (die sonst nicht erforderlich ist) eingreift; Sperklinke q verhindert das Drehen der Scheibe so lange, bis sie vermittelst der Nase η so weit gehoben ist, dafs sich die Scheibe ο mit ihrer Welle drehen kann. Die mit den Uhrwerken durch Ketten verbundenen Hebel werden dann durch ihre Gewichte in gleicher Weise nach unten gezogen wie im ersteren Falle und dadurch die' Wellen α und / eine nach der anderen gedreht, also zunächst die secundä're, dann die primäre Luftregulirung bewirkt.
Das Aufziehen der Uhrwerke wird gewöhnlich mit der Hand geschehen, es kann aber, wie in den Fig. 6, 7 und 9 gezeigt, durch das Oeffhen der Feuerthür bewirkt werden. In diesem Falle ist auf der Welle α ein Hebel h vorgesehen, von welchem eine Kette h1 über die Rollen r r1 zur Feuerthür F führt und eine zweite kl zum Hebel C, welcher auf der Aufzugwelle des Uhrwerks sitzt. Wird nun bei abgelaufenem Uhrwerk die Feuerthür geöffnet, so wird durch den dadurch bewirkten Zug an der Kette hl ,der Hebel h und mit ihm die Welle α so gedreht, dafs der auf der Aufzugwelle des Uhrwerkes sitzende Hebel C und mit ihm der im Gehäuse A auf derselben Welle befindliche Hebel B sich nach unten bewegt, wodurch das Uhrwerk aufgezogen wird.
Bei nicht abgelaufenem Uhrwerk kann sich durch das Oeffhen der Feuerthür F dagegen nur die hierbei durch Gewicht /12 nach unten gezogene, im Bogen hängende Kette h1 wieder nach oben bewegen, ohne Hebel h und Welle a zu drehen.
Diese Vorrichtung kann anstatt mit der Welle α auch mit der Welle / verbunden werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Als Ersatz des im Haupt-Patent vorgesehenen Mechanismus zur Bethätigung der Luftregulirungsvorrichtungen die Anordnung der von je einem Uhrwerk bewegten Wellen α und. / neben einander in Verbindung mit dem seitlich davon gelagerten Winkelhebel W, dessen Schenkel W'2 die Welle / so lange am Drehen verhindert, bis durch Heben des Schenkels W1 der Schenkel T-F2 aus der Einkerbung, g·1 der Welle/ tritt (Fig. 1).
2. An dem unter 1. gekennzeichneten Mechanismus die Kuppelung der beiden Uhrwerke durch die mit Nasen η η1 versehenen Scheiben ο und p, zum Zwecke, dieselben durch eine Hebelbewegung, eines nach dem anderen aufzuziehen (Fig. 2 bis 5).
3. An der unter 2. gekennzeichneten Vorrichtung die Anordnung der in die eine Uhrwerks - Kuppelungsscheibe ρ eingreifenden Sperrklinke q, zum Zwecke, unter Fortfall des unter 1. gekennzeichneten Mechanismus auf einander folgende Bewegungen der Kettenradwellen der Uhrwerke zu bewirken (Fig. 2 bis 5).
4. Eine Vorrichtung zum Aufziehen der unter 2. und 3. geschützten Uhrwerke durch das Oeffnen der Feuerthür, im wesentlichen bestehend aus dem auf der Welle α oder / befindlichen, mit der Kette K1 des Uhrwerks verbundenen Hebel h, welcher durch Kette hl von der Feuerthür F bethätigt wird (Fig. 6, 7 und 9).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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