DE93038C - - Google Patents

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DE93038C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
    • F41J5/052Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung besteht in einer Zielscheibe mit elektrischer Anzeigevorrichtung und bezweckt, durch ein hörbares Signal den Schützen darauf aufmerksam zu machen, wenn die Kugel.einen Scheibentheil getroffen hat, sowie an einer besonderen Anzeigevorrichtung genau die Stelle zu zeigen, an welcher die Scheibe getroffen wurde.
Zu diesem Zwecke ist die Zielscheibe in mehrere Streifen oder Platten getheilt, welche in verschiedenen verticalen, senkrecht zur Schufslinie gestellten Ebenen an schwingenden Hebeln angeordnet sind und durch Gegengewicht stets in senkrechter Lage gehalten bezw. in dieselbe zurückgeführt werden. Ein jeder dieser Hebel schwingt, sobald ein Schufs den betreffenden Scheibentheil getroffen, um sein Drehlager und schliefst einen elektrischen Stromkreis, . in welchen die Signalglocke und die Anzeigevorrichtung eingeschaltet sind, und es wird dann die Signalglocke ertönen und auf der Anzeigevorrichtung eine dem getroffenen Theil der Zielscheibe entsprechende Nummer sichtbar werden.
In beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι die Zielscheibe im Schnitt senkrecht zur Schufsrichtung und
Fig. 2 die Rückansicht der Zielscheibe.
In diesen. Figuren stellt A die Zielscheibe selbst dar, während B die in beliebiger Entfernung von dieser angeordnete Anzeigevorrichtung im Grundrifs zeigt, welche letztere jedoch so angeordnet ist, dafs sie im Bereich der Sehweite des Schützen liegt und mit der Zielscheibe A nur durch elektrische Leitungen verbunden ist.
Das die eigentliche Zielscheibe bildende Rechteck st uv (Fig. 2) ist in verschiedene Platten ab ede getheilt, welche unabhängig von einander und in verschiedenen Verticalebenen angeordnet sind. Zwei oder mehrere dieser Ebenen können unter Umständen zusammenfallen, wenn es sich um nur in verticaler Richtung von einander entfernte Platten handelt, wie dies z. B. bei den Ebenen der Platten α und e der Fall ist. Die Verticalebenen der in Fig. 2 als neben einander liegend gezeigten Platten bed müssen jedoch einen genügenden Abstand von einander haben, dafs keine derselben bei ihrer Schwingung unter dem . Einflufs der Kugelwirkung mit irgend einer anderen Platte in Berührung kommt.
Die Horizontalprojectionen zweier Platten überschneiden sich, wie in Fig. 2 durch strichpunktirte Linien angedeutet, um einen bestimmten Grad. Eine jede der Platten a be de wird entweder von einem in der Mitte des Scheibentheiles angreifenden Hebel getragen, wie z. B. die Platte c oder die beiden Hälften der Platte d, oder von zwei symmetrischen Hebeln, wie die Platte b, oder schliefslich wie bei den Platten α und e von einem einzigen Hebel, welcher aufserhalb der Symmetrieebene der Platte gelegen ist, mit der letzteren aber mittelst Rippen und Verstärkungsstangen e1 und a1 verbunden ist. Alle diese Hebel sind an einem Drehzapfen E gelagert und an ihren unteren Enden mit an einem Wagebalken verstellbaren Gegengewichten f versehen, welche
derart geregelt werden müssen, dafs sie die Platten in ihrer Verticalstellung erhalten bezw. sie in dieselbe zurückführen.
Wird eine der Platten von einer Kugel getroffen, so dreht sich der entsprechende Hebel um den Drehzapfen E, jedoch wird seine Schwingung von beiden Seiten durch Anschläge / / begrenzt. Bei seiner Schwingung trifft der Hebel mit seiner Rückfläche gegen einen der vor jedem der Hebel angeordneten Knöpfe g und dieser schliefst dann einen elektrischen Stromkreis, in welchen die Elektricitätsquelle p, eine Signalglocke r und ein Anzeigerahmen q eingeschaltet sind, was alles zusammengenommen die Anzeigevorrichtung B bildet. Der Rahmen kann einfach aus einem gewöhnlichen Rahmen mit elektrischem Läutewerk bestehen, in welchem, sobald eine Kugel eine der Platten ade getroffen hat, die Nummer ι, wenn die Kugel die Platte b getroffen hat, die Nummer 2 und, wenn sie die Platte c getroffen hat, die Nummer 3 erscheint.
Bei der in Fig. 1 im Grundrifs wiedergegebenen Ausführungsform besitzt der Rahmen die Form und die gleiche Eintheilung wie die Zielscheibe selbst, so dafs der Schütze die Nummer auf einem Theil des Rahmens erscheinen sieht, dessen Lage derjenigen der ■ durch die Kugel wirklich getroffenen Platte entspricht.
Vorzugsweise wird nur eine einzige, von (dem negativen Pol) der Elektricitätsquelle zu den unter sich elektrisch leitend verbundenen Knöpfen g gehende Leitung erforderlich sein, dagegen eine der in der Zielscheibe vornandenen Plattenzahl entsprechende Anzahl Leitungsdrähte, welche den anderen (positiven) Pol der Elektricitätsquelle mit den zur Stromschliefsung bestimmten Contactstücken verbinden, indem sie mit demjenigen der Knöpfe g Contact bilden, welcher von dem zur getroffenen Platte gehörigen Hebel nach vorwärts bewegt wird.
Zwischen alle diese Leitungen wird noch die Stromleitung für das Läutewerk r eingeschaltet, und zwar in der Weise, dafs das Hervortreten irgend einer Nummer im Rahmen durch ein hörbares, die Aufmerksamkeit des Schützen erregendes Signal angezeigt wird.
Es ist nicht erforderlich, auf die Einzelheiten der Stromschlufsvorrichtung in Bezug auf diejenigen für die Anzeigevorrichtung und die Signalglocke einzugehen, da dieselben bekannten derartigen Einrichtungen gegenüber keine besondere Neuheit darbieten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine elektrisch selbstanzeigende Schiefsscheibe, bei welcher die einzelnen, in verschiedenen Ebenen hinter einander angeordneten Scheibentheile an den oberen Enden einer Reihe von mit Gegengewichten versehenen Hebeln befestigt sind, welche um eine gemeinsame, unterhalb der Scheibe kugelsicher gelegene Achse bis zur Berührung an einen gemeinsamen Anschlag schwingen können und die elektrischen Leitungen und Contacte unterhalb der Scheibe schufssicher anzubringen gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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