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Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schießscheibe.
0 Es sind bereits mit elektrischen: Kontakten versehene Schießscheiben bekannt,
bei denen die elektrische Verbindung mit der Zeigervorrichtung durch den Rücklauf
von mit der Scheibe in Berührung gehaltenen Kugeln; hergestellt wird. Von diesen
bekannten Schießscheiben, unterscheidet sich die vorliegende durch die besondere
Ausbildung der Stromschlußvorrichtung. Die Kugeln laufen in Rinnen auf kippbaren
Waagebalken, welche mit reichlichem Spiel auf festen Drehzapfen aufgeschoben sind,
und der Stromschluß wird durch das gleichzeitige Auftreffen einer am Ende -des Waagebalkens
angebrachten Kontaktbrücke auf zwei kantig zugeschärften .Kontaktstücken hergestellt.
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Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Scheibe
mit konzentrischen Kreisen, gezeigt.
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Fig. i ist eine Rückenansicht und Fig. a eine Seitenansicht der Scheibe,
beide teilweise geschnitten.
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Fig. 3 ist ein Längsschnitt einer. Kugelrinne mit Waagebalken und
Kugel, Fig.4 eine Draufsicht auf diesen Waagebalken, Fig. 5 ein Querschnitt nacht
Linie A-A in Fig. 3.
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Fig. 6 ist eine Diagrammi der elektrischen Verbindungen und Fig. 7
eine Vorderansicht einer Scheibe in verkleinertem Maßstab. Die Scheibe 34 .besteht
aus fünf Elementen, nämlich einer mittleren Kreisplatte 5 und vier sie konzentrisch
umgebenden Reifen 4,'3, und i. Alle fünf Elemente sind durch schmale Spalte voneinander
getrennt und werden auf einem gewissen Abstand von einem Blechgestell getragen,
welches aus einer Ständerplatte 35, einer Fußplatte 36 und zwei gekreuzten Schienen
37, 38 besteht. Der Abstand zwischen Scheibe und Ständerplatte ist durch elastische,
auf mit der Scheibe verschraubten Stehbolzen 40 aufgesteckte Zwischenlagscheiben
39 gesichert. Diese Stehbolzen sind durch die Ständerplatte 35 durchgesteckt und
auf der anderen von der Scheibe abgekehrten Seite mittels Muttern 42 und elasroischem
Unterlagscheiben 41 mit der Stärn derplatte fest verschraubt. Vor jedem Bolzenende
,und es berührend ist eine von einer Rinne in Lage gehaltene Kugel 43 angeordnet.
Diese Rinne wird einerseits von der Schiene 37 oder 38 und andererseits von einer
darauf festgenieteten Lamelle 44 gebildet. Die Kugel ruht einerseits auf
der Lamelle 44 und andererseits auf dem.einen Ende eines -in einer Aussparung 46
der gekreuzten Schiene eingebettetem Waagebalkens 45. Dieser Waagebalken ist mit
reichlichem Spiel auf einem festen Achszapfen 47 schwingbar gelagert, derart, daß
auch eine kleine Verdrehung zu diesem Zapfen möglich ist. Der Achszapfen 47 ist
in einer mit der gekreuzten
Schiene verschraubten Platte 48 festgelagert
(Fi.g. 4). Um ein sicheres Anliegen der Kugel am Bolzenende 4o herzustellen, wird
der Kugelrinne eine kleine Neigung gegen die Scheibe hin gegeben, indem man das
ganze Gestell nach der Scheibe hin neigt.. Diese Neigung ist durch eine in die Fußplatte
36 eingeschraubte Schraube 49 einstellbar gemacht unter Benutzung der von der Fußplatte
und der Ständerplatte 35 gebildeten Kante als Kippkante. Am anderen Ende trägt der
Waagebalken 45 einen durchgesteckten, beiderseitig vorstehenden Stift 50, ,der sich
mit seinen vorstehenden Enden von unten gegen die Oberfläche der gekreuzten Schiene
37 oder 38 legt und dadurch das Gewicht der am anderen Ende des Waagebalkens aufruhenden
Kugel aufnimmt. Auf der Unterseite- der gekreuzten Schiene und beidseitig jedes
Waagebalkens und parallel dazu sind auf einer dem Schienenrand entlanglaufenden,
aus Isoliermasse hergestellten Leiste 52 metallische Kontaktstreifen 51 aufgeschraubt,
auf welche die vorstehenden Enden der Stifte 50 sich auflegen, Nvenn :die Kugel
auf dem Waagebalken zurücklaufend diesen niederdrückt. Die anderen Enden dieser
Kontaktstreifen 51 stehen über dem Schienenrand 37 oder 38 vor und sind am vorstehenden
Teil mit Klemmschrauben 511, 51' versehen zum Anschluß der elektrischen Leitungsdrähte,
und zwar führt für jeden Waagebalken ein Draht von: Klemmen 511- aus zu einem. Elektromagneten
für die Kreissektoren und ein anderer Draht vom Klemmen 512 aus zu einem Elektromagneten
für die Punktkreise. Rollt nun: eine Kugel 43 infolge des Auftreffens eines Schusses
auf die Scheibe in ihrer Rinne zurück und gelangt an das andere Ende des Waagebalkens,
so drückt sie dieses Balkenende abwärts und bewirkt dadurch einen gleichzeitigen
Kontakt der beiden Enden des Stiftes 50 mit den Kontaktstreifen 51. Um jedoch
.diesen doppelten Kontakt mit Sicherheit zu bewirken, hat nicht nur die Achse 47
ein reichliches Spiel in der Durchbohrung des Waagebalkens, sondern die Kontaktstreifen
sind auch: zugeschärft, um nur mit einer Kante einen sicheren Kontakt herzustellen.
Außerdem kann durch eine entsprechende Einstellung des Gefälles der Rinne die für
den Rücklauf der Kugel aufgewandte Zeit und dadurch auch die Dauer des Kontaktes
zwischen Kontaktstreifen und Stift 5o geregelt werden. Um den Rücklauf der Kugeln
in diesen Rinnen zu begrenzen, und, um diese Kugeln auch stets innerhalb dieser
Rinnen zurückzuhalten, sind :darüber abgebogene Bleche 53 mittels kleiner Säulchen.
54 auf den Schienen 37 und 38 festgeschraubt. Ein gewisser Vorteil :dieser Anordhning
der Teile besteht namentlich darin, d'aß keine Federn verwendet werden.
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Im Schema nach Fig. 6, welches sich auf eine Scheibe nach Fig. 7 bezieht,
speist eine elektrische Stromquelle V einerseits einen Leiter, der die Klemmen der
vier die kreisförmigen Bewegungen der Zeigerkelle veranlassenden Elektromagnete
I, II, III und; IV verbindet, und andererseits einen Leiter, der die Klemmen der
fünf die radialen Bewegungen des Zeigerorgans veranlassenden Elektromagnete 1, 2,
3, 4 und 5 verbindet. Die zweiten: Klemmen dieser Elektromagnete sind, und zwar
:d!ie vierKlemmen der erstenGruppe, an vier radiale Leiter, welche je die Kontaktklemmen
5i2 verbinden, angeschlossen und diejenigen der zweiten Gruppe an den Kontaktstreifen
für das Zentrum und an je einen Kontakt eines die -vier Kontaktklemmen 511 desselben
Scheibenkreises verbundenen kreisförmigen Leiters.