DE9306399U1 - Handwerkzeug - Google Patents

Handwerkzeug

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DE9306399U1
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KAHMEN KLAUS 5800 HAGEN DE
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KAHMEN KLAUS 5800 HAGEN DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G7/00Devices for assisting manual moving or tilting heavy loads
    • B65G7/12Load carriers, e.g. hooks, slings, harness, gloves, modified for load carrying
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B9/00Hand-held gripping tools other than those covered by group B25B7/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE Aktenzeichen:
DiPL-iNG. CONRAD KÖCHLING 'i "_ _ _ _
DiPL-iNG. CONRAD-JOACHIM KÖCHLING ".""."
FleyerStraße 135, W-5800 Hagen 1 Anm.: Klaus Kahmen
Ruf(0233i)8ii64 + 85033 Pelmkest&ggr;aße
Fax (02331) 84840
Telegramme: Patentköchllng Hagen Konten: Commerzbank Aa Hagen 3515095 (BLZ 45040042) W~5800 Hagen
Sparkasse Hagen 100012043(BLZ45050001) Postgiro: Dortmund 5989-460 (BLZ 44010046)
58 51
VNR:
Lfd. Nr. L1.0.4.1./.93
vom 2.6... April 1.9.9.3...
Handwerkzeug
Die Erfindung betrifft ein Handwerkzeug zum Abheben von Straßenabdeckkappen von Hydranten, Absperrschiebern oder dergleichen, wobei die Kappen eine längliche Eingriffsvertiefung mit einem von einem Werkzeug untergreifbaren Stegteil aufweisen.
Zum Abheben solcher Straßenabdeckkappen werden bisher Spitzhacken oder dergleichen benutzt. Es besteht ein Bedarf dahingehend, beispielsweise für Notfälle wie Feuerwehreinsätze oder dergleichen, ein leicht handhabbares kleinbauendes Handwerkzeug zu schaffen, mittels dessen in geeigneter und leichter Art und Weise das Abheben von Straßenabdeckkappen in angegebener Bauart ermöglicht ist .
Kahmen 11041/93
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß das Handwerkzeug zwei gelenkig miteinander verbundene Zangenschenkel aufweist, deren eine die Gelenkstelle überragenden Schenkelenden zueinander gerichtete Eingriffshaken aufweisen und deren andere die Gelenkstelle überragenden Schenkelenden über drucksteife Streben an einem Handgriff angelenkt sind, so daß sich bei Druckausübung auf den Handgriff in Richtung der Längsmittelachse des Werkzeuges die Zangenschenkel spreizen und bei Zugausübung strecken.
Diese Anordnung und Ausbildung ermöglicht ein sehr kleinbauendes Werkzeug, welches beispielsweise eine Gesamtlängsabmessung von ca. 20 cm hat und welches dennoch in äußerst guter Art und Weise handhabbar ist, um Straßenabdeckkappen von Hydranten oder dergleichen abheben zu können. Zum Abheben solcher Abdeckkappen kann das Werkzeug mit seinen Eingriffshaken voraus der Eingriffsvertiefung der Straßenkappe oder dergleichen zugeführt werden, wobei die Zangenschenkel durch leichte Druckausübung auf den
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Handgriff gering gespreizt werden können. Die Eingriffshaken, die in dieser Stellung einen mindestens dem Steg der Straßenkappe entsprechenden Abstand voneinander aufweisen, können dann in die entsprechende Vertiefung eingesetzt und durch geringe Zugausübung am Handgriff können die Zangenschenkel gestreckt werden, so daß die Eingriffshaken unter den Steg der Eingriffsvertiefung der Abdeckkappe zuliegen kommen. Gegebenenfalls kann diese Handhabung dadurch unterstützt werden, daß mit der einen Hand am Handgriff gezogen wird, während mit der anderen Hand die dem Handgriff benachbarten Zangenschenkel leicht auf Druck beansprucht werden, so daß die Zange sich unter manueller Einwirkung und unter Einwirkung der Zugkraft schließt.
In dieser Lage ist die Abdeckkappe von der entsprechenden Einbauöffnung abzuheben. Das Aufsetzten der Abdeckkappe kann in analog umgekehrter Art und Weise erfolgen, wobei nach dem Aufsetzen der Abdeckkappe durch weitere Druckausübung auf den Handgriff des Handwerkzeuges sich die
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Zangenschenkel öffnen und die Eingriffshaken den Steg der Eingriffsvertiefung der Abdeckkappe freigeben. Sofern die Straßenabdeckkappe sehr fest sitzt, so können einige Schläge mit einem Hammer oder Tritte auf die Straßenkappe ausgeübt werden, so daß diese sich lockert und mit dem Handwerkzeug abheben läßt.
Eine bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß der Handgriff als etwa dreieckförmige formsteife Schlaufe ausgebildet ist, wobei eine Spitze der gleichschenkligen Dreiecksform stegartig verlängert ist und die Halterung für einen Gelenkbolzen bildet, der die drucksteifen Streben an deren einem Ende durchgreift, während die anderen Enden der Streben über dazu und zueinander achsparallel gerichtete Gelenkbolzen mit den Zangen-Schenkelenden verbunden sind.
Hierdurch ist eine ergonomisch günstige Form erreicht, die die Handhabung erleichtert. Sämtliche Gelenke der Zange weisen achsparallele Gelenkachsen auf.
Desweiteren ist vorzugsweise vorgesehen, daß
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die Zangenschenkel L-förmig ausgebildet sind.
Die Enden der L-förmigen Zangenschenkel bilden dabei die Eingriffshaken.
Eine besonders bevorzugte Weiterbildung wird darin gesehen, daß auf den einander abgewandten Randkanten der die Eingriffshaken bildenden oder aufweisenden Schenkelenden quer zum Schenkel gerichtete Schlagflächenbereiche ausgebildet sind.
Dabei ist vorzugsweise vorgesehen, daß die Schlagflächenbereiche etwa mittig zwischen den Eingriffshaken und der Gelenkstelle der Zangenschenkel angeordnet sind.
Sofern beispielsweise die Vertiefung in der Straßenabdeckkappe verschmutzt ist, so kann durch einige leichte Hammerschläge auf die an den Zangenschenkeln angeordneten Schlagflächenbereiche bewirkt werden, daß dennoch die Eingriffshaken in die Vertiefung abgesenkt werden und unter den Steg greifen können.
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Die Breitenabmessung der Eingriffshaken ist so gewählt, daß die aneinander vorbeischwenkbaren Eingriffshaken eine Gesamtbreite haben, die mindestens gering kleiner als die Breite der länglichen Eingriffsvertiefung der Abdeckkappe ist. Die Schlagflächenbereiche an den Zangenschenkeln bewirken zudem, daß die Zangenschenkel aus der geöffneten Lage lediglich in die Schließlage überführt werden können, wobei dann die Schlagflächenbereiche Bewegunganschläge für die Zangenschenkel bilden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt:
Figur 1 ein erfindungsgemäßes Handwerkzeug in Ansicht; Figur 2 und 3 desgleichen in um 90° um die Hochachse
gedrehter Lager in unterschiedlichen
Betriebsstellungen.
Das Handwerkzeug zum Abheben von Straßenabdeckkappen 1 von Hydranten, Absperrschiebern oder dergleichen ist
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aus den Zeichnungen ersichtlich. Die Abdeckkappen 1 weisen eine längliche Eingriffsvertiefung 2 mit einem von dem Werkzeug untergreifbaren Stegteil 3 auf. Das Handwerkzeug weist zwei gelenkig miteinander verbundene Zangenschenkel 4,5 auf, deren eine die Gelenkstelle 6 überragenden Schenkelenden 7,8 zueinander gerichtete Eingriffshaken 9,10 aufweisen und deren andere die Gelenkstelle 6 überragenden Schenkelenden 11,12 über drucksteife Streben 13,14 an einem Handgriff 15 angelenkt sind. Die Gelenkstellen sind mit 16,17,18 bezeichnet. Hierdurch wird erreicht, daß sich bei Druckausübung auf den Handgriff 15 in Richtung der Längsmittelachse des Werkzeuges (in den Zeichnungsfiguren von oben nach unten) die Zangenschenkel spreizen, wie in Figur 3 gezeigt und bei Zugausübung strecken, wie in Figur 2 gezeigt. Der Handgriff 15 ist als etwa dreieckförmige formsteife Schlaufe ausgebildet, wie insbesondere aus Figur 1 ersichtlich. Die in der Zeichnungsfigur 1 unten liegende Spitze der gleichschenkligen Dreiecksform ist stegartig verlängert (bei 19) und bildet die Halterung für den die Gelenkstelle 16 bildenden Gelenkbolzen. Dieser, die Gelenkstelle 16 bildende Gelenkbolzen durchgreift die drucksteifen Streben 13,14.
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Die anderen Enden der Streben 13,14 sind über zu dem Gelenkbolzen der Gelenkstelle 16 und zueinander achsparallel gerichtete Gelenkbolzen mit den Zangenschenkelenden 11, 12 verbunden, die die Gelenkstellen 17,18 bilden.
Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, sind die Zangenschenkel 4,5 L-förmig ausgebildet, wobei die abgewinkelten Enden die Eingriffshaken 9,10 bilden.
Auf den einander abgewandten Randkanten der die Eingriffshaken 9,10 bildenden oder aufweisenden Schenkelenden 7,8 sind quer zum Schenkel gerichtete Schlagflächenbereiche 20, 21 ausgebildet, die etwa mittig zwischen den Eingriffshaken 9,10 und der Gelenkstelle der Zangenschenkel 4,5 angeordnet sind.
Um eine Straßenabdeckkappe von der Einbauöffnung abheben zu können, wird das Werkzeug zunächst durch Druckausübung auf den Griff 15 gespreizt, wie aus Figur 3 ersichtlich. Die Eingriffshaken 9,10 können dann in die Vertiefung der Abdeckkappe 1 eingeführt werden und durch Zugausübung
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an dem Handgriff 15 können die Zangenschenkel 4,5 gestreckt werden, so daß die Eingriffshaken in die Position gemäß Figur 2 überführt werden, in welcher dann der Steg 3 der Eingriffsvertiefung 2 untergriffen ist. In dieser Position kann durch weitere Zugausübung an dem Handgriff 15 die Abdeckkappe abgehoben werden. Das Ablegen und Einsetzen der Abdeckkappe erfolgt analog umgekehrt.
Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden als erfindungswesentlich angesehen.
Das Ausführungsbeispiel zeigt eine bevorzugte, erfindungsgemäße Ausbildung im Maßstab 1:1.

Claims (5)

Kahmen 11041/93 Schutzansprüche:
1. Handwerkzeug zum Abheben von Straßenabdeckkappen von Hydranten, Absperrschiebern oder dergleichen, wobei die Kappen eine längliche Eingriffsvertiefung mit einem von einem Werkzeug untergreifbaren Stegteil aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß das Handwerkzeug zwei gelenkig miteinander verbundene Zangenschenkel (4,5) aufweist, deren eine die Gelenkstelle (6) überragenden Schenkelenden (7,8) zueinander gerichtete Eingriffshaken (9,10) aufweisen und deren andere die Gelenkstelle (6) überragenden Schenkelenden (11,12) über drucksteife Streben (13,14) an einem Handgriff (15) angelenkt sind, so daß sich bei Druckausübung auf den Handgriff (15) in Richtung der Längsmittelachse des Werkzeuges die Zangenschenkel spreizen und bei Zugausübung strecken.
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2. Handwerkzeug nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff (15) als etwa dreieckförmige formsteife Schlaufe ausgebildet ist, wobei eine Spitze der gleichschenkligen Dreiecksform stegartig (bei 19) verlängert ist und die Halterung für einen Gelenkbolzen (bei 16) bildet, der die drucksteifen Streben (13,14) an deren einem Ende durchgreift, während die anderen Enden der Streben (13,14) über dazu und zueinander achsparallel gerichtete Gelenkbolzen (bei 17 + 18) mit den Zangenschenkelenden (11,12) verbunden sind.
3. Handwerkzeug nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zangenschenkel (4,5) L-förmig ausgebildet sind.
4. Handwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den einen der abgewandten Randkanten der die Eingriffshaken (9,10) bildenden oder aufweisenden Schenkelenden (7,8) quer zum Schenkel gerichtete Schlagflächenbereiche (20,21) ausgebildet sind.
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5. Handwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagflächenbereiche (20,21) etwa mittig zwischen den Eingriffshaken (9,10) und der Gelenkstelle (6) der Zangenschenkel (7,8) angeordnet sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29914105U1 (de) 1999-08-12 1999-11-25 Rohde, Ulrich, 55232 Alzey Hilfswerkzeug zur Erleichterung der Montage und Demontage von Zylinderköpfen bei Verbrennungsmotoren, sowie zum Zwecke der stabilen, verschmutzungs- und beschädigungsfreien Lagerung des ausgebauten Zylinderkopfes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29914105U1 (de) 1999-08-12 1999-11-25 Rohde, Ulrich, 55232 Alzey Hilfswerkzeug zur Erleichterung der Montage und Demontage von Zylinderköpfen bei Verbrennungsmotoren, sowie zum Zwecke der stabilen, verschmutzungs- und beschädigungsfreien Lagerung des ausgebauten Zylinderkopfes

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