DE335696C - Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schiessscheibe - Google Patents

Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schiessscheibe

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DE335696C
DE335696C DE1919335696D DE335696DD DE335696C DE 335696 C DE335696 C DE 335696C DE 1919335696 D DE1919335696 D DE 1919335696D DE 335696D D DE335696D D DE 335696DD DE 335696 C DE335696 C DE 335696C
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Germany
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contact
target
electrical contacts
resiliently mounted
balance beam
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DE1919335696D
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CIBLES AUTOMATIQUES MICHOUD S
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

  • Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schießscheibe. 0 Es sind bereits mit elektrischen: Kontakten versehene Schießscheiben bekannt, bei denen die elektrische Verbindung mit der Zeigervorrichtung durch den Rücklauf von mit der Scheibe in Berührung gehaltenen Kugeln; hergestellt wird. Von diesen bekannten Schießscheiben, unterscheidet sich die vorliegende durch die besondere Ausbildung der Stromschlußvorrichtung. Die Kugeln laufen in Rinnen auf kippbaren Waagebalken, welche mit reichlichem Spiel auf festen Drehzapfen aufgeschoben sind, und der Stromschluß wird durch das gleichzeitige Auftreffen einer am Ende -des Waagebalkens angebrachten Kontaktbrücke auf zwei kantig zugeschärften .Kontaktstücken hergestellt.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform einer Scheibe mit konzentrischen Kreisen, gezeigt.
  • Fig. i ist eine Rückenansicht und Fig. a eine Seitenansicht der Scheibe, beide teilweise geschnitten.
  • Fig. 3 ist ein Längsschnitt einer. Kugelrinne mit Waagebalken und Kugel, Fig.4 eine Draufsicht auf diesen Waagebalken, Fig. 5 ein Querschnitt nacht Linie A-A in Fig. 3.
  • Fig. 6 ist eine Diagrammi der elektrischen Verbindungen und Fig. 7 eine Vorderansicht einer Scheibe in verkleinertem Maßstab. Die Scheibe 34 .besteht aus fünf Elementen, nämlich einer mittleren Kreisplatte 5 und vier sie konzentrisch umgebenden Reifen 4,'3, und i. Alle fünf Elemente sind durch schmale Spalte voneinander getrennt und werden auf einem gewissen Abstand von einem Blechgestell getragen, welches aus einer Ständerplatte 35, einer Fußplatte 36 und zwei gekreuzten Schienen 37, 38 besteht. Der Abstand zwischen Scheibe und Ständerplatte ist durch elastische, auf mit der Scheibe verschraubten Stehbolzen 40 aufgesteckte Zwischenlagscheiben 39 gesichert. Diese Stehbolzen sind durch die Ständerplatte 35 durchgesteckt und auf der anderen von der Scheibe abgekehrten Seite mittels Muttern 42 und elasroischem Unterlagscheiben 41 mit der Stärn derplatte fest verschraubt. Vor jedem Bolzenende ,und es berührend ist eine von einer Rinne in Lage gehaltene Kugel 43 angeordnet. Diese Rinne wird einerseits von der Schiene 37 oder 38 und andererseits von einer darauf festgenieteten Lamelle 44 gebildet. Die Kugel ruht einerseits auf der Lamelle 44 und andererseits auf dem.einen Ende eines -in einer Aussparung 46 der gekreuzten Schiene eingebettetem Waagebalkens 45. Dieser Waagebalken ist mit reichlichem Spiel auf einem festen Achszapfen 47 schwingbar gelagert, derart, daß auch eine kleine Verdrehung zu diesem Zapfen möglich ist. Der Achszapfen 47 ist in einer mit der gekreuzten Schiene verschraubten Platte 48 festgelagert (Fi.g. 4). Um ein sicheres Anliegen der Kugel am Bolzenende 4o herzustellen, wird der Kugelrinne eine kleine Neigung gegen die Scheibe hin gegeben, indem man das ganze Gestell nach der Scheibe hin neigt.. Diese Neigung ist durch eine in die Fußplatte 36 eingeschraubte Schraube 49 einstellbar gemacht unter Benutzung der von der Fußplatte und der Ständerplatte 35 gebildeten Kante als Kippkante. Am anderen Ende trägt der Waagebalken 45 einen durchgesteckten, beiderseitig vorstehenden Stift 50, ,der sich mit seinen vorstehenden Enden von unten gegen die Oberfläche der gekreuzten Schiene 37 oder 38 legt und dadurch das Gewicht der am anderen Ende des Waagebalkens aufruhenden Kugel aufnimmt. Auf der Unterseite- der gekreuzten Schiene und beidseitig jedes Waagebalkens und parallel dazu sind auf einer dem Schienenrand entlanglaufenden, aus Isoliermasse hergestellten Leiste 52 metallische Kontaktstreifen 51 aufgeschraubt, auf welche die vorstehenden Enden der Stifte 50 sich auflegen, Nvenn :die Kugel auf dem Waagebalken zurücklaufend diesen niederdrückt. Die anderen Enden dieser Kontaktstreifen 51 stehen über dem Schienenrand 37 oder 38 vor und sind am vorstehenden Teil mit Klemmschrauben 511, 51' versehen zum Anschluß der elektrischen Leitungsdrähte, und zwar führt für jeden Waagebalken ein Draht von: Klemmen 511- aus zu einem. Elektromagneten für die Kreissektoren und ein anderer Draht vom Klemmen 512 aus zu einem Elektromagneten für die Punktkreise. Rollt nun: eine Kugel 43 infolge des Auftreffens eines Schusses auf die Scheibe in ihrer Rinne zurück und gelangt an das andere Ende des Waagebalkens, so drückt sie dieses Balkenende abwärts und bewirkt dadurch einen gleichzeitigen Kontakt der beiden Enden des Stiftes 50 mit den Kontaktstreifen 51. Um jedoch .diesen doppelten Kontakt mit Sicherheit zu bewirken, hat nicht nur die Achse 47 ein reichliches Spiel in der Durchbohrung des Waagebalkens, sondern die Kontaktstreifen sind auch: zugeschärft, um nur mit einer Kante einen sicheren Kontakt herzustellen. Außerdem kann durch eine entsprechende Einstellung des Gefälles der Rinne die für den Rücklauf der Kugel aufgewandte Zeit und dadurch auch die Dauer des Kontaktes zwischen Kontaktstreifen und Stift 5o geregelt werden. Um den Rücklauf der Kugeln in diesen Rinnen zu begrenzen, und, um diese Kugeln auch stets innerhalb dieser Rinnen zurückzuhalten, sind :darüber abgebogene Bleche 53 mittels kleiner Säulchen. 54 auf den Schienen 37 und 38 festgeschraubt. Ein gewisser Vorteil :dieser Anordhning der Teile besteht namentlich darin, d'aß keine Federn verwendet werden.
  • Im Schema nach Fig. 6, welches sich auf eine Scheibe nach Fig. 7 bezieht, speist eine elektrische Stromquelle V einerseits einen Leiter, der die Klemmen der vier die kreisförmigen Bewegungen der Zeigerkelle veranlassenden Elektromagnete I, II, III und; IV verbindet, und andererseits einen Leiter, der die Klemmen der fünf die radialen Bewegungen des Zeigerorgans veranlassenden Elektromagnete 1, 2, 3, 4 und 5 verbindet. Die zweiten: Klemmen dieser Elektromagnete sind, und zwar :d!ie vierKlemmen der erstenGruppe, an vier radiale Leiter, welche je die Kontaktklemmen 5i2 verbinden, angeschlossen und diejenigen der zweiten Gruppe an den Kontaktstreifen für das Zentrum und an je einen Kontakt eines die -vier Kontaktklemmen 511 desselben Scheibenkreises verbundenen kreisförmigen Leiters.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspRUcH: Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schießscheibe, bei welcher die Herstellung des Stromschlusses durch den Rücklauf von mit der Scheibe in Berührung gehaltenen Kugeln bewirkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln in offenen Rinnen (37, 38, q1(.) auf kippbaren Waagebalken (45) laufen, welche mit reichlichem Spiel auf festen Drehzapfen (47) aufgeschoben: sind',. und daß der Stromschluß durch das gleichzeitige Auftreffen einer am Ende des Waageballeens angebrachten Kontaktbrücke (50) auf zwei kantig zugeschärfte Kont4ktstücke (5I1-, 5 12) hergestellt wird. _
DE1919335696D 1918-07-05 1919-06-27 Mit elektrischen Kontakten versehene, elastisch gelagerte Schiessscheibe Expired DE335696C (de)

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