DE624657C - Kontrollapparat fuer einfache Rechenoperationen - Google Patents

Kontrollapparat fuer einfache Rechenoperationen

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DE624657C
DE624657C DEW94887D DEW0094887D DE624657C DE 624657 C DE624657 C DE 624657C DE W94887 D DEW94887 D DE W94887D DE W0094887 D DEW0094887 D DE W0094887D DE 624657 C DE624657 C DE 624657C
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09BEDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
    • G09B19/00Teaching not covered by other main groups of this subclass
    • G09B19/02Counting; Calculating

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  • Educational Administration (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Kontrollapparat für einfache Rechenoperationen Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Kontrollapparat für einfache Rechenoperationen, welcher sowohl als Spielzeug als auch als Lehr- und Lernbehelf für den Rechenunterricht Verwendung finden soll.
  • Es sind bereits derartige Spielzeuge bekannt, bei denen in der Art der Frage- und Antwortspiele auf der einen Seite einer Tafel einfache Rechenoperationen als Fragen und auf der anderen Seite die dazugehörigen Antworten gedruckt und mit Kontaktstücken versehen sind, an die Metallstöpsel o. dgl. angelegt werden, wodurch ein Stromkreis über eine Anzeigevorrichtung geschlossen wird. Bei einer bekannten Ausführung erfolgt zwar die Einstellung der Aufgabe in Scheiben, doch ist die Einstellung des Resultates wie bei den vorher genannten Apparaten mittels Stöpsels o. .dgl.
  • Bei diesen bekannten Geräten sind ebenso wie bei einer früher vorgeschlagenen Ausführung Einstellkörper und Resultatskörper vorgesehen, welche mit einem Signalwerk derart zu einem elektrischen Stromkreis vereinigt sind, daß bei richtiger Einstellung des Ergebnisses das Signalwerk in Tätigkeit tritt.
  • Bei den bekannten Ausführungen ergibt sich der Nachteil, daß alle möglichen Resultatsziflfern und nur diese sichtbar sind und gedankenlos abgetastet werden können, nur um denKontrollapparat inTätigkeit zu setzen, und bei .der früher vorgeschlagenen besteht der Nachteil, daß eine ganze Reihe von Einstellkörpern vorgesehen sind.
  • Beim Gegenstand vorliegender Erfindung sind im Gegensatz dazu nur die jeweils eingestellten Aufgaben und die jeweiligen Resultatsziffern sichtbar, und außerdem muß ein mehrstelliges Resultat aus einzifferigen Zahlen zusammengesetzt werden, so daß beim Spiel das Kind tatsächlich rechnen muß.
  • Abb. r stellt eine Draufsicht des Apparates mit abgenommener Kontaktplatte, Abb. z eine Draufsicht des Apparates mit abgenommenem Deckel dar.
  • Abb.3 zeigt dasselbe für einen Apparat, der für Addition und Subtraktion eingerichtet ist, Abb. 4. einen Längsschnitt durch den Apparat, Abb. 5 ein Schema für die Multiplikatiön einstelliger Zahlen; Abb. 5 a stellt einen Längsschnitt durch einen Verteiler nach der Linie A-.4, dessen Oberfläche in Abb. 5 abgebildet ist, dar; Abb. 6 zeigt das Schema für die Multiplikation englischer Geldwerte mit einstelligen Zahlen, Abb. 7 für die Addition zweistelliger und einstelliger Zahlen, Abb. ä für die Subtraktion einstelliger Zahlen von zweistelligen Zahlen; Abb.9 zeigt das Schaltschema für die Multiplikation, Abb. io für die Addition und Subtraktion; Abb. ii zeigt be#ispielsweise.die Ausbildung der Kontaktbleche der Zehnerstellen mit dem Ziffernwerte 2, Abb. 12 eine solche für die Einerstellen mit dem Ziffernwerte 3.
  • Die Konstruktion des Apparates für Multiplikation ist folgende (Abb. i, 2 und 4). Auf einer Grundplatte sind vier Bolzen i angeordnet, um die die Hebel 2, 3, io und i i drehbar sind. An den Hebeln 2 und 3 ist gelenkig ein Kontaktträgerrahmen 4 befestigt, welcher an Bolzen 5, die durch Schlitze von als Verteiler wirkenden Blechpaketen 8 und 9 hindurchgehen, die Kontaktträger 6 trägt, welche mit neun aus j e zwei ineinandergesteckten und. durch eine Druckfeder auseinandergehaltenen Hülsen bestehenden Kontakten 7 versehen sind. Die Blechpakete 8 und 9 bestehen aus je zehn voneinander durch Papier isolierten Blechen, von denen jedes einem Ziffernwerte von o bis 9 zugeordnet ist und welche zwischen Holzplatten 12 und i2' zusammengehalten werden. In der Platte 12 sind Nägel eingeschlagen, welche nachdem in Abb. S und 6 angegebenen Schema ebenfalls einem Ziffernwert zugeordnet sind. Die Blechplatten sind so gelocht, daß Nägel und Platten mit gleichen Ziffernwerten durch ein kleines geschlitztes Loch vereinigt sind, während an allen übrigen Stellen große Löcher vorgesehen sind, so daß nur Bleche und Nägel des gleichen Ziffernwertes' miteinander verbunden sind. In Abb. 5 a ist ein Längsschnitt durch ein Blechpaket 9 dargestellt, dessen Oberfläche in Abb.5 abgebildet ist; alle Nägel mit dem Ziffernwerte 5 sind mit det sechsten Platte von unten, die wiederum dem Ziffernwert 5 entspricht, verbunden und gehen durch die Löcher. der anderen Platten frei durch, ebenso wie alle übrigen Nägel mit dem Ziffernwerte o, welche vom Schnitte getroffen sind. o bis 9 auf der rechten Seite sind die Ziffernwerte der Blechplatten. Die Isolationseinlagen zwischen den einzelnen Platten sind mit 9o bezeichnet. Über den Kontakten 7 ist die Kontaktplatte 13 angeordnet, welche auf ihrer Unterseite Kontaktstreifen 14, 15 und 16 tragen, längs deren die Kontakte 7 und die Kontakte der Resultatshebel io und ii schleifen. Von diesen Kontaktstreifen gehen Verbindungen 17 und 18 zu zwei konzentrisch angeordneten Kontaktreihen, über welchen zwei Kontakte des Hebels 41 streichen, über welchen mit Hilfe der Bolzen 21 Kontaktstreifen i9 und 21 befestigt sind. Die Funk-, tion ist folgende: Mit der Einstellung des Segmentes 23 wird der Kontaktträger 6 seitlich in diejenige Vertikalreihe verschoben, welche der im Schauloch erschienenen Ziffer des Segmentes 23 entspricht. Mit der Verstellung des Segmentes 22 werden diejenigen Kontaktstreifen 14 mit den Kontakten des Hebels 41 verbunden, welche der im zweiten Schauloch erscheinenden Ziffer des Einstellsegmentes 22 entsprechen. Im Kreuzungspunkte der betreffenden Vertikal- und Horizontalreihe sind in der linken Gruppe Kontakte vorgesehen, welche dem Ziffernwerte der Zehnerstelle des aus den beiden eingestellten Zahlen gebildeten Produktes entsprechen, und- auf der rechten Seite Kontakte, welche der Einerstelle des gebildeten Produktes entsprechen. Da die Kontakte in leitender Verbindung mit den entsprechenden Blechplatten sind, wird ein Stromkreis nach Abb.9 in dem Augenblick über die Anzeigevorrichtung 52 geschlossen, in dem mit Hilfe der Resultatsegmente 24 und 25 die richtigen Resultate eingestellt sind, d. h. in dem die Kontakte der Hebel io und i i über den Kontakten mit dem richtigen Ziffernwerte stehen.
  • Die Konstruktion für die Addition und Subtraktion ist für die Einerstellen dieselbe wie bei der Multiplikation, nur ist das Schema für die Nägel und ihre Ziffernwerte ein anderes. Für die Zehnerstellen ist die Konstruktion etwas abweichend davon. Das Einereinstellsegment des zweistelligen Summanden bzw. des Minuenden der Subtraktion ist mit einer Zehnerverschiebungsscheibe 27 fest verbunden. Diese Zehnerverschiebungsscheibe besteht aüs zwei durch Papier voneinander isolierten Blechplatten, welche mit einer Holzscheibe abgedeckt sind. Auf dieser Holzscheibe sind vier Kontaktstreifen angeordnet, von denen 29 und 31 sowie 28 und 30 über je ein Blech miteinander verbunden sind. Über den Kontaktstreifen 30 und 31 ist ein feststehender Kontaktträger 36 angeordnet,- dessen zwei Kontakte auf den Kontaktstreifen 30 und 31 einerseits schleifen und andererseits mit den leitenden Verbindungsstücken 34 und 35 und über diese mit den Kontaktstreifen 32 und ,33 in Verbindung stehen. Unter diesen Kontaktstreifen 32 und 34 sind im Hebel 40 zwei Kontakte angeordnet,welche über den zwei Kontaktreihen des Verteilers 26 schleifen. Der Hebel 40 ist mit dem Zehnereinstellsegment des zweistelligen Summanden bzw. des Minuenden bei der Subtraktion fest verbunden. Über dem Kontaktstreifen 29 ist ein um die Achse i frei beweglicher Hebel 6ö mit einem Kontakte angeordnet; dieser Hebel 6o macht über die Verbindungsstange. 38 und den mit dem Einstellsegmente der einstelligen Zahl fest verbundenen Hebel 39 die Bewegung dieses Einstellsegmentes mit. Wird also das linke Einereinstellsegment im Uhrzeigersinne gedreht und das rechte Einstellsegment entgegen dem L'hrzeigersinne, dann steht der Kontakt- des Hebels 6o entweder über dem Kontaktstreifen 29, wenn die Summe der Bewegungen unter zehn Einheiten beträgt, oder über dem Kontaktstreifen 28, wenn die Summe der Bewegungseinheiten zehn oder mehr beträgt; so wird über -die Teile 30, 31, 34., 35 die Verbindung entweder zum Kontaktstreifen 33 oder zum Kontaktstreifen 32 hergestellt. Die Ziffernwerte der Kontakte im Verteiler 26 unterscheiden sich dementsprechend in den beiden Reihen in jeder radialen Richtung um eins.
  • Wird wiederum das richtige Resultat eingestellt, ist der in Abb. io dargestellte Stromkreis über die Anzeigevorrichtung geschlossen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kontrollapparat für einfache Rechenoperationen mit zwei Einstellkörpern für die Aufgabe, zwei Einstellkörpern für das Ergebnis und einem Signalwerk, welches bei richtiger Einstellung des Ergebnisses über einen elektrischen Stromkreis in Tätigkeit tritt, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Teile: a) zwei Verteiler (8, 9) mit von der Oberfläche in die Tiefe gehenden Verbindungen für einzelne voneinander isolierte Platten, von denen jede einem bestimmten Ziffernwert zugeordnet ist, und zwar derart, daß an jeder Kreuzungsstelle zweier sich schneidender, an der Oberfläche der Verteiler angeordneter Kontaktreihen die Verbindung mit derjenigen Platte hergestellt ist, Nvelche dem Ziffernwert desj-enigen Resultates, nach Stellenwerten geordnet, entspricht, der sich aus den Ziffernwerten der Kontaktreihen und der Art der Aufgabe ergibt, b) zwei durch einen der Einstellkörper (3) bewegliche, parallel verlaufende Reihen von je neun doppelseitigen Einzelkontakten, welche mit ihrer einen Kontaktfläche über die Kontakte auf der Oberfläche der Verteiler (8, 9) und mit der anderen Kontaktfläche auf Kontaktsegmenten (14) der Deckplatte schleifen, c) ein Paar durch den zweiten Einstellkörper (2) beweglicher, @ doppelseitiger Einzelkontakte, welche zwischen den Kontaktsegmenten (14) der Deckplatte und Stromzuführungssegmenten (i9, 2o) schleifen und d) zwei weitere durch die beiden Einstellhebel (io, ii) für das Ergebnis einstellbare, doppelseitige Kontaktstücke, welche auf j e einer Kontaktreihe der Verteiler (8, 9) und weiteren leitenden Segmenten (15, 16) der Deckplatte schleifen.
  2. 2. Abänderung eines Kontrollapparates nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Addieren und Subtrahieren zweistelliger Zahlen mit dem Einstellkörper (3) für die Einerstellen des zweistelligen Summanden ein aus zwei voneinander isolierten Metallplatten mit vier paarweise miteinander verbundenen Kontaktstreifen (28, 29, 30, 31) bestehender Verschiebungsteil (27) fest verbunden ist, über welche ein durch den zweiten Einstellkörper (2) bewegter Kontakt schleift, und zwar in- der Weise, daß .die Bewegungsrichtung des Verschiebungsteils (27) und des Kontaktes jeweils einander entgegengesetzt sind.
DEW94887D 1934-08-28 1934-08-28 Kontrollapparat fuer einfache Rechenoperationen Expired DE624657C (de)

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DE624657C true DE624657C (de) 1936-01-30

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ID=7614212

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DE (1) DE624657C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1197654B (de) * 1960-07-11 1965-07-29 Albert Kiewel Lehrspiel oder Lehrmittel zum Rechnen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1197654B (de) * 1960-07-11 1965-07-29 Albert Kiewel Lehrspiel oder Lehrmittel zum Rechnen

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