DE725200C - Schiessscheibenreihenanlage - Google Patents

Schiessscheibenreihenanlage

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Publication number
DE725200C
DE725200C DET52393D DET0052393D DE725200C DE 725200 C DE725200 C DE 725200C DE T52393 D DET52393 D DE T52393D DE T0052393 D DET0052393 D DE T0052393D DE 725200 C DE725200 C DE 725200C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
arms
disc
arm
counterweight
Prior art date
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Expired
Application number
DET52393D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Thieme-Voigt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL THIEME VOIGT
Original Assignee
KARL THIEME VOIGT
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Filing date
Publication date
Application filed by KARL THIEME VOIGT filed Critical KARL THIEME VOIGT
Priority to DET52393D priority Critical patent/DE725200C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE725200C publication Critical patent/DE725200C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/04Movable targets which are stationary when fired at disappearing or moving when hit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Schießscheibenreihenanlage Die Erfindung betrifft eine SchIeßscheibenreihenanlage mit einzeln im Gelände aufzustellenden Scheibengestellen, deren Kippscheiben durch eine gemeinsame Welle getragen werden.
  • Es ist eigne Scheibenreihenanlage für das Gelände bekannt, bei der alle Einzelscheiben, an einzelnen Abschnitten der Welle angebracht sind, die miteinander durch Kugelgelenke verbunden werden, um sie dem Geländeverlauf anpassen. zu können. Jedes Wellenstück besitzt einem. staffelartigen Träger. Die Scheibe wird in ihn. eingestellt, drückt gegen eine Feder und wird in dieser Lage leicht verrastet. Die Treffanzeige erfolgt dadurch, daß die Scheibe die Feder spannt, die Verrastung löst und nun durch- die Federkraft nach vorn abgeworfen wird. Die Scheibe rizuß dann wieder vorn Hand eingesetzt werden. Ungünstig liegende Treffer werden diese Vorrichtung nicht zum Ansprechen bringen. Den heutigen Ansprüchen wird diese Bauweise nicht genecht.
  • Bekannt ist auch eine Bauweise, bei der die Kippscheibe um Beine waagerechte Achse schwenkt und durch einen verrasteten Kniehebel in der Beschlußlage gehalten wird, bis ein Treffer die Scheibe ein wenig mitnimmt und dadurch die Verrastung des Kniehebels löst, so daß die Scheibe ihrer Unterstützung beraubt wird und nach dem Schützen hin umfällt. Durch .diesen Fall wird mit Hilfe eines Hebels ein zu einem. Zeigerdeckungsstande führendes Zugseil ruckartig angezogen, das so :den Treffer anzeigt. Mit seiner Hilfe kann jede einzelne Seheibe wiederaufgestellt werden. Eine solche Reihienanlage hat dann auch so viele Zugdrähte nötig, wie Scheiben vorhanden sind.
  • Bekannt ist ferner eine selbstanzeigende Sehseßscheibe, bei: der im. Trefferfall sich vor der stehenblesbenden oder umgeworfenen Scheibe eine besondere Signalscheibe aufrichtet. Der rechtwinklige Signalkörper bzw. die Scheibe gelangt beim Umfallen auf eine Stütze. Das Wiederanfrichten der Scheibe bzw. des Signals erfolgt durch je Bein Zugo.gan, welches wiederum zu einem Deckungsstand .hinter den Scheiben. führt. Auch hier ist also für jede Scheibe ein Zugorgan erforderlich.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine baulich sehr einfache Schießscbeibenreih:enanlage, .die betriebssicher im Gelände verlegt werden kann und nur durch ei n Zugseil bedient wird, welches unmittelbar nach dem Schützenstand hingeführt ist und von dort aus bedient werden kann, wodurch wesentlich an Zeit gespart und an Sicherheit gewonnen wird.
  • Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die lose um die Welle drehbaren Scheibenarme an ihren unteren Enden mit j e einem rechtwinklig und in Richtung auf den Schützen verlaufenden, in der Beschußlage als Fuß und in der Trefferlage als Signal dienenden Gegengewichtsarm etwa gleicher Länge wie die Scheibe versehen sind, und -aß die Welle im Bereich jedes Scheibenarmes rriit ihr urdrehbar verbundene radiale Mitnehmierarme sowie für den Antigriff des von der Beschußsei:t.e her kommenden Zuggliedes an beliebiger Stelle einen mit der Welle urdrehbar verbundenen, etwa rechtwinklig zu den Mitnehmetrarmen stehenden gewichtsbelasteten Hebel besitzt, der jeweils unter dem Einfluß seines Gegengewichtes nach Aufrichtung der Scheibenarme die Welle mit ihren 1Vlitnehmerarmen wieder so weit zurückdreht, bis er sich mit seinem Gegengewichtsarm auf einer Unterlage der Grundplatte abstützt. Da leine solche Scheibenanordnung in größtem Maße darauf angewiesen ist, daß die Lagerung der langen durchgehenden Welle gleichmäßig erfolgt und die drehenden Teile vor Beschmutzung durch Sandspritzer geschützt werden, so sind die Grundplatten jeder Einzelscheibe zur Befestigung in untere Ausnehmungeneines in der Beschußrichtung vor der Welle verlegten, bis über die Höhe derselben aufwärts ragenden und zugleich die Panzerung tragenden Beschwerungsbalkenseingeschoben, dem damit also eine mehrfache Wirkung zukommt.
  • Es sind auch Reihenscheibier bekannt, bei denen mehrere Scheiben durch eine gemeinsame Welle und von einer gemeinsamen Grundplatte getragen werden. Solche Scbeiben sind trotzdem nur kurz. Die Schwierigkeit der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe liegt demgegenüber gerade darin, daß die Scheibenreihenanlage sehr lang ist, weil sie ein gefechtsmäßiges Schießen auf eine ausgedehnte Schützenreihe lehren soll.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Seitenansicht und Fi?. z eine Vorderansicht eines Teils der Anlage.
  • Fig.3 zeigt in kleinerem Maßstab die Ansicht einer solchen langen Gesamtanlage. Ein starker und hoher Beschwerungsbalken i besitzt auf seiner Unterkante Ausnehmungen a für die Unterlagen 8 der einzelnen Scheiben, die in diese eingeschoben sind und durch nicht dargestellte, von oben her eingeführte Steckerstifte o. d,-l: in ihrer richten Lage gesichert werden. Die auf der Erdoberfläche aufruhenden Grundplatten 8 tragen eine durchgehende lose drehbare Welle .l. Um diese sind die Scheibenarme i i drehbar, die an ihrem unteren Beschwerungsende mit je einem rechtwinklig und in Richtung auf den Schützen verlaufenden, in der Beschußlage als Fuß und in der Trefferlage als Signal dienenden Gegenge@cichtsarm 5 etwa gleicher Länge wie die Scheibe selbst versehen sind. Die Welle q. besitzt im Bereich jedes Scheibenarmes i i mit ihr urdrehbar verbundene radiale Mitnebmerarme 7 sowie für den Angriff des von der Beschußseite herkommenden Zuggliedes 14. an beliebiger Stelle einen mit der Welle .¢ urdrehbar verbundenen, etwa rechtwinklig zu dem Mitnehmerarm 7 stehenden gewichtsbelasteten Hebel 6. Dieser dreht jeweils unter dem Einfluß seines Gegengewichtes 6a nach Aufrichtung der Scheibenarme die Welle 4. mit ihren Mitnehmerarmen 7 so weit zurück, bis er sich reit seinem Gegengewichtsarm 6a auf einer Unterlage der Grundplatte 8 abstützt. Ist also die Scheibe durch den Beschuß in Geschoßrichtung umgekippt, wobei das Signal 5 sichtbar wird _.(Fig. i gestrichelt) und wird am Zughebel 6 'vom Schützenstand aus gezogen, so wird durch den Mitnehmerarm 7 die Scheibe i i aufgerichtet. Läßt man das Zugseil 14 los, so fällt das Gegengewicht 6a des Zuglhebels 6 auf den Boden und der Zughebe16 wie der Mitnehmerarm 7 kehren in ihre ursprüngliche Lage zurück, so daß die gesamte Reihenanlage zu neuem Beschuß fertig ist, gleichgültig welche einzelnen Scheiben i i getroffen waren. Ordnet man zwei längere Wellen 4 für eine besonders lange Reihenanlage an, so können die beiden Zughebel 6 je an den einander zugekehrten Enden der beiden Wellen vorgesehen werden, und man kommt wiederum nur mit einem einzi,gen Zugseil aus. Der Balken i ist auf der dem Schützen zugekehrten Stirnseite zugleich mit einer Panzerplatte verstehen, weil es sehr darauf ankommt, daß dieser als Beschwerungsgewicht dienende Balken. unverletzt bleibt. Auf ebenem Boden genügt das Gewicht des. Balkens dazu, die Seheiben festzuhalten, wenn. die Ausnehmungen 2 nicht die volle Tiefe der Unterlagen 8 haben, so daß nur letztere auf dem Boden aufruhen und auch den, Balken tragen. Man kann aber auch einen, zweiten Balken 9 unter dem ersten. vorsehen, der in einer ausgegrabenen Rinne (Fig. i gestrichelt) des Erdbodens frei verlegt isst und auf diese Weise denn ersten Balken Beine völlig ebene, Unterstützung bietet. Statt des-sien kann natür-lich auch *e Betonschicht in den Fällen dienen, in denen die Reihenaailage immer wieder an der gleichen Stelle aufgestellt wer-. den soll.
  • Hinter der umfallenden Scheibe kann ein. elektrischer Schalter 12 vorgesehen sein, dessen Schaltglied i 3 durch die Schieibe betätigt wird, um auf diese Weisse auch noch eine elektrische Trefferanzeige nach dem Schützenstand hin in Betrieb zu setzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schießscheibenreihenamlage mit einzeln im Gelände aufzustellenden Scheibengestellen, deren Kippscheiben durch eine gemeinsame Welle getragen werden, dadurch ,gekennzeichnet, daß die lose um die Welle (¢) drehbaren Scheibenarme (i i) an ihren unteren Enden mit je einem rechtwinklig und in Richtung auf den Schützen verlaufenden, in der Besichußlage als Fuß und in der Trefferlage als Signal dienenden Gegengewichtsarm (5) etwa gleicher Länge wie die Scheibe (i i) versehen sind und daß die Welle (4) im Bereich jedes Scheibienannes (i i) mit ihr urdrehbar verbundene radiale Mimehmerarme (7) sowie für den Angriff des von der Beschußseite hier kommenden Zuggliedes an beliebiger Stelle einen mit der Welle (4) urdrehbar verbundenen, etwa rechtwinklig zu den Mitnehmerarmen-(7) stehenden ;gewichtsbelasteten Hebel (6) besitzt, der jeweils unter dem Einiluß seines Gegengewichtes (6a) nach Aufrichtung der Sch.eibenarme (i i) die Welle (4) mit ihren Mitnehmerarmen (7) wieder so weit zurückdreht, bis er sich mit sieiineni. Gegengewichtsarm (6a) auf einer Unterlage der Grundplatte (8) abstützt, sowie daß die Grundplatten (8) jeder Einzelscheibe zur Befestigung in untere Ausnehmungen eines in: der Beschußrichtung vor der Welle (4) verlegten, bis über die Höhe der Welle aufwärts ragenden, gleichzeitig die Panzerung (3) tragenden Beschwerungsbalkens (i) eint schobien sind.
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