DE924373C - Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachse umlaufenden Raedern getragen sind - Google Patents

Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachse umlaufenden Raedern getragen sind

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DE924373C
DE924373C DEM14289A DEM0014289A DE924373C DE 924373 C DE924373 C DE 924373C DE M14289 A DEM14289 A DE M14289A DE M0014289 A DEM0014289 A DE M0014289A DE 924373 C DE924373 C DE 924373C
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DE
Germany
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carousel
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wheel
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gondolas
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DEM14289A
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English (en)
Inventor
Max Mayer
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/30Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats

Landscapes

  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachse umlaufenden Rädern getragen sind Die Erfindung bezieht sich auf ein Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachseumlaufenden Rädern getragen sind.
  • Zur Erhöhung der Lustbarkeit von Karussellfahrten sind schon eine Reihe von Konstruktionen bekannt, welche neben dem Rundlauf des Karussells zusätzliche Bewegungen für die Teilnehmer in den Sitzgondeln bringen. Diese Konstruktionen erfordern allerdings eine komplizierte Ausbildung und eine Menge von Antriebs- und Steuerorganen, wie es beispielsweise auch bei dem bekannten Schrägstellen von die Gondeln auf- und abhebenden Umlaufscheiben der Fall ist.
  • Die Erfindung bezweckt die Erreichung solcher Zusatzbewegungen mit erheblich einfacheren Mitteln und erreicht dies auf einfache Weise dadurch, daß das jedem Ausleger zugehörige Stützrad das Antriebsrad für den Ausleger bildet. Dabei ist jeder Ausleger zur Lagerung durch die Nabe des zugehörigen Antriebsrades hindurchgeführt. Das Hindurchführen kann exzentrisch erfolgen, so daß sich in der Umlaufrichtung der Gondeln zu- und abnehmende Verzögerungen bzw. Beschleunigungen ergeben, die bei besonderen Größenverhältnissen sogar zu kurzzeitigen Rückläufen führen können.
  • Dadurch, daß man außerdem noch die Ausleger gegeneinander versetzt in die Antriebsräder einlagert, lassen sich bei normalen Abmessungen und Aufteilungen besondere Effekte in der gegenseitigen Lage zweier benachbarter Gondeln erreichen, welche beispielsweise darin bestehen, daß die erste der beiden Gondeln langsam sich hochschwingt und immer schneller wird, gleichzeitig aber die nachfolgende Gondel von der Hochlage mit großer Geschwindigkeit herunterstürzt, sich aber dann doch verlangsamt, so daß die schneller werdende untere Gondel gerade noch unter der unteren Gondel schräg ansteigend entwischen kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Karussells dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Teilschnitt; Fig. 2 bis q. zeigen in vergrößertem Maßstab einige Einzelheiten des Antriebes.
  • Das Karussell besteht in bekannter Weise aus einem Rahmengestell i, welches sich auf die Achse 2 und die Transporträder 3 unter entsprechender Lagerung abstützt, wobei je nach Größe des Gerätes zwei oder mehr Achsen vozgesehen sein können. Daneben sind noch mittels Haken q. einsteckbare Streben 5 und zugehörige einstellbare Auflagerplatten 6 vorgesehen, um das Karussell unabhängig von den Rädern für den Betrieb einstellbar zu lagern. In der Mitte des Rahmens i ragt die bekannte Standsäule 7 des Karussells hoch, an welcher die Lagerungen 8 der Hauptteile des Antriebes sich befinden. Letzterer geht von einem nicht dargestellten Motor aus, dessen Welle über einen Riementrieb 9 auf die Scheibe io arbeitet. Diese Scheibe io ist mit einem Ritzel 1.2 gekuppelt, das ein großes Schneckenrad 13 antreibt. Über dem Schneckenrad 13 befindet sich eine Bremsscheibe 1q. und eine weitere Scheibe 15, welche als Lagerung dient. Das Schneckenrad 13 und die darüber aufgebauten Teile sind nach unten durch nicht näher dargestellte Kreuzverbände entsprechend abgestützt, und seine Nabe 16 führt zu einem oberen Teller 17, welcher außen in einem Zahnkranz 18 endigt. In dem Nabenteil 16 ist-mittels entsprechender Kugellagerung ein Innenring i9 eingebaut, von dem eine größere Zahl Auslegerstangen 2o ausgehen. Diese liegen mit ihren vierkantigen Endstücken 2i in radialen Ausnehmungen 22 des Innenringes i9 und werden dort durch lotrechte Zapfen 23 gesichert. Die Ausleger 2o bestehen aus starken Rundeisen und schließen an die Vierkantstücke 21 mit waagerechten Zapfen 2q. an, welche den Auslegern 2o eine Aufundabbewegung während des Umlaufes erlauben. Die Auslegerstücke 2o setzen sich dann in angeflanschten Rohren 25 fort, an deren äußersten Enden die Sitzgondeln 26 sich befinden.
  • Unter dem umlaufenden Zahnkranz 18, der ausnahmsweise auch eine einfache Reibfläche sein kann, ist korrespondierend am Rahmen i ein feststehender Zahnkranz 27 gelagert, und zwischen beiden ist ein Zahnrad 28 bewegbar, dessen Zähne sich am feststehenden Zahnkranz 27 abrollen, wenn der umlaufende Zahnkranz durch das Schneckenrad 13 und den Motor angetrieben wird. Dieses Rad 28 bildet also das Antriebsrad und wirkt wie ein Planetenrad. Es läuft je nach Wahl des Durchmessers mehrmals um seine Achse, bevor sich das Karussell und mit ifim das Zahnrad 28 einmal um die Hauptsäule 7 gedreht hat. Es sind ebensoviel Räder 28 angeordnet, als Ausleger 20 vorhanden sind, und jede Auslegerachse durchstößt exzentrisch den Radkörper 28, der mit einer entsprechenden Ausnehmung 29 versehen ist, in welcher ein sphärisches Kugellager 3o sich befindet. Dieses Lager 30 erlaubt der Auslegerachse 2o die Abrollbewegung eines Kegelmantels, während sich das Rad 28 einmal um seine Achse dreht.
  • Die Lage der Ausleger 2o zu den eingebauten Planetenrädern 28 kann einheitlich gleich sein, dann wird neben der Aufundabbewegung in der Umlaufrichtung für alle eine gleichzeitige Verzögerung und nachfolgend eine gleichzeitige Beschleunigung eintreten. Zur Steigerung der Belustigungseffekte empfiehlt es sich aber, die Ausleger 2o in bezug auf die Radumfänge versetzt zueinander anzuordnen, damit sich während eines Radumlaufes verschiedene Näherungslagen der benachbarten Gondeln 26 zueinander ergeben. Die Gondeln 26 kommen dabei zu sprungartigen Bewegungen. Durch eine entsprechende Versetzung der Ausleger, welche natürlich in einem gewissen Abhängigkeitsverhältnis zu ihrer Entfernung stehen muß, wird ein Zustand erreicht, daß jede Gondel jeweils knapp unter der schnell herabschwingenden Nachfolgegondel nach vorn aufsteigend gerade noch ausweicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.` Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachse umlaufenden Rädern getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das jedem Ausleger zugehörige Stützrad das Antriebsrad für den Ausleger bildet.
  2. 2. Karussell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbahn sämtlicher Antriebsräder (28) einen Zahnkranz bildet und die Antriebsräder (28) von einem Reib- oder Zahnkranz (i8) antreibbar sind.
  3. 3. Karussell nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reib- oder Zahnkranz (i8) mit dem Antriebsmotor über ein kreuzachsiges Getriebe (Schnecke 12, Schneckenrad i3), welches an einem Seil- oder Riementrieb (9) anschließt, gekuppelt ist. q..
  4. Karussell nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausleger (2o) zur Lagerung durch die Nabe des zugehörigen Antriebsrades (28) hindurchgeführt ist.
  5. 5. Karussell nach den - Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ausleger (2o) zur Lagerung außermittig durch die Nabe des zugehörigen Antriebsrades hindurchgeführt ist, und zwar derart, daß er in bezug auf dieses Rad (28) einen Kegelmantel beschreibt.
  6. 6. Karussell nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Antriebsräder (28) an den gleichen Stellen von den Auslegern (20, 25) durchsetzt sind.
  7. 7. Karussell nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchtrittsstellen (29) der Ausleger (20, 25) an den Antriebsrädern (28) gegeneinander versetzt sind. B. Karussell nach den Ansprüchen t bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände der Ausleger (2o, 25) voneinander und ihre gegenseitige Versetzung in bezug auf die Antriebsräder (z8) sowie ihre Exzentrizitäten zu den Antriebsräderachsen so gewählt sind, daß jede Gondel (a6) jeweils unter der herabschwingenden Nachfolgegondel nach vorn aufsteigend ausweicht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 686 63q.; französische Patentschrift Nr. 998 5r8.
DEM14289A 1952-06-01 1952-06-01 Karussell mit Sitzgondeln tragenden, waagerecht am Karussell angelenkten Auslegern, die von um die Karussellachse umlaufenden Raedern getragen sind Expired DE924373C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE686634C (de) * 1936-02-24 1940-01-13 Leaman Ulric Eyerly Karussell
FR998518A (fr) * 1945-10-18 1952-01-21 Métier forain

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE686634C (de) * 1936-02-24 1940-01-13 Leaman Ulric Eyerly Karussell
FR998518A (fr) * 1945-10-18 1952-01-21 Métier forain

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