DE92573C - - Google Patents

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DE92573C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C9/00Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes
    • E06C9/06Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted
    • E06C9/14Ladders characterised by being permanently attached to fixed structures, e.g. fire escapes movably mounted with non-rigid longitudinal members, e.g. rope or chain ladders, ladders of the lazy-tongs type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 61: Rettüngswesen.
Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herunterlassen von auf Windetrommeln aufwickelbaren Rettungsleitern von irgend einem Punkte des Gebäudes aus vermittelst eines Drahtzuges, welche sich von den bis jetzt bekannten Vorrichtungen dieser Art dadurch unterscheidet, dafs das Abwickeln der Leitern nicht selbstthätig, sondern von Hand mittelst eines selbstthätig zugebrachten Zugseiles erfolgt.
Fig. ι zeigt die Anordnung an einem Gebäude, und zwar im Ruhezustande,
Fig. 2 dieselbe in der Gebrauchsstellung.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Windetrommel mit dem Auslösemechanismus bezw. in der Seiten- und Vorderansicht und im Grundrifs.
Fig. 6 zeigt die Einrichtung des Drahtzugknopfes,
Fig. 7 einen Schnitt x-x der Fig. 6 und
Fig. 8 einen Schnitty-y der Fig. 6.
In an der Mauer zu befestigenden Lagerböcken α α1 α2 ist eine Welle ν gelagert, auf welcher die Trommel d mit ihrer Nabe d1 lose angeordnet ist. Die seitliche Bewegung der letzteren wird durch den Stellring ν1 verhindert. Seitlich über den Stellring hinaus ist die Nabe zu einer Zahnkuppelung/ ausgebildet, in welche die zweite, auf einem Federkeile verschiebbare Kuppelungshälfte fl eingreifen kann. Das Aus- und Einrücken dieser geschieht durch den Arm i des um i1 drehbaren Winkelhebels, welcher mit seinem Zapfen in die Ringnuth f'2 von f1 fafst. Der zweite Arm ζ2 dieses Winkelhebels ist durch eine Zugstange k mit einem durch I1 mit Z2 starr verbundenen Hebel / gekuppelt. Der Hebel P fafst mit seinem umgebogenen Ende in die Ringnuth b~ einer f1 entsprechenden Kuppelungshälfte b\ welche in einen entsprechenden Zahnkranz der Seiltrommel b eingreift, b dreht sich, gleich der Windetrommel d auf v, auf einer Welle c, die in Lagern, welche in den Holmen der Leiter fest sind, drehbar ist und die aufserdem so weit nach beiden Seiten überragt, dafs c beiderseits ein Auflager in den Schlitzlagern h von Böcken a3 findet und so gleichzeitig ein zu weites Aufwinden der Leiter verhindert. Das Aufwickeln des Seiles auf die Trommel b geschieht mittelst einer Kurbel t direct, während das Aufwinden der Leiter auf die Windetrommel d mit Hülfe eines Zahnradpaares yx und einer Kurbel»»1 von der Vorgelegewelle n> aus erfolgt. Der unbeabsichtigte Rückgang der Windetrommel wird durch ein aus Sperrrad y1 auf w und Sperrklinke y'2 an a2 bestehendes Sperrwerk verhütet. Mit ihrem einen Ende ist die Leiter an der Nabe der Windetrommel d1 sicher befestigt, während das andere Ende die Welle c für die ausrückbare Seiltrommel trägt. Die Holme der Leiter besitzen an ihren freien Enden eiserne Pflöcke \ und ^1, welche durch Einschlagen derselben in den Erdboden ein Festlegen der Leiter gestatten. Das Seil s ist mit einem Ende auf der Nabe der Seiltrommel b fest und trägt an seinem freien Ende eine Kugel r, welche, sobald die Trommel durch Ausrücken mittelst /2 freigegeben wird, herabfällt und das Seil nach sich zieht, bis die Kugel in bequeme Reichhöhe gelangt ist, worauf mittelst des Seiles s
auch die Leiter leicht heruntergezogen werden kann. Das Ausrücken der Kuppelung für die Windetrommel sowohl als derjenigen für die Seiltrommel geschieht durch Ziehen an einem Knopfe ot4, dessen Stange m3 mit einem Winkelhebel m durch ein Zwischenglied m2 gekuppelt ist. Der freie Arm des Winkelhebels steht mit dem Drahtzuge k1 in Verbindung, welcher oben an dem Hebel / befestigt ist. Nach erfolgtem Herausziehen des Knopfes m4 kann dieser, sobald der Stift wz5 die Nuth m1 verlassen hat, durch Drehen nach rechts oder links festgestellt werden, indem m5 auf Ot6 rastet. Gleichzeitig mit dem Ausrücken der beiden Kuppelungen können beim Herausziehen des Knopfes m* in bekannter Weise zwei Contacte η ο gebildet werden, von denen der eine, ή, die zur Beleuchtung der Zugänge zur Rettungsleiter nöthigen Lampen L in einen Stromkreis einschaltet, während der andere die Bethätigung von Alarmglocken G durch eine Elektricitätswelle Q bewirkt.
Die Handhabung der Vorrichtung bei Feuersgefahr ist folgende:
Es wird der Knopf mi herausgezogen und sodann durch Drehen festgestellt. Hierdurch wird die Seiltrommel b ausgelöst und die Kugel r fällt, das Seil s nachziehend, herab bis in Reichhöhe. Mittelst des Seiles s wird sodann die Leiter leicht und gefahrlos herabgezogen, und darauf unten mittelst der Pflöcke ^ und ^1, welche in das Erdreich geschlagen werden (wie Fig. 2 zeigt), festgelegt, so dafs dieselbe zum Gebrauch fertig ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Herunterlassen von auf Windetrommeln aufwickelbaren Rettungsleitern vermittelst eines Drahtzuges, dadurch gekennzeichnet, dafs mittelst ein und desselben Drahtzuges (kl) zwei Zahnkuppelungen gleichzeitig ausgelöst werden, deren eine (ff 1J die Windetrommel (d) freigiebt, während die andere (b1 b3) einem am unteren Ende der Leiter (e) auf einer Rolle (b) aufgewickelten, durch; ein Gewicht (r) beschwerten Zugseil (s) das Abwickeln gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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