DE93076C - - Google Patents
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- DE93076C DE93076C DENDAT93076D DE93076DA DE93076C DE 93076 C DE93076 C DE 93076C DE NDAT93076 D DENDAT93076 D DE NDAT93076D DE 93076D A DE93076D A DE 93076DA DE 93076 C DE93076 C DE 93076C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 6
- 239000002131 composite material Substances 0.000 claims description 4
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- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M3/00—Construction of cranks operated by hand or foot
- B62M3/02—Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length
- B62M3/04—Construction of cranks operated by hand or foot of adjustable length automatically adjusting
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das vorliegende Getriebe für Fahrräder gehört zu der Klasse von Fahrradgetrieben, bei
welchen zusammengesetzte Kurbeln zur Vergröfserung der Hebelübersetzung und der Kraft
bei der Abwärtsbewegung der Tretkurbel in Anwendung kommen. Das Getriebe zeichnet
sich durch gröfsere Einfachheit und Wirksamkeit gegenüber bisher bekannten Einrichtungen
aus. die denselben Zweck verfolgen.
Fig. ι zeigt einen Grundrifs der Vorrichtung und
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. i.
Die Fig. 3 bis 7 zeigen Einzelheiten und die Fig. 8 bis 10 Abarten.
Die Anordnung zusammengesetzter Kurbeln für das Getriebe von Fahrrädern, wie sie bisher
in Vorschlag gebracht worden sind, hat sich als urtzweckmä'fsig und unbrauchbar ergeben,
entweder infolge der zu grofsen Reibung oder weil bei Anwendung der bisher bekannten
Hülfsmittel zur Verminderung der Reibung die Arme oder Hebel der zusammengesetzten Kurbel
zu grofses seitliches Spiel erhalten können und der Fufstrittzapfen sich senken oder herabhängen
kann, und schliefslich, weil keine Vorkehrung getroffen ist,' durch Einstellung der
Gleitlager der Abnutzung Rechnung zu tragen.
So ist in der englischen Patenschrift Nr. 10410
vom Jahre 1894 eine zusammengesetzte Kurbel beschrieben worden. Bei dieser Anordnung
ist jedoch die Reibung zu grofs, ferner ist keine Vorkehrung getroffen, um die Gleitlager
bei erfolgter Abnutzung nachstellen zu können; es ist somit die Möglichkeit vorhanden, dafs
die beiden Hebel zu grofsen seitlichen Spielraum erhalten und der Fufstrittzapfen herabhängen
oder sich senken kann. Diese in der englischen Patentschrift beschriebene Anordnung
ist auch aus folgenden Gründen praktisch unverwendbar: a) Ist der Fufstrittzapfen in
dem Schlitz des excentrischen Hebels nicht gut befestigt, so verschiebt er sich in dem Schlitz
hin und her; ist er dagegen vollkommen fest eingezogen, so kann die Vorrichtung nicht
arbeiten, da die beiden Arme oder Hebel nicht den eingeschlossenen Winkel ändern können,
wie es, um die drehende Bewegung um verschiedene Mittelpunkte ausführen zu können,
erforderlich ist. b) Die feste Scheibe oder das Excenter ist am Maschinengestell befestigt, derart,
dafs das Kettenrad auf der Kurbelwelle innerhalb
der Console oder des Bockes und zwischen den Schenkeln der unteren Gabel sitzen mufs und daher nicht in einer Ebene mit dem
Kettenrad auf der Nabe des Treibrades liegen kann.
Um die oben besprochenen Uebelstände zu vermeiden und eine brauchbare zusammengesetzte
Kurbel für das Getriebe von Fahrrädern zu erzielen, kommt bei vorliegender
Anordnung ein Schieber oder ein Kopfstück zur Verwendung, welches vom excentrischen
Hebel der zusammengesetzten Kurbel getragen wird und auf dem concentrischen Hebel
mit Hülfe zweier endloser Kugel- oder
Rollenreifen gleitet, die wie nachstehend beschrieben
angeordnet und mit den beiden Hebeln in Verbindung gebracht werden.
Die Anwendung von Kugellagern . zur Verminderung der Reibung bei sich drehenden
Körpern ist bekannt, jedoch ist es bisher vollkommen unbekannt gewesen, wie ein Kugellager
zur Verbindung zweier Hebel einer zusammengesetzten Kurbel verwendet werden kann. Wenngleich in der deutschen Patentschrift
Nr. 19577 Kugellager mit endlosen Kugelreihen in einer zusammenhängenden Kugelbahn
beschrieben sind, wodurch ein Kugellager geschaffen ist, das an Stelle des Rades treten
oder das zur Verminderung der Reibung eines sich drehenden Körpers dienen kann, so ist
jedoch in der Patentschrift nichts beschrieben, das dem vorliegenden Zweck dienen kann.
Auch findet sich keine Einrichtung dort beschrieben , mit deren Hülfe die Lagerflächen
eingestellt werden könnten; thatsa'chlich ist auch eine Einstellbarkeit bei jener Anordnung
nicht erforderlich, da die Abnutzung- keine nachtheiligen Folgen hat, indem der von den
Kugeln getragene Körper sich nur der Kugelbahn oder Welle, auf welcher sich die Kugeln
abrollen, nähert.
Die vorliegende zusammengesetzte Kurbel ist dadurch gekennzeichnet, dafs zum Verringern
der Reibung und zum Verhüten, dafs zwischen den Hebeln oder Armen seitlich Spielraum
entsteht und der Fufstrittzapfen sich senkt oder herabhängt und zur Erzielung einer Einstellbarkeit
der Gleitlagerflächen, der Schieber oder des Kopfstückes mit zwei zusammenhängenden
oder endlosen Reihen von Rollen oder Kugeln ausgerüstet ist, welche in V-förmigen oder
ähnlich gestalteten Nuthen am Rande des concentrischen Hebels und zwischen den einstellbaren
Lagerstücken in dem Schieber oder Kopfstück laufen. Mit Hülfe von Rückführkanälen
am Schieber können die Kugeln von der geraden Bahn nach Wunsch abgelenkt werden.
Bei der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform
besitzt der Excenterhebel α der zusammengesetzten Kurbel einen Ring b, der
sich um eine am Maschinengestell A befestigte Scheibe c dreht. Am Ende des Hebels α befindet
sich der Fufstrittzapfen d, welcher mit einem Gleitschieber oder Gleitstück e ausgerüstet
ist, der auf dem concentrischen Hebel/ der zusammengesetzten Kurbel gleitet, wenn
sich die beiden Hebel auf ihren Achsen drehen. In dem Gleitschieber e sind zwei zusammenhängende
oder endlose Gruppen von Kugeln g angeordnet, welche bei der hin- und hergehenden
Bewegung des Gleitschiebers in einem geschlossenen Kanal rollen. Auf eine kurze Entfernung drehen sich die Kugeln in
gerader Linie, weichen dann von dieser geraden Bahn ab, um durch ein entsprechend
gebogenes Rohr h wieder nach dem anderen Ende zu gelangen. Der Gleitschieber e und
der Hebel f sind mit einer V-förmigen oder anders gestalteten Rille ausgerüstet, welche als
Bahn für die Kugeln dient. Am Gleitschieber werden die Laufflächen für die Kugeln durch
abnehmbare Stücke e1 und e2 gebildet, welche
mittelst Schrauben e3 verstellbar sind. Der in den Hebel α hineinragende Theil d1 des FuIstrittzapfens
d ist drehbar eingerichtet, so dafs die Hebel α und f sich gegenseitig drehen
können, wobei eine Mutter j die Verbindung herstellt, welche durch den Hebel α durchragt
und sich gegen den Gleitschieber e stützt. Zwischen der Mutter j und dem Hebel α und
zwischen letzterem und dem Gleitschieber e sind Kugellager vorgesehen, um die Reibung
bei der gegenseitigen Drehung der Hebel a und f zu verringern.
Die Scheibe c wird mittelst einer Stütze A1
am Maschinengestell A befestigt. Die Kurbelwelle B ragt durch ein Loch in der Scheibe
und dient gleichfalls zur Unterstützung der Scheibe, so dafs diese eine doppelte Unterstützung
erfährt, ohne dafs hierdurch eine Gewichtszunahme bedingt wird.
Auch zwischen dem Ring b und der Scheibe c ist eine Kugellagerung η vorgesehen, wobei ein
Stellring c1 zum Nachstellen in Anwendung kommt. Mit Hülfe einer besonderen Verschlufsvorrichtung
c'2 kann der Stellring in jeder beliebigen Lage festgehalten werden.
Bei der in Fig. 5 gezeigten Abart ist an Stelle der Scheibe ein Rahmen c vorgesehen,
welcher wie die genannte Scheibe, mit Bezug auf Fig. ι und 2 beschrieben, befestigt ist, und
an welcher drei oder mehr Rollen ρ gelagert sind, die im Innern mit einer Kugellagerung
(Fig. 6) oder mit zwei Kugellagerungen (Fig. 7) ausgestattet sind.
Kommt ein grofses Kettenrad C in Anwendung (Fig. 8), so wird die Stütze A1 für die
Scheibe c entsprechend gekröpft und die Stange A2 wird derart gabelförmig gestaltet,
dafs die Gabelzinken zu beiden Seiten des Kettenrades auf der Kurbelwelle B eine Stütze
finden, wodurch die Festigkeit wesentlich erhöht wird.
Bei der in Fig. 9 und ι ο dargestellten Abart
ist an Stelle des Hebels α der concentrische Hebel / mit einem die Scheibe c umgebenden
Ring b ausgerüstet, welcher in diesem Falle mit einem gezahnten Ring zusammenhängt, der
als Kettenrad dient. Beide Tretkurbeln sind in derselben Weise ausgebildet und dementsprechend
sitzen auf dem Treibrade zwei Kettenräder, welche mit den gezahnten Ringen C durch zwei Ketten verbunden sind. Die Kurbelwelle
B ist in diesem Falle excentrisch zu den Kettenrädern C angeordnet und die excentri-
sehen Arme oder Hebel α der zusammengesetzten
Kurbeln sitzen fest auf der Kurbelwelle und sind drehbar mit den Fufstrittzapfen d verbunden,
wobei gleichfalls Kugellagerungen k in Anwendung kommen. Der Hebel gleitet
in dem Gleitschieber hin und her, welcher wie oben beschrieben eingerichtet ist.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche :i. Getriebe für Fahrräder mit zusammengesetzten Kurbeln, dadurch gekennzeichnet, dafs der Schieber oder das Kopfstück (e) mit zwei zusammenhängenden Reihen von Rollen oder Kugeln (g) versehen sind, welche in entsprechend gestalteten Nuthen im concentrischen Hebel (f) und zwischen einstellbaren Lagerstücken (el e2) in dem genannten Schieber oder Kopfstück laufen und von der geraden Bahn abweichen, indem sie in Rückfuhrkanäle eintreten.
Eine Ausführungsform des unter Anspruch ι angegebenen Getriebes, dadurch gekennzeichnet, dafs der concentrische Hebel (f) der zusammengesetzten Kurbel und ein ringförmiges Kettenrad (C) an einem Gleitring (b) befestigt ist, der eine feste Scheibe (c) drehbar umgiebt, durch welche die den excentrischen Hebel (a) tragende Welle (B) reicht.Eine Ausführungstorm des unter Anspruch ι angegebenen Getriebes, dadurch gekennzeichnet, dafs der Gleitkopf (e) an jedem Ende eine den genutheten concentrischen Hebel (f) dicht umgebende Vorrichtung (z. B. eine Stopfbüchse m) besitzt, zum Ausschliefsen von Staub und anderen fremden Bestandtheilen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93076C true DE93076C (de) |
Family
ID=364531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93076D Active DE93076C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93076C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3511482A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-09 | Freder 2933 Jade Stuckenbrok | Tretkurbeltrieb fuer fahrraeder o.dgl. |
| EP0485640A1 (de) * | 1990-07-30 | 1992-05-20 | Ching-Jung Wu | Fahrradkettengetriebeanordnung |
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- DE DENDAT93076D patent/DE93076C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3511482A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-09 | Freder 2933 Jade Stuckenbrok | Tretkurbeltrieb fuer fahrraeder o.dgl. |
| EP0485640A1 (de) * | 1990-07-30 | 1992-05-20 | Ching-Jung Wu | Fahrradkettengetriebeanordnung |
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