DE30859C - Metallene Zielscheiben mit elektromechanischer Anzeigevorrichtung - Google Patents

Metallene Zielscheiben mit elektromechanischer Anzeigevorrichtung

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DE30859C
DE30859C DENDAT30859D DE30859DA DE30859C DE 30859 C DE30859 C DE 30859C DE NDAT30859 D DENDAT30859 D DE NDAT30859D DE 30859D A DE30859D A DE 30859DA DE 30859 C DE30859 C DE 30859C
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DE
Germany
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plates
plate
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30859D
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English (en)
Original Assignee
P. CERONI, Hauptmann, und G. BREGOLI, Oberstlieutenant in Turin, Italien
Publication of DE30859C publication Critical patent/DE30859C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches
    • F41J5/052Targets comprising a plurality of electric contacts, each corresponding to a discrete target section and being actuated by the movement thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Mai 1884 ab.
Die Zielscheiben bestehen im wesentlichen aus der eigentlichen Scheibe, den Leitungsdrähten, welche den Schieisstand mit der Scheibe verbinden, der elektrischen Batterie und der Signaltafel an dem Schiefsstande.
Damit die Scheiben functioniren können, ist es erforderlich, dafs die Batterie die gehörige Anzahl Elemente besitzt, um einen genügend intensiven Strom zu erzielen. Für eine Scheibe und die Entfernung von 400 m genügen drei Elemente.
Von der galvanischen Batterie müssen ausgehen: der Draht des negativen Poles, der mit irgend einem Punkte der Scheibe zu verbinden ist, und die Drähte des positiven Poles, die an dem Isolator jedes Scheibentheiles, von dem beim Aufschlagen des Geschosses ein Signal gegeben werden soll, zu befestigen sind.
Durch Schliefsung des Stromes wird an der Signaltafel diejenige Nummer zum Erscheinen gebracht, die dem getroffenen Scheibentheil entspricht.
Die Signaltafel besteht aus einzelnen Tableaux, wie sie bei elektrischen Läutewerken in Hotels u. dergl. benutzt werden, und stellt die Gestalt der Scheibe dar.
Alle Scheiben sind von der Erde mittelst der Holzbalken b b isolirt, die in Aushöhlungen des Mauerwerkes T T, Fig. 1, 2, 6 und 7, gelegt sind.
Die metallenen Scheiben bestehen entweder aus nachgiebigen Platten, die mit Scharnieren befestigt sind, oder aus einer nur in den einzelnen Theilen nachgiebigen Platte.
Die Fig. 1 und 2 stellen in Seiten- und Vorderansicht eine Scheibe mit im Scharnier beweglichen Platten dar.
Ein eiserner Rahmen wird aus drei verticalen T-Eisenschienen α α α und drei horizontalen gleichen Schienen a1 a1 a1 gebildet, die an den Kreuzungspunkten durch angenietete oder angeschraubte Eisenwinkel vereinigt sind. Zwei oder drei T-Eisen- oder auch runde Stangen q fassen oben mit Oesen und Vorsteckern an die hintere Fläche der Scheibe, während die unteren Enden sich auf einen hinteren Isolirbalken b stützen und mit ihren Oesen dort durch Vorstecker oder in anderer Weise befestigt werden. Die gehärteten Stahlplatten ABC..., von denen je nach der Theilung, die man der Scheibe geben will, eine beliebige Anzahl vorgesehen ist, besitzen je ein Scharnier d d, wie solches in den Fig. 3 und 4, die eine der Platten in Hinter- und Seitenansicht darstellen, angegeben ist. Diese Scharniere, welche der Platte gestatten, die senkrechte Lage wieder anzunehmen, sind doppelt und bestehen aus einem vorderen, hinteren und mittleren Theil. Der vordere Theil (bei der Betrachtung von hinten) ist derjenige, der mittelst der vier Schrauben vvvv auf der Platte festgehalten wird. Der mittlere Theil wird in den Ausschnitten unten durch einen Stiftp, oben durch einen Vorstecker p\ den man entfernen kann, wenn man die Platte abnehmen will, festgehalten. Dieser Verschlufs ist an dem Gestell mittelst einer kleinen Kette befestigt. Der hintere Theil ist an dem Rahmen mittelst vier
Bolzen oder Niete v1 v1 v1 v1 befestigt, und zwar an den Winkeln s s s s, welche der Rahmen zu diesem Zweck trägt.
Durch die eigene Schwere nimmt die Platte nach jedem Anschlag des Geschosses ihre normale Lage wieder ein. Oben hat die Platte noch den Anschlag Q. und unten die Feder/, die beide an dem Rahmen angebracht sind. Der Anschlag Q. dient dazu, das Zurückweichen der Platte im oberen Theil zu verhindern, und die Feder/" dazu, den unteren Theil der Platte in der verticalen Ebene zu erhalten. Die verschiedenen Platten sind nach Art der Schuppen eines Panzers, d. h. in verschiedenen Verticalebenen, über einander gesetzt. Auf diese Weise hindert die Bewegung der einen Platte nicht die der anderen, und nur die getroffene Platte giebt das betreffende Signal. Zu diesem Zweck ist für jede Platte ein besonderer Isolator h, an den sich der Leitungsdraht anschliefst, angebracht. Nach Lösung der Stifte ρ und der Vorstecker ρ1 an den Gelenken kann man die Platten abnehmen und so die Scheibe bequem transportiren.
Die Fig. 5, 6 und 7 stellen in Vorder-, Seiten- und Hinteransicht die unbewegliche Scheibe dar. Dieselbe ist so einfach, dafs sie leicht transportirt und für jede beliebige Scheibentheilung verwendet werden kann.
Diese Scheibe kann aus einer einzigen Metallplatte und aus einigen kleinen Pendeln oder Hämmern, die hinter der Platte an der zum Signalisiren geeigneten Stelle befestigt sind, bestehen. Sobald das Geschofs gegen die Platte schlägt, wird das dem getroffenen Punkte zunächst gelegene Pendel den Strom schliefsen, während die von dem getroffenen Punkte weiter entfernten Pendel sich entweder gar nicht oder doch zur Schliefsung des Stromes nicht genügend bewegen werden.
Obwohl man nun bei einer einzigen Platte die Stellung der Pendel und ihre Veitheilung nach mechanischen Principien genau einrichten könnte, wird doch zu größerer Sicherheit in der Signalgebung die Platte in einzelne Theile zerlegt, wie dies die Fig. 5, 6 und 7 darstellen. Die beiden einzelnen Seitentheile AA tragen hinten ihre Pendel. Der mittlere Theil besteht aus drei Stücken B, B und C D, die mittelst der in den Fig. 9, 10 und 11 gezeigten Schiene vereinigt sind. Fig. 9 stellt die Basisschiene und Fig. ι ο und. 11 die Befestigungschienen dar, welche zur Vereinigung der drei Stücke dienen. Hinter der Scheibe stehen gerade wie bei der erstbeschriebenen schräge Stützstangen x, die unten mit den Vorsteckern ^, Fig. 8 befestigt werden.
Jeder der hinten mit Pendel versehenen Theile der Scheibe ist, obgleich er sich mit den anderen Theilen in einer Ebene befindet und auch verbunden ist, doch unabhängig von diesen.
Das Pendel oder der kleine Hammer, der sich an der Hinterseite der Platten befindet, ist in Fig. 12 in Seitenansicht und Schnitt, in Fig. 13 in der Vorderansicht und in Fig. 14 im Grundrifs dargestellt. Der Hammer besitzt über seinem Drehpunkt ein Herzstück i, das, sobald der Hammer durch Anschlag des Geschosses zurückbewegt wird, den Bronzecylinder r anhebt und ihn mit dem Contact des positiven Poles in Verbindung bringt. Der Cylinder r bewegt sich in der isolirenden Hülse ν aus Knochen oder dergleichen. Das ganze Stück, in dem sich das Lager für den Hammer befindet, ist in Bronze ausgeführt und durch einen Ueberzug aus gefirnifstem Blech geschützt, so dafs die Witterungseinflüsse weder die Stromleitung am Hammer noch dessen Beweglichkeit stören können. Fig. 15 zeigt in Vorder- und Fig. 16 in Seitenansicht eine Salonscheibe gleicher Construction.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Scheibe, die aus mehreren, nach Art der Schuppen eines Panzers über einander gesetzten, mit Doppelscharnieren d: versehenen Platten ABC... besteht, welche Platten beim Anschlagen des Geschosses aus ihrer Ruhelage gedrückt werden und hierbei einen den Strom zu einem sogenannten elektrischen Tableau leitenden Contact schliefsen, hierauf aber wieder durch ihr eigenes Gewicht und die. Wirkung der Feder/ in ihre verticale Lage zurückkehren, Fig. ι bis 4.
2. Eine Scheibe, die aus einer oder mehreren an einander gefügten soliden Metallplatten besteht, hinter denen sich kleine Pendel oder Hämmer befinden, die beim Aufschlagen des Geschosses infolge des Geschofsstofses mit ihren Herzstücken i die Cylinder r anheben und" hierdurch den Strom schliefsen, so dafs das Signal durch ein zugehöriges Tableau gegeben wird.
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