DE69499C - Selbstanzeigende Schiefsscheibe - Google Patents
Selbstanzeigende SchiefsscheibeInfo
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- DE69499C DE69499C DENDAT69499D DE69499DA DE69499C DE 69499 C DE69499 C DE 69499C DE NDAT69499 D DENDAT69499 D DE NDAT69499D DE 69499D A DE69499D A DE 69499DA DE 69499 C DE69499 C DE 69499C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J5/00—Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
- F41J5/18—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
- F41J5/20—Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 77: Sport.
Vorliegende Erfindung, welche jeden geschossenen Ring einer Schiefsscheibe selbstthätig
anzeigt, macht den Zieler vollkommen überflüssig. Dieselbe kann für alle Geschosse,
Formen der Ringe und Anzahl derselben hergestellt werden. Als Betriebskraft werden Hämmer,
eventuell auch Federn verwendet, welche die durch den Aufschlag des Geschosses auf
einen Ring gegebene Bewegung weiterpflanzen.
Die Anzeige des durch das Geschofs getroffenen Ringes geschieht entweder nur durch
Nummern oder gleichzeitig durch Nummern und durch verschieden tönende Glockenschläge
oder elektrischen Contact mit transportablem Indicateur, welcher dem Aufschreiber die geschossene
Kreisnummer aufschlägt. Die aus Eisen oder Stahl hergestellten Ringe, welche entsprechend stark sind, werden so angeordnet,
dafs einer den anderen so weit deckt, dafs sie sich gegenseitig zur Führung dienen und dafs
jede Verbleiung ausgeschlossen ist. Hierauf wird besonderer Werth gelegt, weil sich bei
Ringen, die in einer Ebene liegen und sich gegenseitig durchschieben, wenn zwei zugleich
an den Rändern getroffen werden, Nasen an den Geschossen bilden, welche sich zwischen
die Ringe schieben und die Thätigkeit des Apparates lähmen. Die die Kreise anzeigenden
Nummern oder auch Figuren stehen aufrecht neben einander und werden entweder aus
Metall, Glas,' Porcellan oder Papier hergestellt, und ist die Einrichtung getroffen, dafs sie leicht
aufgesteckt und abgenommen werden können. Die Erfindung ist in Fig. 1 in Seitenansicht, in
Fig. 2 in der Draufsicht und in Fig. 3 in der Hinteransicht dargestellt, während die Fig. 4,
5 und 6 Details zeigen; dieselbe besteht aus zwei Platten α und b, welche durch Bolzen
fest mit einander verbunden sind. Die vordere Platte α hat eine runde, etwas gröfsere Oeffnung
als das äufserste Feld der aus Papier oder Pappendeckel gefertigten Zielscheibe,
welch letztere auf der Rückseite der Platte a in Schienen eingeschoben wird, und zwar so,
dafs die Ringe der Scheibe mit den Geschofsfeldern genau übereinstimmen.
Die Platte α trägt vorn einen auf Federn ruhenden Ring d, durch dessen Beweglichkeit
das Zurückspringen der aufschlage aden Kugeln und das Spritzen von Blei, wenn der äufserste
Rand der Oeffnung getroffen ist, verhindert wird. Derselbe Ring d giebt — wenn die
Kugel aufschlägt — elastisch nach, nimmt die fehlgehenden Geschosse auf und weicht federnd
zurück, wodurch die Geschosse sich platten und schadlos abfallen, während sie anderenfalls
vielfach zurückgeworfen werden oder seitlich abspringen. Selbstredend kann der Ring
beliebig vergröfsert werden. Platte α kann dazu nicht verwendet werden, da diese einen
Theil des feststehenden Gehäuses bildet.
Die mechanische Anzeigevorrichtung besteht mit Ausnahme des Punktstiftes e aus Plattenringen
ff1, g g1 ■ ■ ■ ·, welche zweifach auf einander
gelegt sind und wovon der hintere ungetheilt, der vordere in vier Viertel zerschnitten ist
(Fig. 6). Jeder ganze und jeder Viertelring hat einen kurzen und einen langen Führungsstift h h* und i i1, Fig. 4; ersterer stöfst
beim Zurückgehen auf eine Platte k und regulirt auf diese Weise den Weg des Ringes,
während letzterer durch sämmtliche Platten
geht und so die gegebene Kraft überträgt. Wird ein Viertelring f angeschossen, so geht
dieser mit dem Vollringy1 zurück, die anderen
drei Viertel bleiben stehen.
Das Zerschneiden der Ringe in vier Theile hat seinen Grund darin, dafs dem Schützen
durch den elektrischen Contact angezeigt wird, wo sein Schufs steckt, was von ganz bedeutender
Wichtigkeit ist. Die Viertelringe zeigen an, ob die Kugel oben oder unten, rechts
oder links eingeschlagen hat, die Mittellinien. (Schnittlinien) den senkrechten Stangen- und
bezw. waagrechten Kreuzschufs, worauf insbesondere die Militärverwaltung hohen Werth
legt.
Werden nach einem Schufs auf ein und demselben Ring zwei elektrische Contacte zugleich
geschlossen und fallen im Schützenstande am Tableau z. B. zwei Klappen (Kreis 2 unten links und Kreis 2, unten rechts) zugleich
auf, dann ist ein unterer Stangenschufs angezeigt. . Lauten dagegen die zwei zugleich
aufgesprungenen Tableauklappen z. B. Kreis 2 oben links und Kreis 2 unten links, so ist die
linke Viertelringschnittfläche getroffen und ein linksseitiger Kreuzschufs ist dadurch constatirt
u. s. w. In den meisten Fällen wird nach dem Schufs nur eine Tableauklappe aufspringen,
z. B. Kreis 2 oben links etc. Es ist aber auch die Möglichkeit gegeben, dafs hier und da
nach einem Schufs vier Tableauklappen zugleich aufspringen, wenn die Schnittfläche eines
vorhergehenden Viertelringes an der äufseren Kante nur theilweise getroffen wird und das
Geschofs auf den nachstehenden .Viertelringschnitt übergeht, in welchem Falle die Tableauklappen
z. B. lauten: Kreis 1 oben rechts, Kreis 1 oben links, Kreis 2 oben rechts,
Kreis 2 oben links, was als oberer Stangenschufs zu gelten hat u. s. w.
Der zurückliegende ungetheilte Scheibenvollring ist unbedingt nothwendig, damit die
Kraft der Geschosse — namentlich jener der Neuzeit — sich sofort vertheilt und der auf
dem Vollring aufsitzende getroffene Viertelring nicht verbogen oder abgesprengt werden kann.
Da die Viertelringe in den unten liegenden ganzen Scheibenring eingeschoben sind und
auf demselben aufliegen, so können sich — wenn das Geschofs auf der Schnittfläche
einschlägt — die Viertelringe nicht aus einander schieben und verhüten dadurch, sowie
auch durch das abwechselnde federnde Zurückgehen und Vorstofsen der einzelnen Viertelringe
mit den Vollringen Verbleiungen an dieser Stelle.
Um dieses erreichen zu können, mufste die Bauart von zweifach auf einander liegenden
Scheibenplattenringen ff1, ggl . . ., wovon f
und g in Viertel zerschnitten sind und wobei jeder Viertel- und jeder Vollring einen kurzen
und einen langen Führungsstift h h J und i i1
besitzt, von denen die kurzen Stifte h und i zur Wegbegrenzung der Ringe dienen, so gewählt
werden.
Die durch die sämmtlichen Platten gehenden Stangen z'1 der Vollringe treffen auf Hammer Z,
von denen sie wieder zurückgeschlagen werden, während die Stangen hl der Ringviertel die —
auf Hartgummi befestigten — Federn m treffen und dadurch elektrische Contacte schliefsen.
Die aufrecht stehenden Treffanzeiger, Figuren u. s. w. werden von den in die Höhe geschnellten
Hämmern / mit Hülfe der Stangen η umgeworfen und beim Zurückfallen der Hämmer automatisch wieder aufgestellt (Fig. 5).
Claims (2)
1. Eine selbstanzeigende Schiefsscheibe,, gekennzeichnet
durch je zwei hinter einander liegende gleich grofse Plattenringe (ff1
bezw. g glj, von denen der vordere ff
bezw. gj in mehrere Ringsectoren zerschnitten
ist und welche derart angeordnet sind, dafs ein vom Geschofs getroffener
Theil der Vorderscheibe (f) beim Zurückgehen die hintere Scheibe (fl) mitnimmt,
wobei der Vollring und der Ringsector jeder eine besondere Anzeigevorrichtung bethätigt.
2. . An· der unter 1. gekennzeichneten selbstanzeigenden Schiefsscheibe ein das Scheibenbild
umgebender Ring d, welcher federnd zurückweichen kann und das Zurückspringen
der aufserhalb der Scheibe aufschlagenden Kugeln zu verhindern bestimmt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE69499C true DE69499C (de) |
Family
ID=342958
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT69499D Expired - Lifetime DE69499C (de) | Selbstanzeigende Schiefsscheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE69499C (de) |
-
0
- DE DENDAT69499D patent/DE69499C/de not_active Expired - Lifetime
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